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Hertha BSC hatte Interesse an Eintracht-Star: Deshalb platze der Wechsel

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Von: Sascha Mehr

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Fredi Bobic, Ex-Sportvorstand von Eintracht Frankfurt.
Fredi Bobic, Ex-Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. © Jan Huebner/Imago

Fredi Bobic, Ex-Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, äußert sich zum plötzlichen Interesse an einem SGE-Verteidiger.

Berlin - Nichts geht mehr auf dem Transfermarkt, der am Montag (31.01.2022) um 18 Uhr schloss. Wechsel von Spielern zwischen zwei Vereinen sind erst wieder nach der aktuellen Saison möglich. Bis dahin müssen die Klubs mit den vorhandenen Kadern auskommen. Bei Eintracht Frankfurt gab es in den letzten Tagen keine Vollzugsmeldung mehr in Sachen Transfers, obwohl einige Gerüchte aus dem Boden schossen.

Einen Tag vor dem sogenannten Deadline-Day schien es plötzlich zu einem Abgang bei Eintracht Frankfurt zu kommen. Fredi Bobic, Ex-Sportvorstand der SGE und mittlerweile Sportchef bei Hertha BSC, soll Interesse an Danny da Costa gehabt haben. Der Außenverteidiger spielte nur zu Beginn der Saison regelmäßig unter Trainer Oliver Glasner, doch anschließend wurde er immer seltener eingesetzt. Der Coach setzt auf andere Spieler und da Costa kann nicht zufrieden sein mit der Anzahl seiner Einsätze.

Eintracht Frankfurt: Transfer von da Costa zu Hertha BSC platzte

Doch ein Wechsel zu Hertha BSC kam nicht zustande, obwohl der Hauptstadtklub offenbar Interesse hatte. Der 28-Jährige will wohl weiter bei Eintracht Frankfurt um Einsätze kämpfen. Womöglich kann es aber im Sommer zu einem Wechsel kommen, denn dann ist Danny da Costa ablösefrei. Bislang ist nichts über Gespräche zur Vertragsverlängerung zwischen dem Außenverteidiger und der SGE bekannt. Sollte er nicht plötzlich doch noch durchstarten, läuft es auf eine Trennung hinaus.

Danny da Costa.
Danny da Costa. © Martin Hoffmann/.imago-images

Fredi Bobic lüftet nach Ende der Transferfrist das Geheimnis um angebliches Interesse an Danny da Costa von Eintracht Frankfurt. „Wir haben sicherlich überlegt, auf der Position des Rechtsverteidigers etwas zu machen, dürfen aber auch nicht vergessen, dass wir in Peter Pekarík und Lukas Klünter zwei Rechtsverteidiger im Kader haben. Am Ende des Tages war nichts realisierbar. Daher haben wir darauf verzichtet und wollen die Jungs stärken, die wir hier auf dieser Position haben“, sagte der Hertha-Sportchef zu Gedankenspielen in den letzten Tagen.

Eintracht Frankfurt: Fredi Bobic äußert sich zu da Costa-Gerücht

„Es ging nicht darum, aktionistisch zu handeln. Wir dürfen den Kader und die einzelnen Positionen nicht überladen. In einem laufenden Wettbewerb zu viele Spieler dazuzuholen, stört die Balance innerhalb des Teams. Wir haben uns mit Lucas Alario und Danny da Costa beschäftigt, das stimmt. Aber auch in diesen Fällen haben wir gesagt, dass es nicht umsetzbar ist. Das war relativ schnell erledigt, in den Medien wurde darüber noch länger geschrieben, als es tatsächlich war“, so Fredi Bobic weiter.

Unter Umständen könnte Fredi Bobic nach der aktuellen Spielzeit einen neuen Anlauf nehmen bei Danny da Costa. Dann hätte er den Vorteil, dass er sich nur mit dem 28-Jährigen einig werden müsste, denn er wäre ohne Vertragsverlängerung dann kein Profi mehr von Eintracht Frankfurt.

Unterdessen könnte es bei Eintracht Frankfurt zu einer überraschenden Vertragsverlängerung kommen, die bislang kaum vorstellbar war. Die SGE zieht offenbar den nächsten Neuzugang an Land. Der Abwehrspieler kommt im Sommer an den Main. (smr)

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