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Nicht mehr besonders wohlgelitten bei Inter: Mauro Icardi.

Gegner-Check

Eintracht-Gegner Inter Mailand: Starstürmer Mauro Icardi und seine Ehefrau dominieren die Schlagzeilen

Nicht die Eintracht, sondern ein unliebsamer Spieler und seine Frau treiben den Inter-Bossen Schweißperlen auf die Stirn.

Mailand/Frankfurt - Wenn der FC Internazionale Milano am Donnerstag bei Eintracht Frankfurt antritt, dann ist es sicher nicht so, dass die Italiener keinen Respekt vor den Hessen hätten. Ganz im Gegenteil. Auch in Italien haben sie mitbekommen, in welcher Klasseform die Kicker vom Main zurzeit sind.

Dennoch taugt das Duell mit den Hessen gewiss nicht dazu, den Mailänder Vereinsbossen die Schweißperlen auf die Stirn zu treiben. Dafür ist seit Wochen jemand ganz anderes zuständig: eine Frau, Wanda Nara, blondes Haar, 32 Jahre alt, Model für Bademode, Mutter von fünf Kindern, sowie ganz nebenbei Ehefrau und Beraterin von Starstürmer Mauro Icardi.

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Inter Mailand: Seit Monaten Theater

Die Personalie ist seit Monaten das beherrschende Thema bei Inter. Icardi ist der gefährlichste Angreifer des Clubs, dazu einer der besten der gesamten Serie A. Er erzielte in der laufenden Runde in 28 Pflichtspielen schon 15 Tore – beachtlich, zumal er ähnliche Trefferquoten auch in den vergangenen Jahren vorzuweisen hat. Dafür wird er fürstlich entlohnt, 4,5 Millionen Euro netto bekommt der 26-Jährige von Inter per annum überwiesen. Offenbar zu wenig, zumindest aus Sicht von Wanda Nara. Und die hat bei den Icardis nun mal das Sagen.

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So wurde quasi schon die ganze Saison über einen neuen Vertrag verhandelt, obwohl der alte eigentlich noch bis Sommer 2021 läuft. Mal geschah das hinter verschlossenen Türen, mal über die Presse. Nicht weniger als neun Millionen Euro netto, so hört man, sollten es schon sein. Und falls nicht, na ja, dann werden sich schon andere Vereine finden lassen. Real Madrid, Chelsea, Manchester United. Wanda macht das schon für ihren Mauro.

Inter Mailand: Trainer nur noch genervt

Die Inter-Bosse waren von dieser Verhandlungstaktik natürlich wenig begeistert, sie fühlten sich gar irgendwann derart vorgeführt, dass sie durchgriffen. Sie riefen in China an, bei Club-Eigentümer Zhang Jindong, und überzeugten den Patron, dass man der aufsässigen Blondine die Gelbe Karte zeigen müsse. Mauro Icardi wurde abgestraft, seit Mitte Februar ist er nicht mehr Kapitän des Tabellenvierten. Seinerseits verzichtete Icardi prompt aus Trotz auf das Europa-League-Rückspiel bei Rapid Wien und saß die vergangenen fünf Pflichtspiele der Mailänder nur auf der Tribüne – immer nah an seiner Seite Ehefrau Wanda Nara, deren Auto von erbosten Inter-Anhängern sogar mit Steinen beworfen worden sein soll.

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„In den schweren Momenten zeigt sich die wahre Liebe“, teilte Icardi nun vor ein paar Tagen in den Sozialen Medien mit. Er bekräftigte darin seinen Wunsch, bei Inter zu bleiben. „Aus Liebe zu unseren Farben“, wie er schrieb, habe er bereits Angebote abgelehnt, „die wahrscheinlich niemand sonst abgelehnt hätte“.

Glaubhaft ist das kaum. Trainer Luciano Spalletti ist nur noch genervt. Er erklärte, dass er künftig nur über Spieler sprechen wolle, die sich „um das Schicksal Inters“ kümmerten. Und Geschäftsführer Giuseppe Marotta findet, dass „wir schon zu viel über diese Angelegenheit geredet haben.“ Der Fokus müsse wieder auf dem Fußball liegen.

Liegt er aber nicht: Zu gut lässt sich die Geschichte der Icardis vor allem im Boulevard breittreten. Denn die Liebe von Mauro und Wanda, sie hat eine pikante Vorgeschichte. Einst war die Argentinierin nämlich schon einmal mit einem Fußballprofi liiert. Maxi Lopez hieß der gute Mann, ebenfalls Argentinier, auch lange in Italien aktiv. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder und zählte Icardi zum engen Freundeskreis. Zu dritt ging es sogar gemeinsam in den Urlaub.

Bis, ja bis Mauro Icardi seinem Freund die Frau ausspannte. Mittlerweile kommunizieren die drei nur noch über Zeitungen miteinander. Da sagte Maxi Lopez vor einigen Wochen: „Mauro hat die gleiche Einstellung wie Wanda. Manchmal ist sie sogar noch schlechter.“ Die Inter-Bosse werden in ihren Büros bei diesen Worten sicher ganz fleißig mit ihren Köpfen genickt haben.

Die Fans der Frankfurter Eintracht fordern einen möglichst schnellen Stadionausbau. Mit dem Ausbau würde die Arena rund 20.000 Stehplätze erhalten.

von DANIEL SCHMITT

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