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Maxwel Cornet wird mit einigen Bundesligisten in Verbindung gebracht. Er würde auch die SGE verstärken.

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Eintracht will zwei Stürmer: Welche dieser Angreifer werden es?

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Die SGE benötigt dringend neue Angreifer. Doch wer ist interessant? Wir geben einen Überblick über mögliche Kandidaten für Eintracht Frankfurt.

Frankfurt - Die Eintracht ist auf der Suche nach neuen Stürmern. Wir geben einen Überblick, wen die SGE auf der Agenda haben könnte:

Kasper Dolberg (Ajax Amsterdam)

Dänischer Stürmer im Diensten von Ajax Amsterdam, zudem bereits Nationalspieler seines Landes. Er erzielte in der vergangenen Saison elf Tore bei 25 Einsätzen in der niederländischen Ehrendivision. Sein Marktwert sind aktuell 18 Millionen Euro. Dolberg hat ein enormes Entwicklungspotenzial und passt genau in das Anforderungsprofil von Fredi Bobic: Junger Spieler, der in Frankfurt weiterentwickelt und in zwei, drei Jahren für viel Geld verkauft wird.

Wahrscheinlichkeit der Verpflichtung: 15 Prozent. Ajax will den Großteil seiner Mannschaft halten. Die Niederländer dürften nur bei einem wirklich hohen Angebot schwach werden.

Eintracht Frankfurt: Dodi Lukebakio kennt sich in der Bundesliga aus

Dodi Lukebakio (FC Watford)

In der vergangenen Spielzeit war der Stürmer einer der Gründe für die starke Saison von Fortuna Düsseldorf. Die Rheinländer liehen ihn vom FC Watford aus und machten aus ihm einen echten Klassestürmer. Lukebakio traf zehn Mal und bereitete weitere vier Tore vor. Für ihn müsste Bobic tief in die Tasche greifen. Laut transfermarkt.de ist er derzeit 18 Millionen Euro wert. Lukebakio wäre aber eine ideale Besetzung für das Sturmzentrum.

Wahrscheinlichkeit der Verpflichtung: 15 Prozent. Nach seiner überragenden Saison in Düsseldorf ist sein Marktwert immens gestiegen und es ist mehr als fraglich, ob Watford ihn gegen lassen würde.

Maxwel Cornet (Olympique Lyon)

Der Nationalspieler der Elfenbeinküste scheiterte erst kürzlich mit seinem Land beim Afrika-Cup und befindet sich im Urlaub. Ob er anschließend wieder zu seinem Verein Olympique Lyon zurückkehrt ist fraglich. Einige Bundesliga-Teams haben Interesse an dem Stürmer, unter anderem wollte ihn der VfL Wolfsburg letztes Jahre verpflichten. Anfang dieses Jahr wechselte Cornet seinen Berater und wird nun von einer deutschen Firma beraten.

Wahrscheinlichkeit der Verpflichtung: 30 Prozent. Die Eintracht hat starke Konkurrenz, bei denen Cornet lukrativere Verträge unterschreiben könnte.

Patrick Schick (AS Rom)

Der Tscheche ist in ganz Europa ein gefragter Mann. Aus der Bundesliga sind Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und auch Schalke 04 am Angreifer interessiert. Beim AS Rom stockt die Entwicklung des Megatalents, da ihn auch diverse Verletzungen zurückgeworfen haben. In der ewigen Stadt kam er vergangene Spielzeit vor allem als Joker zum Einsatz. Bei der Eintracht hätte er große Chancen auf einen Stammplatz, der seine Entwicklung wieder ankurbeln würde.

Wahrscheinlichkeit der Verpflichtung: 10 Prozent. Schick hat die Möglichkeit zu einem Champions League-Teilnehmer zu wechseln. Das kann ihm die SGE nicht bieten.

