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Für die Frankfurter Eintracht hatten in der Saison 2018/19 viele Gründe zu jubeln. 

Zum Geburtstag

120 Jahre Eintracht Frankfurt, oder: Wie die Eintracht zur Eintracht wurde

120 Jahre ist die Erfolgsgeschichte der Eintracht alt. 120 Jahre in denen es viele Höhen und Tiefen gab, die den Verein aber zu dem gemacht haben, was er heute ist. Zeit für eine kleine Reise durch die Geschichte. 

Frankfurt - Eintracht Frankfurt feiert gerade eine Fußballparty nach der nächsten. Erst der Gewinn des DFB-Pokals im Mai 2018, jetzt die grandiose Tour durch Europa. Die Eintracht begeistert im Moment Hunderttausende auf der ganzen Welt. Den Grundstein für diese Erfolgsgeschichte legten die Hessen am 8. März 1899. 120 Jahre ist das her. Doch wie wurde aus der Eintracht überhaupt die Eintracht, wie wir sie heute kennen?

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Begonnen hat das Ganze mit der Gründung des Frankfurter Fußball-Clubs Victoria – am 8. März 1899. Wie zu dieser Zeit üblich, fand die Vereinsgründung in einer Frankfurter Wirtschaft in der Hohenzollernstraße 14 (der heutigen Düsseldorfer Straße) statt. 15 Personen unterschrieben die Gründungsurkunde. Danach gab es bestimmt ein oder zwei Schöppsche um den neuen Fußballverein zu begießen. Das ist aber nicht überliefert, nur reine Spekulation.

Eintracht Frankfurt: 1920 fusionieren die Fußballer mit der Frankfurter Turngemeinde

Etwa zur gleichen Zeit wird der Verein Frankfurter Fußball-Club Kickers von 1899 gegründet. Leider gibt es keinen schriftlichen Nachweis, wann und wo die Gründung stattfand. Der Verein taucht ab 1899 aber immer wieder in Spielberichten auf.

Die erste "Victoria"-Mannschaft von 1899

Am 13. Mai 1911 schließen sich die Frankfurter Kickers und Victoria zum Frankfurter Fußballverein von 1899 zusammen. Direkt nach dem Zusammenschluss der beiden Frankfurter Vereine können die Kicker des Frankfurter Fußballvereins die Nordkreismeisterschaft für sich entscheiden. Bis 1914 verteidigen sie den Titel gleich zwei Mal. Der Frankfurter Fußballverein hat ehrgeizige Pläne, die durch den Kriegsausbruch aber verhindert werden.

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Im Krieg werden die Spieler knapp, auch finanziell ist der Verein stark angeschlagen. Die Verantwortlichen entschließen sich 1920 deshalb, mit der Frankfurter Turngemeinde zu fusionieren und am Riederwald eine gemeinsame Sportanlage zu schaffen. Der Turnverein genießt zu dieser Zeit hohes Ansehen, auch finanziell stehen die Turner gut da. Für den Frankfurter Fußball-Verein ist der Zusammenschluss also eine Win-Win-Situation.

Reinliche Scheidung trennt die Fußballer und die Turner wieder – Erstmals taucht der Name Sportgemeinde Eintracht auf

Ab dem 1. August trägt der Verein den Namen Turn- und Sportgemeinde Eintracht von 1861. Mit 2000 Mitgliedern der größte Frankfurter Verein.

In den 1920er Jahren lässt die Stadt Frankfurt ein Stadion errichten. Nach der Fertigstellung ziehen die Fußballer der Eintracht für ihre Spiele dorthin, das Herzstück des Vereins bleibt jedoch am Riederwald. Doch bereits acht Jahre nach dem Zusammenschluss kommt es 1928 wieder zur Trennung.

Eine Spielszene aus dem Jahr 1927 am Riederwald gegen den FC Hanau. 

Grund dafür ist die sogenannte Reinliche Scheidung. Die Turner in ganz Deutschland wollen sich von anderen Sportarten lösen. Der ehemalige Frankfurter Fußball-Verein gibt sich daraufhin den Namen Frankfurter Sportgemeinde Eintracht. Der Name ist ab diesem Zeitpunkt Programm.

