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Eintracht Frankfurt schlägt Augsburg: Knauff und Trapp im Fokus

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Von: Ingo Durstewitz, Thomas Kilchenstein

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Matchwinner: Ansgar Knauff schießt die Eintracht zum 2:1-Sieg. Foto: AFP
Matchwinner: Ansgar Knauff schießt die Eintracht zum 2:1-Sieg. Foto: AFP © AFP

Eintracht Frankfurt setzt nach dem Gala-Auftritt von Lissabon beim 2:1-Sieg in Augsburg noch einen obendrauf. Die Eintracht-Spieler in der Einzelkritik.

Augsburg - Eintracht Frankfurt gewinnt die Bundesliga-Partie beim FC Augsburg mit 2:1. Lesen Sie hier, wie sich die Spieler der SGE geschlagen haben:

Eintracht Frankfurt gegen FC Augsburg: Gut dabei

Kevin Trapp: Und da waren sie wieder, die Rufe: Neuer auf die Bank! Warum wohl? Klasse Leistung des Nationaltorwarts, phänomenal sein Reflex kurz vor der Halbzeit beim Schuss von Demirovic. Hielt die Eintracht im Spiel, dann rettete er den Sieg. Top.

Sebastian Rode: Wo nimmt dieser Seppl nur die Kraft? Nach der Sahnevorstellung von Lissabon unter der Woche erneut in Glanzform. Markierte früh und überlegt den Ausgleich (13.), bereits sein drittes Bundesligator. Überall da, wo ein Kapitän sein muss, immer den Kopf hoch. Selten war er wertvoller als jetzt.

Ansgar Knauff: Kam zur Halbzeit, und wie Rode in Lissabon, kam durch ihn frischer Wind, eigentlich Sturm. Auf einmal war Betrieb auf dem zuvor verwaisten linken Flügel, der Kerl marschierte, mutig, voller Selbstvertrauen. Erzielte mit links sogar den Siegtreffer (64.), sein erstes Tor in dieser Runde. Ein Aktivposten, deutlich besser als Vorgänger Pellegrini.

Eric Dona Ebimbe: Enorm stark am rechten Flügel. Mit neuer Frisur und altem Selbstbewusstsein. Herrlich, seine passgenaue Vorarbeit zum 1:1, sein erster Assist, hätte fast selbst noch ein Tor erzielt (29.) nach einem kraftvollem Sprint. Couragiert, richtig gut.

Kristijan Jakic: Blieb dieses Mal gänzlich ohne Fehler. Räumte resolut auf, sehr zweikampfstark. Ging dann, nach Rodes Auswechslung, ins defensive Mittelfeld, hätte da fast das 3:1 durch Alario vorbereitet.

Eintracht Frankfurt gegen FC Augsburg: Ganz okay

Evan Ndicka: Sehr solide, sehr sicher. Gab sich kein Blöße, kompromisslos in den Duellen mit seinem Gegenspieler. Verzichtete in der zweiten Halbzeit sogar auf seine Handschuhe. Hatte Glück, dass sein Ausrutscher als letzter Mann, keine Folgen hatte.

Mario Götze: Der Mann der vielen kleinen technischen Kabinettstückchen. Moderierte trotz leichter Rückenschmerzen das Spiel, spielte den vorletzten Pass zum 1:1. Was er tut, hatte Hand und Fuß. Dabei musste er nicht mal besonders glänzen.

Randal Kolo Muani: Hätte Mitte der zweiten Halbzeit den Sack zumachen können, eigentlich müssen. Einmal versprang ihm der Ball, dann traf er den Außenpfosten. Aber so, wie er spielt, keiner in der Liga, diese Wucht, diese Kraft, immer gefährlich, sucht immer den direkten Weg zum Tor. Kombinationsspiel ist nicht so seinme Sache.Muss es auch nicht.

Eintracht Frankfurt gegen FC Augsburg: So lala

Jesper Lindström: Viel unterwegs, immer bereit zum Sprint in die Tiefe. Das ist von großem Vorteil. Machte vor dem Ausgleich intelligent den Weg frei. Selbst ohne Fortune im Abschluss. Guter Freistoß (63.).

Djibril Sow: Hielt das Spiel in Schwung, oft am Ball, machte kaum Fehler. Das reichte. Beruhigte das Spiel, ohne groß aufzufallen.

Tuta: Schien vor dem 0:1 nach 33 Sekunden noch nicht richtig auf dem Platz zu sein. Schütze Berisha spielte ihn locker aus, das ist ihm zuletzt öfter passiert. Sollte er unterlassen. Biss sich dann in die Partie rein. Wurde immer sicherer, so wie man das gewohnt ist.

Eintracht Frankfurt gegen FC Augsburg: Schwächelnd

Luca Pellegrini: Der einzige, der abfiel. Seltsam pomadiger Auftritt nach dem guten Spiel von Lissabon, hielt den Ball zu lange, verlor ihn schnell. Schwerer Fehler vor der größten Augsburger Chance kurz vor der Halbzeit, die Trapp entschärfte. Völlig zu Recht zur Pause in der Kabine geblieben.

Eintracht Frankfurt gegen FC Augsburg: Zu spät gekommen

Rafael Borré, Hrvoje Smolcic, Faride Alidou, Lucas Alario (kil/dur)

Eintracht Frankfurt sucht weiterhin nach einem Nachfolger für den abgewanderten Filip Kostic und hat einen DFB-Spieler im Visier.

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