Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt: Die Einzelkritik zum Spiel gegen Schachtjor Donezk

Wie haben sich die Adler gegen Schachtjor Donezk geschlagen? Wir bewerten die Spieler in unserer Einzelkritik.

Was für ein Sieg für die Eintracht gegen Schachtjor Donezk. Die Adler haben in der Partie ein grandioses 4:1 abgeliefert und sind so ins Achtelfinale der Europa League eingezogen. Wie haben sich die einzelnen Adler dabei geschlagen? Hier kommt die Einzelkritik.

Überragend

Sébastien Haller: Entscheidender Mann. Wieder der alte Haller. Immer anspielbar, machte viele Bälle fest, auch schwierige. Störte die Ukrainer, wo er konnte. War mit einem Heber auf da Costa am 1:0 beteiligt, das 2:0 und 3:1,erzielte er selbst – erst per eiskaltem Elfmeter, dann mit Fjörtoft-Übersteiger.

Einfach gut

Danny da Costa: Der Wegbereiter der Führung, legte Luka Jovic perfekt auf. Marschierte unermüdlich auf seiner rechten Seite, machte ordentlich Dampf, war sehr aufmerksam.

Filip Kostic: Stand da Costa in nichts nach. Nur musste er noch mehr nach hinten arbeiten. Sah sich oft zwei Gegenspielern gegenüber, Bogdan Butko beschäftigte ihn enorm. Trotzdem fand er immer wieder die Gelegenheit, sich in den Angriff einzuschalten. Viele lange Sprints, mit denen er für Entlastung sorgte.

Luka Jovic: Schoss das 1:0 mit seiner ersten Chance. So muss ein Top-Stürmer funktionieren. Ging auch selbst die weiten Wege, wich auf die Flügel aus. Das macht er gut, schwer vom Ball zu trennen. Hatte in der zweiten Hälfte noch eine gute Möglichkeit.

Sebastian Rode: Rechtzeitig fit geworden. Und das war gut so. Sorgte lange für Stabilität, holte sich viele Bälle, störte viel, war ein unangenehmer Gegenspieler, aber so müssen Sechsers ein. Hielt 73 Minuten durch.

Evan Ndicka: Hatte seine Seite wieder im Griff. Sehr stark im Zweikampf. Tadellose Vorstellung.

Kevin Trapp: Musste sich im ersten Abschnitt nur einmal leicht strecken, das war keine Aufgabe. Unglücklich beim Gegentor, dann aber guter Rückhalt

David Abraham: Überraschend zurück, auf seiner angestammten Position, rechts hinten, seinen Mann. Machte das sehr gut, immerhin wochenlang nicht dabei. Sehr aufmerksam. Seine Schnelligkeit tat der Eintracht gut. Verpasste vor dem 1:2 den langen Ball.

Martin Hinteregger:  Spielte dieses Mal in der Rolle von Makoto Hasebe im Zentrum der Dreierkette. Machte seine Sache gewohnt solide und unaufgeregt. Fegte dazwischen, da kennt er keine Verwandte,

Makoto Hasebe: Erstaunlicherweise im defensiven Mittelfeld. Da musste er viele Räume zulaufen. Konnte sich nicht so in Szene setzen, bekam auch wenig Bälle

Mijat Gacinovic: Hat sich einen Orden für besondere Tapferkeit verdient. Warf sich einmal einem fulminanten Freistoß aus kürzester Entfernung mannhaft entgegen, das tat weh. Rackerte für zwei, klaute einige Bälle,im Spielaufbau aber mäßig. Hatte Mühe, sich gegen körperbetonte Ukrainer zu behaupten.

Ante Rebic: Kam als die Eintracht schwer unter Druck geriet. Sollte mit langen Sprints für Entlastung sorgen. Machte mit seinem 4:1 den Deckel drauf.

Jetro Willems: Half mit, den Vorsprung über die Zeit zu retten.

Zu spät gekommen:  Jonathan de Guzman (90.+1) für Gacinovic.

kil/dur

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