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Im zweiten Weltkrieg wird dann erst einmal kaum noch Fußball gespielt. 1948 richtet die Eintracht dann – aufgrund der zunehmenden Professionalisierung im deutschen Fußball – eine Vertragsspieler-Abteilung ein. Der sportliche Erfolg bleibt jedoch zunächst aus.

1959 gewinnt die Frankfurter Eintracht die Deutsche Meisterschaft

Doch elf Jahre später gelingt der Eintracht dann der ganz große Coup. Im Finale um die deutsche Meisterschaft schlagen die Frankfurter den Lokarivalen Kickers Offenbach mit 5:3 und werden Deutscher Meister. Bis heute einer der größten Erfolge der Vereinsgeschichte.

Das Waldstadion in Frankfurt kurz nach der Fertigstellung

1963 gehört die Eintracht dann zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. In der ersten Saison werden die Hessen Dritter. Damit beginnt eine erfolgreiche Zeit, die bis in die 1980er Jahre andauert. Es ist die Zeit von Spielern wie Jürgen Grabowski oder Bernd Hölzenbein, die zu schillernden Figuren im deutschen Fußball werden.

In den 1980er Jahren läuft es in der Bundesliga dann nur noch mittelmäßig, auf dem internationalen Parkett kann die Eintracht aber glänzen. 1980 gewinnen die Adler unter Trainer Friedel Rausch den UEFA-Pokal. In einem deutsch-deutschen Finale bezwingen sie Borussia Mönchengladbach.

1996 steigt die Eintracht nach 33 Jahren Bundesliga-Zugehörigkeit erstmals ab

1992 findet das wohl tragischste Spiel der Vereinsgeschichte am letzten Spieltag der Saison bei Hansa Rostock statt. Denn die Meisterschale war zum Greifen nah. Mit einer 1:2-Niederlage verspielen die Hessen allerdings die Deutsche Meisterschaft und werden im Endeffekt Dritter. Der Anfang vom Ende einer erneuten Erfolgsgeschichte. 

Eintracht gegen Schalke: Nach diesem Spiel ist der Abstieg der Frankfurter Eintracht besiegelt. Die Eintracht verliert an diesem Tag im Jahr 1996 0:3 gegen den FC Schalke 04. 

Denn 1996 folgt dann der Abstieg in die zweite Liga. Der Wiederaufstieg erfolgt 1998. Seither ist die Eintracht drei weitere Male ab- und wieder aufgestiegen. Der letzte Aufstieg erfolgte 2012.

Eintracht Frankfurt: Nach 30 Jahren gewinnen die Frankfurter 2018 endlich wieder den DFB-Pokal

Neben dem Erfolg im UEFA-Cup 1980 gewinnt die Eintracht insgesamt fünf Mal den DFB-Pokal. Der erste Coup gelingt 1974, im Jahr darauf können die Hessen ihren Titel verteidigen. Auch 1980 und 1988 kann die SGE den Titel nach Frankfurt holen. Doch dann folgt eine lange Durststrecke.

