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Eintracht Frankfurt: Kommt ein Top-Joker von der Konkurrenz?

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Lucas Alario trifft gegen Eintracht Frankfurt. Bald könnte er für die SGE auf Torejagd gehen.
Lucas Alario trifft gegen Eintracht Frankfurt. Bald könnte er für die SGE auf Torejagd gehen. © Maik Hölter/imago

Eintracht Frankfurt ist auf der Suche nach einem Stürmer mit Champions-Legaue-Format. Dieser könnte mit Lucas Alario von Bayer Leverkusen gefunden sein.

Frankfurt ‒ Für die neue Saison möchte Eintracht Frankfurt den Kader an einigen Stellen verbessern. Gerade für die Champions League muss die Qualität erhöht werden, wie unlängst auch Kapitän Sebastian Rode forderte. Ein Spieler, der sein Können schon unter Beweis gestellt hat, ist Lucas Alario von Bayer Leverkusen. Laut kicker befindet sich die Eintracht in engem Kontakt mit dem Mittelstürmer.

Alario habe seinem aktuellen Arbeitgeber Bayer Leverkusen mitgeteilt, den Verein in diesem Sommer verlassen zu wollen. In der vergangenen Saison kam der Argentinier meistens nur als Einwechselspieler zum Einsatz und spielte nur dreimal über die vollen 90 Minuten. An seinem Leverkusener Kollegen Patrik Schick kam er nicht vorbei. Bei der Eintracht wären die Einsatzchancen höher. Wie der kicker berichtet, gingen die Gespräche zwischen Eintracht-Vertretern und Alario schon weit über die erste Kontaktaufnahme hinaus und seien weit fortgeschritten.

Die Frankfurter zeigten bereits im vergangenen Winter Interesse an Alario. Damals überzeugte ihn der Leverkusener Trainer Gerardo Seoane noch von einem Verbleib. Diesen Sommer kann Alario dank einer Ausstiegsklausel für 6,5 Millionen Euro wechseln. Damit wäre er günstiger als die Top-Fünf der Frankfurter Rekordtransfers. Neben der Eintracht gibt es wohl weitere Interessenten aus Europa und Südamerika. Der Spieler möchte in Europa bleiben.

Alario ist ein zuverlässiger Torjäger, der seine Bundesliga-Tauglichkeit nachhaltig bewiesen hat. Vergangene Saison erzielte er sechs Treffer in 27 Partien, in denen er zumeist Einwechselspieler war. Im Schnitt traf er alle 110 Minuten. Drei Tore gelangen ihm als Joker nach einer Einwechslung. In seinen fünf Jahren in Leverkusen kommt der Knipser auf 125 Bundesligaspiele und 42 Tore. Außerdem durfte er mit Leverkusen schon fünfmal Champions-League-Luft schnuppern.

Ein Stürmer dieser Klasse würde der Eintracht sicherlich weiterhelfen in einer anspruchsvollen Saison. Gerade im Angriff könnte sich bei der SGE noch einiges verändern. Ragner Ache, Goncalo Paciencia und der Leihrückkehrer Ali Akman sind Abschiedskandidaten. Mit Randal Kolo Muani gibt es bereits einen Neuzugang für das offensive Zentrum. Zudem soll an Bochums Sebastian Polter starkes Interesse bestehen. (jo)

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