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Eintracht Frankfurt: Glasner deutet nach Finalsieg Verbleib von Leistungsträger an

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Eintracht Frankfurt ist Europapokalsieger und damit für die Champions League qualifiziert. Das wird sich auch auf die Transferpolitik auswirken.

Sevilla/Frankfurt ‒ Rafael Borré behält die Nerven, trifft und macht damit nicht nur sich, sondern die ganze Mannschaft von Eintracht Frankfurt zu Helden. Neben viel Ruhm und Ansehen bedeutet der Pokalsieg auch die erstmalige Teilnahme an der Champions League. Das wiederum eröffnet neue Möglichkeiten auf dem Transfermarkt. Trainer Oliver Glasner deutete direkt nach Spielende den Verbleib von Filip Kostic an.

„Er hat noch ein Jahr Vertrag. Wir haben auf dem Feld gesprochen, aber ich sage Ihnen nicht, was“, so Glasner nach kicker-Informationen über das Gespräch mit Filip Kostic. Dann fügt der Trainer aber noch vielsagend an: „Ich denke, das war nicht sein letztes Spiel.“ Es spricht also vieles für eine Vertragsverlängerung des Serben. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis 2023. Somit könnte die Eintracht nur noch in diesem Sommer eine angemessene Ablösesumme erzielen - oder sie verlängert eben den Vertrag.

Ich denke, das war nicht sein letztes Spiel

Eintracht-Trainer Oliver Glasner über Filip Kostic

Eintracht Frankfurt: Glasner deutet Kostic-Verlängerung an

Eine Vertragsverlängerung schien jedoch lange unwahrscheinlich. Kostic wurde immer wieder mit einem Wechsel, vor allem nach Italien, in Verbindung gebracht. Noch im vergangenen Sommer versuchte er mit einem Streik einen Wechsel zu erzwingen und sorgte damals große Unruhe im noch fragilen Eintracht-Gebilde aus. Jetzt, nicht mal ein Jahr, aber ein Europa-Pokalsieg später, sieht es also nach einem Verbleib aus.

Filip Kostic feiert den Finalsieg in der Europa League. Jetzt ist sein Verbleib bei Eintracht Frankfurt wieder wahrscheinlich.
Nach dem Finalsieg in der Europa-League ist ein Verbleib von Filip Kostic wieder wahrscheinlich. © Eibner/imago

Champions League macht Eintracht Frankfurt interessant für Neuzugänge

Die Verlockung auf Einsätze in der Königsklasse ist verständlicherweise groß. Das könnte auch dazu führen, dass weitere Spieler bleiben, die vermeintlich schon weg waren. Einer davon könnte Evan Ndicka sein. Auch sein Vertrag läuft 2023 aus. Auf den Innenverteidiger kam es nach dem Ausfall von Martin Hinteregger immer mehr an. Mit seinen starken Leistungen hat er einen großen Anteil am Sieg der Euro League. Als möglicher neuer Club für Ndicka wurde allen voran immer Newcastle United gehandelt. Die Engländer haben das europäische Geschäft verpasst, die Eintracht spielt Champions League - ein riesen Plus für die Hessen.

Auch das nötige Kleingeld wird nun trotz Corona vorhanden sein. Der Einzug in die Champions League bringt dem Vernehmen nach zwischen 20 und 25 Millionen Euro. „Natürlich tun die zusätzlichen Einnahmen nach zwei Jahren Corona gut. Das hilft uns extrem für die Zukunft“, kann Sportvorstand Markus Krösche bestätigen. Es ist also gut möglich, dass nach den eher unbekannten Neuzugängen, die schon feststehen, auch der ein oder andere hochkarätige hinzukommt. Es entstehen ganz neue Möglichkeiten für die Eintracht (Jan Oeftger)

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