Geschichte einer Arena: Das Frankfurter Waldstadion im Wandel der Zeit

1897 erwuchs bei den Frankfurtern erstmals der Wunsch, Olympische Spiele auszutragen. Was dazu fehlte war eine zentrale Sporthalle, die den Spielen gerecht wurde. Wie wir wissen, kamen die Olympischen Spiele nie nach Frankfurt, eine zentrale Sportstätte wurde allerdings ein paar Jahre später Wirklichkeit. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise durch neun Jahrzehnte Waldstadion und entdecken Sie, wie aus dem Wunsch nach einer zentralen Sportstätte eine moderne WM-Arena wurde. © FNP-Archiv
Dieses Foto entstand im Frühjahr 1925, als sich das Waldstadion noch im Bau befand. Die Bauarbeiter sitzen vor dem Tribünengebäude der Hauptkampfbahn. © FNP-Archiv
Am 21. Mai 1925 – die neue Kulturstätte glich noch einer Baustelle – wurde das Stadion feierlich eröffnet. Rund 15.000 Vereinssportler zogen in das neue Stadion ein, im Anschluss an die Eröffnungsfeier fanden Leichtathletik-Wettkämpfe statt. © FNP-Archiv
Natürlich fanden von Beginn an Fußballspiele im Waldstadion statt. Diese waren immer gut besucht, wie hier, 1938. © FNP-Archiv
Der Blick auf die leeren Tribünen 1938. © FNP-Archiv
1939 brach der Krieg aus, auch das Stadion und die angrenzenden Sportstätten wurden von Bomben getroffen. Anschließend begann der Wiederaufbau, der Sportbetrieb konnte schon wenige Monate später wieder aufgenommen werden. Frankfurt wurde eine Hochburg für die Leichtathletik. Aber auch der Fußball spielte durch die beiden Traditionsvereine Eintracht Frankfurt und FSV Frankfurt wieder eine große Rolle. Anfang der 1950er Jahre wurde dann klar: Das Stadion ist für sportliche Großereignisse zu klein. Der erste Umbau wurde beschlossen. © FNP-Archiv
14 Monate dauerte die Umbauzeit, im Mai 1955 wurde das neue Stadion dann feierlich eröffnet. Das Eröffnungsspiel fand zwischen der irischen und der deutschen Nationalelf vor 35.000 Zuschauern statt. Insgesamt gab es 71.000 Steh- und 16.000 Sitzpläte in der neuen Arena. © FNP-Archiv
87.000 Zuschauer bejubelten bei wichtigen Spielen "ihre" Eintracht, wie hier, Anfang der 1960er Jahre. © FNP-Archiv
Der Vorhang für das Abenteuer Bundesliga hob sich im Frankfurter Waldstadion am Samstag, den 24. August 1963. Zum Auftakt der höchsten deutschen Spielklasse war der 1. FC Kaiserslautern zu Gast. Die Fankultur wurde immer intensiver, was auch Probleme mit sich brachte. So stürmten Fans (siehe Foto) 1968 nach dem Spiel auf den Platz. Die Sicherheitsvorkehrungen waren noch nicht ausgereift, lediglich ein normaler Zaun hatte das Spielfeld von den Rängen abgetrennt. 1968, als sich Platzstürme häuften, entschied man sich, einen Maschnedrahtzaun vor die Ränge zu bauen, um solche Situationen zu vermeiden. © FNP-Archiv
Doch auch bei den anderen Sportstätten ging es voran. Im März 1960 begann der Bau einer Kunsteisbahn, die schon 1961 für Wettkämpfe und Publikumsläufe genutzt werden konnte. © FNP-Archiv
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Die Eisbahn war bei den Frankfurtern sehr beliebt und bei Publikumsläufen immer gut besucht. © FNP-Archiv
Eislaufen wurde so zu einem wichtigen Bestandteil des Frankfurter Lebens. © FNP-Archiv
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Eine Besonderheit, die in den 1060er Jahren einegfürht wurde, war die Blaskapelle, die den Leuten die Zeit in der Halbzeitpause des Fußballs vertrieb. © FNP-Archiv
Sie lieferten eine schöne Show ab und hielten die Leute somit bei Laune, bis der Ball wieder rollte. © FNP-Archiv
Damit die Zuschauer auch im Winter auf den Bänken der Ränge Platz nehmen konnten, musste das Stadion vor einem Fußballspiel erst einmal von den Schneemassen befreit werden. Eine Überdachung gab es zu diesem Zeitpunkt nämlich noch nicht. © FNP-Archiv
