1. Startseite
  2. Eintracht

Eintracht Frankfurt droht Klage wegen Verhalten im Castro-Poker

Erstellt:

Kommentare

Nicolás Castro stand kurz vor einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt. Jetzt droht der Eintracht eine Klage.
Nicolás Castro stand kurz vor einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt. Jetzt droht der Eintracht eine Klage. © FOTOBAIRES/PHOTOSPORT/imago

Der Transfer des Argentiniers Castro zu Eintracht Frankfurt war schon fast durch. Weil er doch platze, droht Castros Verein mit einer Klage.

Frankfurt ‒ Eigentlich wollte Eintracht Frankfurt Nicolás Castro von den Newell‘s Old Boys verpflichten. Der Transfer war auch schon relativ weit fortgeschritten, doch dann ließ sich der Transfer von Mario Götze realisieren und die Eintracht nahm Abstand von der Verpflichtung Castros. Doch das könnte nun ein juristisches Nachspiel nach sich ziehen.

Ignacio Astore, Vereinspräsident der Newell‘s Old Boys, zeigt sich erstaunt über das Verhalten der Frankfurter. „Wir sind etwas überrascht, denn Frankfurt hat Newell‘s vor rund 25 Tagen ein formelles Angebot gemacht und Newell‘s hat 72 Stunden vor Ablauf des Angebots geantwortet und den Betrag für den Spieler akzeptiert“, sagte er der Tageszeitung La Capital. Zu diesem Zeitpunkt war sich die Eintracht jedoch schon mit der namhafteren Alternative Mario Götze einig. Der argentinische Journalist César Luis Merlo hält einen Transfer von Castro zur Eintracht nun für ausgeschlossen.

Gegen Eintracht Frankfurt werden wohl rechtliche Schritte eigeleitet

Die Konsequenz für die Eintracht könnte nun eine Klage auf Schadensersatz sein. „Heute erhielt ich einen Anruf von den Leuten, die Nico in Deutschland verwalten, und sie baten um weitere 72 Stunden“, erklärte Newell‘s Präsident Astore. „Wenn der Deal nicht zustande kommt, werden wir rechtliche Schritte […] einleiten und die FIFA wird darüber entscheiden, wir haben bereits rechtlichen Rat eingeholt.“

Dass der argentinische Verein von einem Transfer nach Frankfurt ausging, hatte schon Konsequenzen. Zwei Angebote von anderen Vereinen haben die Newell‘s deshalb abgelehnt. Außerdem wurde Castro in den letzten drei Spielen nicht mehr berücksichtigt. Es ist noch unklar, wie sich die beiden Vereine einigen werden. (jo)

Auch interessant

Kommentare