1. Startseite
  2. Eintracht

Eintracht: Europa-League-Held könnte bei passendem Angebot gehen

Erstellt:

Von: Niklas Kirk

Kommentare

Rafael BORRE (Eintracht Frankfurt) nach Spielende mit kolumbischer Flagge um die Schultern, Aktion,Einzelbild,angeschnit
Rafael Santos Borré von Eintracht Frankfurt nach dem Europa-League-Tirumph eingewickelt in eine Fahne seines Heimatlandes Kolumbien © Simon/imago

Die sportliche Leitung von Eintracht Frankfurt möchte Rafael Borré halten. Der Aufsichtsrat steht einem Verkauf wohl offen gegenüber.

Frankfurt – Die sportliche Situation von Rafael Borré bei Eintracht Frankfurt gestaltet sich alles andere als einfach. Vergangene Saison noch gefeierter Europacup-Held, stand er diese Saison etwa seit dem 9. Spieltag nicht mehr in der Startelf der SGE. Dass dies Unzufriedenheit schürt, ist auch Markus Krösche klar, mit Blick auf die enge Konkurrenzsituation im Sturm.

„Es ist klar, dass sie nicht zufrieden sind“, stellt Krösche im Gespräch mit Bild fest, wobei er ebenso Neuzugang Lucas Alario mit einschließt. „Aber Randal hat es sehr gut gemacht und das konstant. Da war es schwer, an ihm vorbeizukommen“. So ergibt sich die Situation, dass Borré Wechselwünsche hegt, während Krösche ihn halten möchte. In der Frankfurter Rundschau teilte er mit: „Rafa weiß, dass wir ihn behalten und nicht abgeben wollen. Das wissen auch seine Berater.“

Eintracht Frankfurt: Ist der Aufsichtsrat für einen Verkauf von Borré?

So klar die Aussage vom Sportvorstand klingt, so gegensätzlich könnte die Position des Aufsichtsrats liegen. Wie die Bild wissen möchte, wäre dieser einem Verkauf des Kolumbianers bei einem entsprechenden Angebot nicht abgeneigt. Klar ist auch, wenn sich Borré in der Rückrunde nicht öfter präsentieren kann, wird dies auch seinem Marktwert nicht guttun, was es wiederum schwierig machen wird, die von Bild kolportierten 10 Millionen Euro zu erlösen. So viel soll der Aufsichtsrat angeblich für den 27-Jährigen verlangen.

Borré der einen Vertrag bis 2025 bei der Eintracht hat, kommt in der aktuellen Saison in allen Pflichtspielen auf gerade mal ein Tor und zwei Vorlagen. Vollzug vermeldete die Eintracht hingegen bei einem weiteren Jungtalent. Nach der Verpflichtung von Paxten Aaronson kommt ein 18-jähriger Torwart aus Albanien an den Main. (nki)

Auch interessant

Kommentare