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Eintracht Frankfurt - Inter Mailand

SGE

Eintracht Frankfurt: Die Einzelkritik zum Spiel gegen Inter Mailand

Wie haben sich die Adler gegen Inter Mailand geschlagen? Wir bewerten die Spieler in unserer Einzelkritik.

Einfach gut

Kevin Trapp: Sehr souverän, ein Rückhalt. Auch mit dem Ball am Fuß ohne Fehl und Tadel. Mit der Glanztat, als er den Elfer von Brozovic um den Pfosten drehte (22.).

Makoto Hasebe: Der Routinier weiß halt, wie’s funktioniert. Warf seine ganze Erfahrung hinein, kalt wie eine Hundeschnauzen, Nerven kennt er nicht. Fing viele Bälle ab, ehe sie wirklich gefährlich wurden.

Filip Kostic: Pausenlos unterwegs am linken Flügel, voller Power. Stellte D’Ambrosio vor so manches Problem, war überhaupt der Einzige, der mal an seinem Gegenspieler vorbeikam.

Martin Hinteregger: Anfangs mit der einen oder anderen Schwierigkeit, da liefen viele Inter-Angriffe über seine Seite. Aber mit seiner internationalen Erfahrung bekam er das Spiel in den Griff, in der zweiten Hälfte richtig gut. Zweikampfstark, mit wichtigen Ballgewinnen und guten Diagonalbällen. Vergab eine der besten Gelegenheiten (70.).

Mittelprächtig

Sebastian Rode: Versuchte, Löcher zu stopfen und das Spiel anzukurbeln. Mal gelang das eine, mal das andere, dann auch mal nichts von beidem. Emsig, aber Linie konnte er dem Spiel nicht verleihen.

Danny da Costa: Kommt momentan irgendwie nicht so richtig zum Zug, nicht so zielstrebig und offensivstark wie sonst. Und an seinen Zuspielen und Flanken sollte er dringend arbeiten.

Gelson Fernandes: Dauerläufer im Mittelfeld, fegte dazwischen und räumte auf. Brauchte aber eine Weile, um sich nach seiner Verletzungspause wieder einzufinden. Verursachte den Strafstoß mit einem Schubser gegen Martinez, aber okay, viele Schiris zeigen da nicht auf den Punkt.

Sebastien Haller: Mit einigen Stockfehlern, gerade zu Beginn. Steigerte sich etwas, gedanklich zu langsam, als er freistehend zu lange brauchte – wurde aber auch von D’Ambrosio in den Rücken gestoßen (53.). Manch Referee hat da schon auf den Punkt gezeigt.

Mijat Gacinovic:  Unangenehm für die Gegnerspieler, weil er sie stetig attackiert. Aber es bleibt dabei: Reißt sich oft genug alles wieder ein, weil er danach den Ball zu oft wieder herschenkt.

Evan Ndicka:  Mit ein, zwei leichten Ballverlusten, die ihm zu schaffen machten. War danach erst einmal verunsichert. Dass die Eintracht generell besser wurde, spielte auch ihm in die Karten.

Luka Jovic: Wirkt zuweilen etwas pomadig, müsste definitiv mehr fürs Team arbeiten, da muss er sich steigern. Aber bei ihm hat man immer das Gefühl, dass er treffen könnte. Tat er aber nicht.

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