Adi Hütter, Trainer von Eintracht Frankfurt, bestätigt Gespräche mit Max Kruse.
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Adi Hütter, Trainer von Eintracht Frankfurt, bestätigt Gespräche mit Max Kruse.

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Adi Hütter lüftet Geheimnis - Diesen Stürmer wollte Eintracht Frankfurt holen

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Adi Hütter bestätigt, dass es mit einem prominenten Stürmer Gespräche über einen Transfer gab. Eintracht Frankfurt bekam aber einen Korb.

  • Eintracht Frankfurt hatte Interesse an Stürmer Max Kruse.
  • Adi Hütter bestätigt Gespräche zwischen der SGE und dem Spieler.
  • Der Angreifer entschied sich aber für einen anderen Verein.

Frankfurt – Der Transfermarkt ist derzeit geschlossen und doch kommen aktuell immer wieder Details zum Vorschein, um welche Spieler sich die einzelnen Vereine in der Vergangenheit bemühten und wer mit wem Verhandlungen führte in den letzten Transferphasen. Eintracht Frankfurt hatte Interesse an Max Kruse, wie Trainer Adi Hütter bestätigte – allerdings nicht in diesem Sommer, sondern bereits 2019. „Es hat vor einem Jahr Gespräche gegeben zwischen Fredi Bobic, Bruno Hübner und seinem Management. Er wäre ein Spieler, der uns sicherlich guttun würde mit seiner Kreativität. Ich hätte ihn gerne bei uns gesehen“, sagte Hütter der „Bild“.

Eintracht Frankfurt: Max Kruse stand auf dem Wunschzettel

Max Kruse, dessen Vertrag bei Werder Bremen auslief, wechselte bekanntermaßen nicht zu Eintracht Frankfurt, sondern schloss sich Fenerbahce Istanbul an. In der Türkei absolvierte Kruse 20 Spiele in der Süper Lig, erzielte dabei sieben Treffer und bereitete weitere sieben Tore vor. Nach nur einem Jahr, einem Streit wegen ausgebliebener Gehaltszahlungen und einer einseitigen Kündigung von Kruse zog es den Angreifer wieder zurück nach Deutschland. Union Berlin sicherte sich die Dienste des 32-Jährigen, der mit seiner Qualität und Erfahrung für die nötigen Tore sorgen soll.

Bei Union Berlin schlug der Neuzugang voll ein und sammelte in der laufenden Saison bereits acht Scorerpunkte in sieben Einsätzen. Der Klub ist zufrieden mit seinem Neuzugang, wie auch Adi Hütter aus erster Hand erfuhr. „Der Co-Trainer von Union wohnt nur einen Kilometer von mir entfernt. Wir haben uns jetzt gerade beim Spazierengehen am See getroffen. Er sagte klipp und klar, dass Kruse das Niveau bei Union gehoben hat“, so der Trainer von Eintracht Frankfurt. Hütter blutet das Herz, wie er selbst zugab, dass die SGE den Angreifer nicht an den Main holte.

Eintracht Frankfurt: Daichi Kamada überzeugt in der Offensive

Die für Max Kruse angedachte Rolle übernahm Daichi Kamada, der ein anderer Spielertyp ist. Der Japaner ist deutlich jünger als Kruse und hat ein Wertsteigerungs-Potenzial. Vereine wie Eintracht Frankfurt sind darauf angewiesen, Einnahmen durch Spielerverkäufe zu generieren und das wäre bei Kruse nicht möglich gewesen. Für Kamada hingegen könnte in Zukunft ein anderer Klub viel Geld zahlen.

Einen zweiten Versuch, Max Kruse in diesem Sommer zu Eintracht Frankfurt zu holen, habe der Verein nicht unternommen, wie Hütter sagte. Daichi Kamada hatte eine starke Saison gespielt und Kruse wäre mit Sicherheit nicht zur SGE gewechselt, um sich dann auf die Bank zu setzen. Mit dem Lebensstil von Max Kruse, der als Lebemann gilt, hätte Hütter übrigens kein Problem gehabt. „Er ist halt ein anderer Typ. Das muss man auch akzeptieren. Wenn die Leistung auf dem Platz stimmt. Es gibt auch welche, die um zehn Uhr im Bett sind, keinen Alkohol trinken, keine Zigarette rauchen, aber am Wochenende nicht zu sehen sind, wenn es um Leistung geht“, so der Coach von Eintracht Frankfurt.

Unterdessen kam ein geheimes Detail zum Paciencia-Wechsel von Eintracht Frankfurt zum FC Schalke 04 ans Licht. Ein Spieler von Eintracht Frankfurt hat einen neuen Berater und könnte nun einen Transfer im Winter anpeilen. (smr)

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