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Eintracht Frankfurt-Kapitän Rode fordert Verstärkungen für die Champions League

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Eintracht-Kapitän Sebastian Rode gibt die Richtung vor. Er fordert Verstärkungen.
Eintracht-Kapitän Sebastian Rode gibt die Richtung vor. Er fordert Verstärkungen. © Arne Dedert/dpa

Nach dem Einzug in die Champions League fordert Sebastian Rode, der Kapitän von Eintracht Frankfurt, Verstärkungen. Gerade in der Breite brauche man Alternativen.

Frankfurt ‒ Sebastian Rode blickt schon auf die kommende Saison voraus. In der steht für ihn mit Eintracht Frankfurt erstmals in der Vereinsgeschichte die Champions League an. Dafür fordert der Kapitän Verstärkungen. „Damit dann nicht wieder die Bundesliga so drunter leidet, brauchen wir auf jeden Fall noch mehr Qualität – in der Breite und in der Spitze“, sagte der Mittelfeldspieler der Bild am Sonntag.

Damit spricht Rode einen Punkt an, der diese Saison schon augenscheinlich war. Der Eintracht-Kader reicht - vor allem in der Breite - nicht dafür aus, in mehreren Wettbewerben erfolgreich zu sein. Darüber kann auch der Triumph in der Europa League nicht hinwegtäuschen. Das Abschneiden in der Liga ist ziemlich ernüchternd gewesen. Die europäischen Plätze waren in der abgelaufenen Saison 10 Punkte entfernt. Der Fokus wurde auf die Europa League gesetzt.

„Der Grundstein wurde bereits gelegt, es werden uns einige neue Spieler verstärken“, ergänzte der 31-Jährige mit Blick auf die bereits feststehenden Neuzugänge. „Und jetzt, mit ein paar Millionen mehr sollte da auch noch was zu finden sein auf dem Transfermarkt, gerade für die Offensive.“

Eintracht Frankfurt: Diese Spieler haben schon Champions-League-Erfahrung

Erik Durm15 Einsätze
Kevin Trapp12 Einsätze
Sebastian Rode12 Einsätze
Ansgar Knauff6 Einsätze
Djibril Sow6 Einsätze
Goncalo Paciencia2 Einsätze

Eintracht Frankfurt darf laut Rode „nicht vor Ehrfurcht erstarren“

Rode kann einschätzen, was in der Champions League vonnöten ist. Der gebürtige Hesse gehört zu den wenigen Spielern im Eintracht-Kader, die bereits über Champions-League-Erfahrung verfügen. Die Eintracht dürfe „nicht vor Ehrfurcht erstarren“, gab Rode die Richtung vor. „Wir sind schon mal in Lostopf eins, da gehst du einigen Hochkarätern aus dem Weg. Ansonsten spielst du um die gleiche Zeit wie in der Europa League, nur an einem anderen Tag“, vergleicht Rode in der Bild am Sonntag die Wettbewerbe. Doch trotzdem sind auch einige hochkarätige Lose für die Eintracht schon in der Vorrunde möglich.

Auch wenn Rode schon Champions-League-Erfahrung sammeln konnte, ist die Teilnahme mit der Eintracht für ihn etwas ganz Besonderes. Im Gegensatz zu seinen Stationen bei Bayern und Dortmund ist er bei den Frankfurtern Führungs- und Stammspieler, wenn er nicht gerade verletzt ist. Daher kommt für in ein Karriereende in diesem Sommer nicht infrage. „Sie meinen den Gedanken: ‚Wenn wir das Ding holen, was soll dann noch kommen?‘ Ich sage Ihnen, was noch kommt: die Champions League mit Eintracht Frankfurt. Und deshalb ist dieser Gedanke ganz schnell wieder verschwunden. Das will ich auf jeden Fall noch miterleben.“ (jo)

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