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Ex-Eintracht-Profi möchte nicht nach Frankfurt zurückkehren

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Von: Jan Oeftger

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Nach dem Aufstieg möchte Zalazar mit Schalke in der Bundesliga bestehen. An eine Rückkehr zu Eintracht Frankfurt denkt er dabei nicht.

Frankfurt – Mit dem FC Schalke 04 ist Rodrigo Zalazar die Rückkehr in die Bundesliga geglückt. Bei Eintracht Frankfurt konnte sich der zentrale Mittelfeldspieler nicht durchsetzen. Nach mehreren Leihen verpflichtete Schalke den Uruguayer fest. Zur Eintracht möchte er offenbar nicht zurückkehren, obwohl dies im nächsten Sommer möglich wäre.

Eintracht Frankfurt holte Zalazar 2019 ablösefrei als vielversprechendes Talent vom FC Malaga. Noch im gleichen Sommer erfolgte die Leihe nach Polen zu Korona Kielce. Ein Jahr später verlieh die Eintracht Zalazar erneut – an den FC St. Pauli. In der Zweiten Bundesliga konnte der technisch starke Mittelfeldspieler auf sich aufmerksam machen.

Doch Trainer Oliver Glasner setzte auch in der Sommervorbereitung 2021 nicht auf das Talent. Somit verbrachte Zalazar auch die vergangene Saison im Unterhaus. Beim FC Schalke hat er mit sechs Toren und sieben Vorlagen maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Königsblauen. Schalke zog die Kaufoption in Höhe von 1,5 Millionen Euro.

Rodrigo Zalazar (Mitte) könnte per Rückkaufoption im kommenden Sommer zu Eintracht Frankfurt zurückkehren.
Rodrigo Zalazar (Mitte) könnte per Rückkaufoption im kommenden Sommer zu Eintracht Frankfurt zurückkehren. © Juergen Kessler/imago

Eintracht Frankfurt besitzt Rückkaufoption für Schalkes Zalazar

Der Spieler selbst ist glücklich bei den „Knappen“. „Ich kam vor einem Jahr direkt nach dem Abstieg in einer schwierigen Situation nach Schalke. Mein Ziel war klar: Ich wollte alles für den Klub und für meine Mitspieler geben“, erklärte Zalazar jetzt in der Sport Bild. „Aber ich hätte nie gedacht, dass dieser Verein solche Emotionen in mir freisetzt.“

Auch wenn sein Vertrag in Gelsenkirchen noch bis 2026 läuft, könnte seine Zeit auf Schalke schon in einem Jahr enden. Die Eintracht hat eine Rückkaufoption. Zalazar würde jedoch lieber noch lange bei den Schalkern bleiben. „Es gibt diese Möglichkeit, aber ich möchte so lange hierbleiben, wie ich kann. Mein Kopf ist auf Schalke – und mein Herz ist es auch“, sagte er.

Dennoch hat die Eintracht im kommenden Sommer alle Möglichkeiten. Theoretisch könnten die Eintracht-Verantwortlichen um Sportvorstand Markus Krösche die Rückkaufoption auch ziehen, um Zalazar anschließend gewinnbringend zu verkaufen. Ein anderer Spieler steht ebenfalls vor einem Leihwechsel mit Kaufoption. (jo)

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