Adi Hütter beim Testspiel Borussia Mönchengladbach - Viktoria Köln
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Ex-Frankfurttrainer Adi Hütter soll jetzt bei Gladbach für Erfolg sorgen.

Ehemaliger Eintracht-Trainer

Eintracht Frankfurt: Ex-Trainer Adi Hütter über eigene Ablösesumme verwundert

  • VonPia Ewald
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Über Ablösesummen von Spielern wird viel diskutiert. Über die der Trainer weniger. Dabei zahlen Klubs für sie immer mehr Geld. Auch Ex-Eintracht-Frankfurt-Trainer Hütter ist erstaunt.

Frankfurt/Mönchengladbach – Nach dem Transferkarussell der Spielzeit 2020/21 starten viele Bundesligisten mit neuen Trainern in die neue Saison. Während Oliver Glasner und Marco Rose nun in Frankfurt und Dortmund tätig sind, hat es Adi Hütter zur Borussia nach Mönchengladbach verschlagen. Der ehemalige Eintracht-Frankfurt-Trainer durfte am 10. Juli bereits sein Testspiel-Debüt geben. Beim 2:2 gegen Viktoria Köln konnte er schon einmal ausprobieren, wie es sich an der Seitenlinie der Gladbacher anfühlt.

Der Österreicher zeigte sich erstaunt über die Ablösesumme, die der Verein für ihn an Eintracht Frankfurt überwiesen hat. Gegenüber der Bild erzählte Hütter, er habe erst mal schmunzeln müssen, als er den Vertrag durchgeblättert habe. „Wer soll denn 7,5 Millionen für mich bezahlen? Ich hätte nie gedacht, dass jemand diese Summe bezahlt“, so der 51-Jährige.

Ex-Eintracht-Frankfurt-Trainer Adi Hütter soll Borussia-Talfahrt beenden

Funktioniert habe der Transfer nur, weil die Gladbacher durch den Abgang von Marco Rose fünf Millionen Euro aus Dortmund bekommen hätten. Hütter habe die Borussia also nur 2,5 Millionen gekostet. Und 800.000 Euro pro Jahr für einen Trainer, den man unbedingt haben wollte, seien in der heutigen Zeit doch vertretbar, meint der Trainer.

Adi Hütter hat bei den Fohlen einen Vertrag bis 2024. Für drei Jahre hat Sportdirektor Max Eberl also kalkuliert. Aber Trainer können beurlaubt, Verträge verlängert werden. Jedenfalls werden sich alle Beteiligten über die sportliche Zielsetzung einig sein. Die Talfahrt aus der zweiten Hälfte der Saison 2020/21 soll nicht weitergehen. Noch besser wäre ein deutlicher Aufschwung, um vielleicht in dieser Runde die europäischen Plätze zu erreichen.

Während Adi Hütter also derzeit seine neue Mannschaft in Form bringt, ist Eintracht Frankfurt weiterhin mit der Kaderplanung beschäftigt. (Pia Ewald)

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