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Ex-Düsseldorf-Trainer Friedhelm Funkel und Ex-Bayern München-Trainer Niko Kovac.

Bundesliga

Ex-Eintracht-Trainer Favorit bei Hertha BSC?

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Jürgen Klinsmann erklärte bei Hertha BSC seinen Rücktritt. Ein ehemaliger Trainer der Eintracht könnte sein Nachfolger werden.

  • Hertha BSC sucht nach Klinsmann-Aus neuen Trainer
  • Bruno Labbadia wohl auf der Liste von Hertha BSC
  • Ex-Trainer von Eintracht Frankfurt einer der Kandidaten

Berlin - Das kam wirklich überraschend und schlug in Fußball-Deutschland ein wie eine Bombe. Jürgen Klinsmann erklärte mit sofortiger Wirkung seinen Rücktritt als Cheftrainer von Hertha BSC und gab dies mit per Facebook-Post auf seinem Account bekannt - ohne dies vorher mit den Vereins-Verantwortlichen zu besprechen oder es ihnen zumindest mitzuteilen. 

Nach Klinsmann-Aus: Hertha BSC sucht neuen Trainer – Ex-Eintracht-Trainer Favorit?

Für die Berliner Hertha, die im Abstiegskampf steckt und ums Überleben in der Bundesliga kämpft, hat sich also eine neue Baustelle geöffnet, die es dringend zu schließen gilt. Für Manager Michael Preetz stellt sich nun eine entscheidende Frage: Holt er ein Art „Feuerwehrmann“, der als einziges Ziel hat, den Verein zum Klassenerhalt zu führen oder verpflichtet er einen Trainer mit langfristigem Konzept? So oder so drängt die Zeit und sonderlich viele Namen drängen sich nicht auf.

Der ehemalige Hertha-Trainer Pal Dardai, der von 1997 bis 2012 für die Hertha spielte und von 2015 bis 2019 Cheftrainer war, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht der neue Coach, wie aus dem Berliner Umfeld zu hören ist. Als kurzfristige Sofortlösung könnte Bruno Labbadia das Zepter übernehmen, wie die „Bild“ berichtet.

Eintracht Frankfurt: Geht Ex-Trainer zur Berliner Hertha?

Sollte sich Hertha BSC aber für einen Trainer entscheiden, der den Verein langfristig wieder in andere Tabellenregionen führen soll, wäre ein ehemaliger Trainer von Eintracht Frankfurt in der Verlosung. Niko Kovac gilt als Wunschlösung der Berliner, ein Engagement scheint aber derzeit noch unwahrscheinlich zu sein, denn der Ex-Bayern-Trainer will noch bis Saisonende pausieren und erst dann wieder einen Verein übernehmen. Zudem ist die Bundesliga nicht das primäre Ziel von Kovac. Der „Tagesspiegel“ berichtet, dass Kovac vor allem mit der englischen Premier League liebäugelt.

Niko Kovac ist gebürtiger Berliner und spielte von 1991 bis 1996 und von 2003 bis 2006 für Hertha BSC. Als Trainer konnte er mit Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal in der Saison 2017/18 gewinnen und mi dem FC Bayern München holte er 2018/19 das Double. 

Am Wochenende gastiert Hertha BSC beim SC Paderborn, Eintracht Frankfurt ist bei Erling Haaland und Borussia Dortmund zu Gast. 

Von Sascha Mehr

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