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Und während die Erwachsenen die Bänke vom Schnee befreiten, kamen die Kleinen, um mit den Skiern durch das Stadion zu fahren – heute undenkbar! © FNP-Archiv
Am 25. September 1968 bewarb sich die Stadt Frankfurt auf die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 1974. Doch für eine Weltmeisterschaft musste das Stadion runderneutert werden. Der erste Entwurf wurde rund ein Jahr später präsentiert, bis zum Baubeginn dauerte es allerdings noch einige Jahre. Denn es gab Streit um den Ausbau, der sich bis 1972 hinzog. Dann endlich begann der Umbau, alles sollte anders werden. © FNP-Archiv
Auf dem Gelände entstand ein neues Stadion mit Haupt- und Gegentribüne, das 61.942 Personen Platz bot. © FNP-Archiv
Das Herzstück sollte die 135 Meter lange und 24 Meter hohe Haupttribüne bilden, die über zwei Etagen fast alle wichtigen Funktionsräume beherrbergte. © FNP-Archiv
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Im März 1974 wurde die neue Arena offiziell eröffnet... © FNP-Archiv
...am 13. Juni 1974 folgte dann die feierliche Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft 1974. © FNP-A rchiv
Die Partie Deutschland-Polen am 3. Juli 1974 ging als die "Wasserschalcht von Frankfurt" in die Geschichtsbücher ein. Es war das letzte Zwischenrundenspiel der Gruppe B. Vor dem Spiel hatte es dermaßen geregnet, dass der Platz eigentlich unbespielbar war. Aufgrund des knappen Zeitplans wurde die Partie dennoch angepfiffen. Deutschland gewann und wurde in diesem Jahr Weltmeister im eigenen Land. Die Wasserschlacht hatte allerdings noch andere Folgen: Nach der WM wurde im Waldstadion eine Drainage mit Rasenheizung eingebaut. © FNP-Archiv
Luftansicht des Waldstadions der 1970er Jahre. © FNP-Archiv
Die 1980er Jahre gingen sportlich weiter. Neben dem Fußball fanden weiterhin Leichtathletikveranstaltungen auf dem Frankfurter Rasen statt, wie hier das Sportfest 1980. © FNP-Archiv
Für die Fußball-Europpameisterschaft 1988 wurde das Stadion vor allem im Inneren aufgehübtscht. Es gab neue Kabinen... © FNP-Archiv
...und die erste VIP-Zone. Dort wurden Würdenträger verköstigt, die gemütliche Atmosphäre lud zum Verweilen ein. © FNP-Archiv
Eines der größten Highlights des Umbaus für die EM 1988 war die Installation der Video-Farb-Leinwand... © FNP-Archiv
...die in den kommenden Jahren zu einer festen Größe im Stadionbild wurde. © FNP-Archiv
Seit der im Mai 1985 von britischen Hooligans im Brüsseler Heyel-Stadion ausgelösten Katastrophe achtete die UEFA peinlich genau auf die Einhaltung bestimmter Sicherheitsvorschriften. Die Videoüberwachung der Blöcke A (Gästefans) und G (Heimfans) wurde ausgeweitet, die Einsatzleitstelle der Polizei im Stadion wurde ausgebaut. © FNP-Archiv
Im folgenden wollen wir nun ein paar Bilder von Eintracht-Spielen zeigen, die schon seit den Anfängen des Waldstadions immer ein wichtiger Bestandteil der Sportstätte waren. © FNP-Archiv
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In den 1980er Jahren wurde die Nutzung des Stadions immer vielfältiger. Nicht nur Sport wurde betrieben, auch Konzerte fanden immer häufiger statt. 1990 lieferten die Rolling Stones auf einer großartig gestalteten Bühne eine tolle Show ab... © FNP-Archiv
...1996 jubelten John Bon Jovi-Fans ihrem Idol zu. © FNP-Archiv
1991 bis 2007 kam im ehemaligen Waldstadion zudem noch American Football hinzu, 2008 bis 2010 wurde der German Bowl dort ausgetragen. © FNP-Archiv
1993 erwuchs der Wunsch in Frankfurt das Waldstadion zu einer modernen Arena umzubauen. Der Magistrat beauftragte 1993 deshalb den Frankfurter Architekten Albert Speer damit, sich Gedanken über die Zukunft des Waldstadions zu machen. Schon damals war klar, dass Frankfurt mit einer neuen Arena 2006 zu den Austragungsorten der Fußball-Weltmeisterschaft gehören würde, falls Deutschland den Zuschlag bekam. © FNP-Archiv
