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Eintracht vor Transfer-Überraschung: SGE hat Kastriot Imeri im Visier

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Von: Sascha Mehr

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Kastriot Imeri steht im Fokus von Eintracht Frankfurt.
Kastriot Imeri steht im Fokus von Eintracht Frankfurt. © IMAGO/MANUEL GEISSER

Eintracht Frankfurt plant den nächsten Neuzugang. Der Mittelfeldspieler könnte sich trotz lukrativer Angebote für die SGE entscheiden.

Frankfurt – Die Planungen für die neue Saison laufen bei Eintracht Frankfurt auf Hochtouren. Sportvorstand Markus Krösche konnte bereits mehrere Neuzugänge verpflichten und auch Abgänge gibt es bereits bei der SGE. Danny da Costa und Stefan Ilsanker werden keinen neuen Vertrag angeboten bekommen und müssen den Klub im Sommer verlassen. Das werden aber nicht die letzten Kaderänderungen gewesen sein, sowohl bei den Ab- als auch bei den Zugängen soll und wird sich noch etwas tun bei Eintracht Frankfurt.

Unklar ist, ob Filip Kostic, Daichi Kamada und Evan Ndicka (alle Vertrag bis Sommer 2023) auch in der kommenden Saison das Trikot von Eintracht Frankfurt tragen werden. „Ich will ich grundsätzlich bei keinem Spieler in das letzte Vertragsjahr gehen. Verlängern sie nicht, tritt automatisch die Situation ein, dass wir verkaufen müssen“, so Markus Krösche zur Bild-Zeitung. „Es könne schon sein, dass uns der eine oder andere verlassen wird“, gibt der SGE-Sportchef zu.

Eintracht Frankfurt sucht nach Verstärkungen

Ist eine Entscheidung schon gefallen? Wie die Bild-Zeitung berichtet, sollen Kostic und Ndicka im Sommer verkauft und mit ihnen größere Transfererlöse erzielt werden. Sollte Ndicka die SGE wirklich verlassen, könnte Neuzugang Jérôme Onguéné seinen Platz in der Innenverteidigung einnehmen. Der 24-Jährige kommt zur neuen Saison von RB Salzburg an den Main. Einen Nachfolger für Filip Kostic gibt es noch nicht, aber scheinbar hat Eintracht Frankfurt einen aufstrebenden Spieler für die linke Seite im Visier.

Kastriot Imeri von Servette Genf soll in den Fokus von Eintracht Frankfurt gerückt sein, wie die Schweizer Tageszeitung Blick berichtet. Der 21-Jährige Mittelfeldspieler ist einer der Entdeckungen der diesjährigen Saison in der Super League. In 22 Spielen erzielte Imeri elf Tore und konnte einen weiteren Treffer vorbereiten. Der Offensivspieler besticht mit brillanter Technik und einem eiskalten Torinstinkt vor dem gegnerischen Gehäuse. Für sein junges Alter ist er unglaublich abgeklärt und unbeeindruckt.

Der Vertrag des Mittelfeldspielers bei Servette Genf läuft im Sommer 2023 aus, nach der aktuellen Saison wäre für Servette-Sportchef Philippe Senderos die letzte Möglichkeit, noch eine Ablösesumme für den Nationalspieler zu generieren. Im Wintertransferfenster ging ein Angebot von Serie-A-Klub Genua ein, die etwa fünf Millionen für Imeri boten, der Spieler entschied sich aber gegen einen Wechsel.

Eintracht Frankfurt: Kastriot Imeri von Servette Genf im Visier?

„Dass ich noch hier bin, liegt daran, dass ich noch ein bisschen mehr arbeiten muss, um diesen Schritt nach vorne zu machen. Ich will Servette durch die grosse Tür verlassen. Es ist die Mannschaft meiner Stadt, die Mannschaft, in der ich gross geworden bin. Zwei oder drei Vereine haben sich im Winter bei Servette gemeldet. Ich hätte schon früher gehen können, aber ich wollte meine Zeit hier absitzen, mich durchsetzen und meinen Koffer mit Erfahrung füllen“, sagte Imeri vor kurzem in einem Interview mit der Schweizer Tageszeitung Blick.

Eintracht Frankfurt ist aber nicht der einzige Klub, der Interesse am 21-Jährigen zeigt. Neben der SGE buhlen auch der OGC Nizza aus der französischen Ligue 1 und auch Genua scheint nicht aus dem Rennen zu sein im Werben um Kastriot Imeri von Servette Genf.

Unterdessen steht bei Eintracht Frankfurt der nächste Abgang bevor. Ein Konkurrent aus der Bundesliga sichert sich offenbar die Dienste eines SGE-Profis. Für Marius Wolf nahm sein geplanter Wechsel ein ungewöhnliches Ende – und verhalf ihm zum Pokalsieg mit Eintracht Frankfurt. (smr)

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