Filip Kostic von Eintracht Frankfurt
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Filip Kostic von Eintracht Frankfurt

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Eintracht: Geheimnis um Berater von Filip Kostic gelüftet - Spektakuläres Millionen-Versprechen

Filip Kostic hat sich nach seinem Streik entschuldigt und die Zusammenarbeit mit seinem Berater beendet. Das steckt dahinter.

Update vom 22.09.2021, 15:38 Uhr: Filip Kostic hat die Zusammenarbeit mit Berater Fali Ramadani beendet. Der Berater hätte bei einem Transfer von Kostic eine Summe in Höhe von fünf bis sieben Millionen Euro bekommen sollen, wie die Bild-Zeitung berichtet. Wer diese Summe zahlt hing davon ab, wie hoch die Ablöse für den Außenbahnspieler gewesen wäre. Der Wechsel zu Lazio Rom platzte aber und der Berater erkannte, dass er mit seinem Klienten kein Geld mehr verdienen könne.

Eintracht Frankfurt: Kostic nimmt Stellung zum Streik

Update vom 11.09.2021, 05:55 Uhr: Filip Kostic hat nach dem Wechsel-Theater um seine Person und dem folgenden Streik Stellung genommen und sich auf Instagram bei Fans und seinen Mannschaftskollegen entschuldigt. Trotzdem wird der Serbe eine saftige Strafe bekommen, aber nicht suspendiert werden, wie Trainer Oliver Glasner bestätigte. Die SGE belässt es also bei einer Geldstrafe.

Eintracht Frankfurt: Was wird aus Kostic?

Erstmeldung vom 22.07.2020: Frankfurt/Monaco - Der Transfermarkt ist aktuell noch sehr ruhig und nur wenige Vereine haben bereits mehrere Spieler verpflichtet. Durch die Corona-Krise sitzt bei vielen Clubs das Geld nicht mehr so locker und es muss genau abgewogen werden, für wen eine Ablöse bezahlt werden soll.

Einige Top-Vereine in Europa planen aber bereits wieder Millionen-Transfers, unter anderem der AS Monaco, in der französischen Ligue 1 beheimatet. Der neue Club vom ehemaligen Tainer von Eintracht Frankfurt, Niko Kovac, will die Dominanz von Serienmeister Paris Saint Germain durchbrechen und benötigt dafür qualitativ hochwertige Neuzugänge, die den eigenen Kader verstärken.

Eintracht Frankfurt: Niko Kovac will Filip Kostic holen

Niko Kovac tüftelt nur wenige Tage nach der Vertragsunterschrift beim AS Monaco bereits am Kader und will Personal verpflichten, das ihm sehr gut bekannt ist. Der Ex-Trainer von Eintracht Frankfurt will Luka Jovic und Filip Kostic ins Fürstentum holen und dafür kräftig investieren, wie "Sport Bild" berichtet. Mit Jovic arbeitete der Coach bei der SGE zusammen, gewann den DFB-Pokal und erreichte das Halbfinale der Europa League. Niko Kovac formte Jovic zu einem internationalen Star, der bei zahlreichen Clubs in Europa Begehrlichkeiten weckte.

Luka Jovic wechselte zu Real Madrid, konnte sich in seinem ersten Jahr aber nicht durchsetzen und gilt bei Experten und Fans schon als Fehleinkauf. Neben den Schwächen auf dem Platz fällt er vor allem durch seine Aktivitäten neben dem Feld auf. In Serbien missachtete er die Quarantäne-Anordnungen des Vereins und feierte den Geburtstag seiner Freundin. Außerdem verletzte er sich in den eigenen vier Wänden schwer am Fuß, sodass er zum Neustart der spanischen Liga nicht einsatzfähig war.

Trainer Zinedine Zidane setzt nicht auf Jovic, der den Verein im Sommer verlassen kann. Niko Kovac könnte seinen ehemaligen Schützling wieder in die richtige Richtung lenken. Fraglich ist nur, ob der AS Monaco die geforderte Ablösesumme zahlen will. Möglich wäre aber auch ein Leihgeschäft des Angreifers.

Eintracht Frankfurt: Macht der AS Monaco ernst?

Um den zweiten Wunschspieler von Niko Kovac, Filip Kostic, tauchten in den vergangenen Monaten immer wieder Gerüchte über einen Abgang auf. Vor allem Vereine aus Italien sollen an dem schnellen Außenbahnspieler Interesse gezeigt haben. Ab einem gewissen Betrag würde Eintracht Frankfurt den wertvollsten Spieler im Kader auch abgeben. „Es ist nicht so, dass ich sage: „Er muss weg.“ Aber klar kann es sein, dass ein Verein um die Ecke kommt, der ihn unbedingt will. Und dann kann es auch sein, dass wir ihn freigeben“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic auf „transfermarkt.de“.

Mit Kostic würde die SGE den konstantesten Profi der abgelaufenen Saison verlieren, der nur schwer zu ersetzen sein wird. Geld vorhanden ist im Fürstentum. Die Monegassen erzielten in den letzten drei Jahren einen Transferüberschuss in Höhe von 144 Mio. Euro. Unter Neu-Trainer Niko Kovac könnte der Club nun also einen Großangriff starten.

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