Fredi Bobic, Eintracht Frankfurt
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Fredi Bobic wird Eintracht Frankfurt offenbar verlassen. (Archivfoto)

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Fredi Bobic vor Abschied bei Eintracht Frankfurt – SGE nennt Details

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Eintracht Frankfurt wird im Sommer einen wichtigen Mann verlieren. Fredi Bobic verlässt den Klub definitiv.

  • Fredi Bobic bestätigt seinen Abgang bei Eintracht Frankfurt.
  • Der Sportvorstand der SGE hatte seinen Wechselwunsch hinterlegt.
  • Eintracht Frankfurt will eine Ablöse für Bobic erzielen.

+++ 15.00 Uhr: Eintracht Frankfurt verliert im Sommer wahrscheinlich Fredi Bobic an einen Bundesliga-Konkurrenten. Der Sportvorstand steht vor dem Abschied aus der Mainmetropole. Sein Ziel ist offenbar Hertha BSC Berlin, wo Bobic bereits als Spieler aktiv war.

Laut Angaben der SGE laufen die Verhandlungen noch (siehe Update von 12.45 Uhr), allerdings zeichnet sich ab, dass Bobic Frankfurt verlassen wird. Wie die „Sport Bild“ berichtet, soll Eintracht Frankfurt dem 49-Jährigen in den Gesprächen eine Gehaltssteigerung um 500.000 Euro – von bislang 1,5 Millionen Euro Jahresgehalt auf zwei Millionen Euro – angeboten haben.

Als zusätzlicher Anreiz soll eine mögliche Aufrüstung des SGE-Kaders für die Champions League gedient haben. Doch Bobic soll abgelehnt haben, glaubt man dem Bericht der „Sport Bild“.

+++ 12.45 Uhr: Die Zukunftspläne von Sportvorstand Fredi Bobic erfahren derzeit große Aufmerksamkeit. Er wird Eintracht Frankfurt wohl im Sommer 2021 in Richtung Berlin verlassen. Der 49-Jährige heuert offenbar bei Hertha BSC an.

Die SGE betont dennoch derweil, dass in der Causa Bobic noch nichts entschieden sei: „Die Gespräche sind gegenwärtig noch nicht abgeschlossen und werden erst nach der nächsten Aufsichtsratssitzung Mitte März fortgesetzt“, teilt Aufsichtsratsvorsitzender Philip Holzer mit.

Eintracht Frankfurt: Fredi Bobic vor SGE-Abschied

Laut Angaben von Eintracht Frankfurt sei Bobic vor circa drei Wochen auf Holzer zugegangen, um die SGE über seine Planungen zu informieren. Damals sei Stillschweigen darüber vereinbart worden.

Update vom Mittwoch, 03.03.2021, 09:30 Uhr: Eintracht Frankfurt wird Fredi Bobic nicht zum Nulltarif gehen lassen wird. Eine Freigabe für einen Wechsel zu Hertha BSC wird nicht erteilt, der Vertrag des Sportvorstandes nicht aufgelöst. Die SGE will für Bobic eine Ablöse erzielen. 

Eintracht Frankfurt: Bobic-Abgang bestätigt

Update vom Dienstag, 02.03.2021, 16:40 Uhr: Fredi Bobic hat seinen Abgang bei Eintracht Frankfurt offiziell bestätigt, wie die „Sportschau“ berichtet. Demnach könnte der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt ab der nächsten Saison bei Hertha BSC unter Vertrag stehen.

Eintracht Frankfurt: Bobic vor dem Absprung

Erstmeldung vom Montag, 01.03.2021, 19:43 Uhr: Eine ganz schlechte Nachricht für Eintracht Frankfurt: Sportvorstand Fredi Bobic will den Klub scheinbar nach der laufenden Saison verlassen und hat um die Auflösung seines Vertrages gebeten, wie „Sky“ berichtet. Damit würde die SGE einen wichtigen Mann verlieren, der nicht einfach zu ersetzen sein wird.

Eintracht Frankfurt: Aufsichtsratsvorsitzender äußert sich

Der Aufsichtsratsvorsitzende Philip Holzer äußerte sich gegenüber dem „Kicker“ zum Gerücht: „Fredi Bobic hat bei Eintracht Frankfurt einen Vertrag bis 2023. Wir befinden uns mit ihm in Gesprächen über die zukünftige Ausrichtung der bislang sehr erfolgreichen Zusammenarbeit.“ Das klingt nicht unbedingt nach einem Verbleib des Sportvorstandes der SGE.

Seit mehreren Wochen schon gibt es Gerüchte um Fredi Bobic. Der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt gilt als Wunschkandidat auf die Nachfolge von Michael Preetz bei Hertha BSC. „Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt. Das habe ich aber schon immer gesagt. Ich bin sehr glücklich mit dem Job, den ich hier mache. Aber trotzdem: Was die Zukunft bringt, weiß kein Mensch“, so Bobic kürzlich zu „Sky“.

Eintracht Frankfurt: Bobic vor Wechsel zu Hertha BSC

Fredi Bobic stand bereits als Spieler zwischen 2003 und 2005 bei Hertha BSC unter Vertrag und wurde heimisch in der Hauptstadt. Seine Familie wohnt momentan in der Nähe des Olympiaparks, Bobic selbst pendelt zwischen Berlin und Frankfurt. Der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt ist außerdem Mitglied bei Hertha BSC und hat einen guten Draht zu Carsten Schmidt, der seit 1. Dezember der neue Vorstandschef der Berliner ist. Ein Wechsel zum „Big-City-Klub“ würde also durchaus Sinn ergeben für Bobic.

Bei Eintracht Frankfurt hat Fredi Bobic einiges erreicht. Er hat aus einer Fahrstuhlmannschaft ein Team gemacht, das in die Europa League einzog, den DFB-Pokal gewann und in der laufenden Saison um die Qualifikation für die Champions League in der kommenden Saison spielt. Bei Neuzugängen bewies er regelmäßig ein gutes Gespür und holte Spieler wie Haller, Jovic, Rebic und Kostic für kleines Geld zu Eintracht Frankfurt. Die Erfolge der letzten fünf Jahre bei der SGE sind eng mit dem Namen Fredi Bobic verbunden.

Eintracht Frankfurt: Bobic seit 2016 unter Vertrag

Der in Maribor geborene und in Stuttgart aufgewachsene Bobic begann seine Managerkarriere beim bulgarischen Klub Tschernomoretz Burgas. Nach nur einem Jahr wechselte er zum VfB Stuttgart und übernahm dort den Posten des Sportdirektors. Bis Ende September 2014 blieb er beim VfB und trat zum 1. Juni 2016 seinen neuen Job bei Eintracht Frankfurt an. Nun könnte die Zeit des 49-Jährigen bei der SGE im Sommer enden. Sollte Fredi Bobic zu Hertha BSC wechseln, würde Eintracht Frankfurt eine Abslöse erhalten.

Bobic wäre nicht der einzige Abgang in der Führungsetage von Eintracht Frankfurt. Sportdirektor Bruno Hübner wird sich im Sommer zurückziehen und seinen Vertrag nicht mehr verlängern. Die Position des Sportdirektors wird nicht neu besetzt, die Verantwortung stattdessen auf mehreren Schultern verteilt werden.

Unterdessen laufen die Planungen für die kommende Saison laufen. Eintracht Frankfurt zeigt Interesse an einem Stürmer aus Frankreich. Sie wollen keine wichtige Nachricht von Eintracht Frankfurt verpassen? Und so früh wie möglich informiert sein? Dann abonnieren Sie unseren neuen Eintracht-Frankfurt-Newsletter. (smr/tu)

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