Speer unterbreitete der Stadt drei Vorschläge. Diese orientierten sich an der Idee eines Skydomes nach amerikanischem Vorbild mit Schiebedach. Doch niemand brachte eine tragfähige Finanzierung zustande, weshalb sich der Sportausschuss der Stadtverordnetenversammlung schließlich für die Sanierung des alten Stadions aussprach. Das überarbeitete Konzept wurde dem Ausschuss im Mai 1999 präsentiert. © FNP-Archiv
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Der endgültige Entwurf stammt von den Hamburger Architekten von Gerkan, Marg und Partner. Das Stadion, das als reine Fußballarena ausgelegt wurde, sollte 52 000 Zuschauern Platz bieten. Am 17. Juni wurde um 12 Uhr, mit dem Heulen einer Sirene das Startsignal für den Bau des neuen Waldstadions gegeben. © FNP-Archiv
Anschließend begann nach und nach der Abriss der alten Tribünen des Waldstadions. Damit der Spielbetrieb aufrecht erhalten werden konnte, wurde zunächst die Osttibüne abgerissen und die neue Ostkurve aufgebaut, ehe Haupt- und Gegentribüne neu errichtet wurden. © FNP-Archiv
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Anfang 2003 folgte dann die historische Sprengung des Daches der Gegentribüne. Zwölf Kilogramm Sprengstoff wurden dazu an dem Dach angebracht, um die Stützen des Dachs zum Einsturz zu bringen. © FNP-Archiv
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Der Aufbau ging gut voran, immer deutlicher war zu erkennen, wie die zukünftige WM-Arena aussehen würde. © FNP-Archiv
2003 stehen die Ränge der Ost- und Westtribüne bereits. Rechts kann man die Bauarbeiten an der Gegentribüne erkennen, links steht noch die alte Haupttribüne. © FNP-Archiv
Im Mai 2004 lud die Stadt zum Richtfest. Anschließend sollte die komplizierte Dachkonstruktion angebracht werden. © FNP-Archiv
Stadtredaktion Frankfurt
2005 war es dann endlich soweit: Das Stadion erstahlt nach drei Jahren Bauzeit in neuem Glanz. Im folgenden haben wir ein paar Impressionen zusammengestellt. © FNP-Archiv
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Eingang zum Stadion aus der Tiefgarage kommend. © FNP-Archiv
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Die Commerzbank-Arena ist die Heimat von Eintracht Frankfurt. Hier ist der Eingang zum VIP-Bereich zu sehen. © FNP-Archiv
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Im Treppenhaus des VIP-Bereichs. © FNP-Archiv
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Der Presseraum im Keller der Arena. © FNP-Archiv
Stadtredaktion Frankfurt
Das Stadion bietet heute 51.500 Zuschauern Platz, der Videowürfel ist eines der besonderen Merkmale der Arena. © FNP-Archiv
Fußball 1.Bundesliga Eintracht Frankfurt - RB Leipzig
Und trotz, dass die Arena mittlerweile Commerzbank-Arena heißt, wird sie für Frankfurter immer das Waldstadion bleiben. Auch die Fans der Frankfurter Eintracht nennen das Stadion immer noch bei alten Namen und feiern es, wie hier auf dem Banner aus der Saison 2016/2017 zu sehen ist. © FNP-Archiv

30 Jahre lang müssen sich die Fans der Eintracht gedulden, bis sie den Pokalgewinn wieder mit ihrer Mannschaft auf dem Römerberg feiern können. Am 19. Mai 2018 wird eine ganze Stadt erlöst*. Die Eintracht gewinnt das Finale in Berlin mit 3:1 gegen den übermächtig erscheinenden FC Bayern. 

Eintracht Frankfurt gewinnt im Mai 2018 den DFB-Pokal

Die Mannschaft hat sich mit diesem historischen Sieg unsterblich gemacht. Zu ihrem 120. Geburtstag feierte die Eintracht ein riesen Fest in der Europa League. Nach 39 Jahren sind die Frankfurter erstmals wieder ins Halbfinale eines internationalen Wettbewerbs eingezogen. Dort scheiterten sie im Elfmeterschießen am späteren Sieger FC Chelsea. Und auch in der Bundesliga haben sich die Hessen gut präsentiert. Mit dem siebten Platz in der Tabelle spielen sie in der kommenden Saison wieder im europäischen Wettbewerb. Die Fans sind stolz auf ihre Eintracht.

Von Melanie Bäder

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