Eintracht Frankfurt: Mandzukic wohl nur eine Träumerei

Mario Mandzukic (Juventus Turin)

Immer wieder werden Gerüchte laut, dass Mario Mandzukic Juventus Turin in diesem Sommer verlassen will. Der 33 Jahre alte Mittelstürmer würde eine Menge Erfahrung mit in die Bundesliga bringen und wäre guter Haller-Ersatz – auch wenn er "schon" 33 Jahre alt ist. Seine Bilanz in der vergangenen Spielzeit: 25 Spiele in der Serie A, neun Tore, sieben Assists. In der Champions League absolvierte er acht Spiele, traf dort einmal. Auch die Ablöse wäre für die Eintracht erschwinglich. Medienberichten zufolge würde Turin 15 bis 20 Millionen Euro fordern. Auch der BVB würde den Stürmer gerne verpflichten, dort gibt es aber auch keine konkreten Verhandlungen.

Wahrscheinlichkeit der Verpflichtung: 5 Prozent. Es ist verdammt unwahrscheinlich, dass Mario Mandzukic an den Main kommt, aber Träumen darf man ja. Schon allein das Gehalt würde für die Eintracht wahrscheinlich nicht zu bezahlen sein.

Anastasios Donis (VfB Stuttgart)

Der 22 Jahre alte Mittelstürmer vom VfB Stuttgart passt genau in das Portfolio der Eintracht. Er ist jung, variabel und kennt die Bundesliga. Beim VfB spielte der Stürmer in der vergangenen Spielzeit nur eine untergeordnete Rolle, absolvierte nur ein Spiel über die volle Distanz. Bis zum 30. Juni hätte der 22-Jährige noch einen fixe Ablöse von 15 Millionen Euro gekostet, diese ist jedoch mittlerweile erloschen. Damit wäre er deutlich günstiger zu haben. Entwickelt er sich so weiter, wie in den vergangenen Jahren könnte er einen hohen Wiederverkaufswert erzielen.

Wahrscheinlichkeit der Verpflichtung: 60 Prozent. Zwischenzeitlich war die Spur zu Donis erkaltet, doch nach dem Weggang von Stürmer Sebastien Haller könnte sie wieder heiß werden.

Andé Schürrle (Borussia Dortmund)

André Schürrle gehört nach dem vorzeitig beendeten Leihengagement beim FC Fulham (Abstieg aus der Premier League) wieder ausschließlich zu Borussia Dortmund. Doch der BVB plant nicht mehr mit dem Angreifer. Er hält sich privat fit und klärt gleichzeitig seine weitere Zukunft. Ob diese bei Eintracht Frankfurt liegen könnte? Aktuell liegt der Marktwert des 28-Jährigen bei etwa 12 Millionen Euro, sein Vertrag bei Schwarz-Gelb läuft noch bis 2021. Laut Bild-Zeitung könnte er für acht Millionen Euro gehen.

Wahrscheinlichkeit der Verpflichtung: 15 Prozent. Der Berater von Schürrle dementierte jeglichen Kontakt mit der Eintracht.

Eintracht Frankfurt: Philipp schon mit Wolfsburg einig?

Maximilian Philipp (Borussia Dortmund)

Der 25 Jahre alte Stürmer steht derzeit auch beim BVB unter Vertrag, doch die Dortmunder wollen ihren Kader verkleinern. Der Vertrag von Philipp läuft noch bis 2022, sein Marktwert liegt derzeit bei 13 Millionen Euro. Philipp soll sich bereits mit dem VfL Wolfsburg einig sein, flog aber trotzdem mit dem BVB ins Trainingscamp in die USA, was darauf hindeuten lässt, dass die Verhandlungen noch nicht beendet sind. Die Eintracht könnte also vielleicht noch reingrätschen und den 25-Jährigen an den Main holen. Der BVB verlangt offenbar zwischen 15 und 18 Millionen Euro für Philipp.

Wahrscheinlichkeit einer Verpflichtung: 20 Prozent. Philipp ist sich offenbar schon mit Wolfsburg einig, nur ein paar letzte Details zwischen den beiden Vereinen müssen noch geklärt werden. Relativ unwahrscheinlich also, dass die Eintracht noch eine Chance bei dem Stürmer hat.

Von Melanie Gottschalk und Sascha Mehr

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