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Eintracht Frankfurt: Ex-Mitglied der „Büffelherde“ auf einmal vor Transfer zum BVB

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Von: Sascha Mehr

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Die ehemalige „Büffelherde“: Ante Rebic, Luka Jovic Eintracht und Sebastien Haller von Eintracht Frankfurt.
Luka Jovic (Mitte) im Trikot von Eintracht Frankfurt. © Marc Schüler/Imago

Ein ehemaliger Angreifer von Eintracht Frankfurt steht vor einem Wechsel zu Borussia Dortmund. Der Stürmer war am Main Teil der „Büffelherde“.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt ist denkbar schlecht in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga gestartet. Lediglich ein Punkt aus drei Spielen ist enttäuschend und lässt Oliver Glasner und seine Mannschaft in der Tabelle etwas abrutschen. Die Länderspielpause kann nun genutzt werden, um sich neu zu sortieren und dann in den Kampf um die Europa-League-Plätze einzusteigen. Auf Position fünf sind es fünf Punkte Rückstand, die bei 14 aussehenden Spielen aufgeholt werden müssten.

Hoffnung macht der ersten Neuzugang im Winter. Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, vereinbarte mit Borussia Dortmund eine Leihe von Ansgar Knauff, der eineinhalb Jahre am Main auf Torejagd gehen wird. Der 20-Jährige soll die Außenbahnen beleben und für ordentlich Betrieb sorgen. Eine Kaufoption besitzt die SGE für den deutschen U21-Nationalspieler aber nicht.

Eintracht Frankfurt: Ansgar Knauff erster Winterneuzugang

Neben Neuzugang Knauff sind zwei weitere Spieler wieder im Mannschaftstraining von Eintracht Frankfurt. Die jeweils mit einer Muskelverletzung mehrere Wochen ausgefallenen Christopher Lenz und Jens Petter Hauge trainierten erstmals und könnten bereits beim nächsten Bundesligaspiel gegen den VfB Stuttgart eine Kaderoption für Trainer Oliver Glasner sein.

Durch den Abgang von Ansgar Knauff zu Eintracht Frankfurt ist bei Borussia Dortmund ein Platz im Angriff frei geworden, den der Klub offenbar neu besetzen will. Ziel ist ein Altbekannter bei der SGE: Luka Jovic. Die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben sollen ein Auge auf den serbischen Stürmer von Real Madrid geworfen haben, wie das spanische Fußball-Portal Okdiario.com berichtet.

Für Luka Jovic, der einst bei Eintracht Frankfurt aufblühte und zum internationalen Star wurde, läuft es alles andere als rund bei Real Madrid. Der Serbe kommt seit seinem Wechsel von der SGE in die spanische Hauptstadt nur sehr unregelmäßig zum Einsatz, von einem Stammplatz ist er weit entfernt. In der aktuellen Saison absolvierte Jovic 15 Pflichtspiele für Real Madrid, in der Startelf stand er allerdings kein einziges Mal. Meistens wurde er in der Schlussphase einer Partie eingewechselt. Immerhin gelangen ihm ein Treffer und zwei Vorlagen.

Eintracht Frankfurt: Ex-Adler Luka Jovic im Gespräch beim BVB

Real Madrid würde dem ehemaligen Stürmer von Eintracht Frankfurt, der 2019 über 60 Millionen Euro kostete, keine Steine in den Weg legen bei einem Wechselwunsch. Borussia Dortmund zeigt Interesse und will den Serben in den Ruhrpott holen. Jovic, der beim spanischen Spitzenklub fürstlich verdient, müsste bei einem Transfer zum BVB aber Abstriche beim Gehalt machen. Dass er in der Bundesliga für reichlich Furore sorgen kann, bewies er einst bei der SGE.

Für den 24-Jährigen wäre ein Abgang bei Real Madrid eine sinnvolle Lösung, denn dort setzt man nicht mehr auf ihn. Seine Karriere ist seit zwei Jahren ins Stocken geraten und eine Luftveränderung könnte ihm unter Umständen helfen, an seine Leistungen aus der ersten Zeit bei Eintracht Frankfurt anzuknüpfen.

Unterdessen ist ein ehemaliger Spieler von Eintracht Frankfurt in seinem Heimatland Zeuge eines brutalen Mordes geworden. Eintracht Frankfurt wird seinen Kader wohl verändern. Ein Trio könnte die SGE deshalb überraschenderweise verlassen. (smr)

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