Ali Akman ist von Eintracht Frankfurt an NEC Nijmegen ausgeliehen.
+
Ali Akman ist von Eintracht Frankfurt an NEC Nijmegen ausgeliehen.

SGE

Akman, Zalazar & Co.: So läuft es für die Leihspieler von Eintracht Frankfurt

  • Sascha Mehr
    VonSascha Mehr
    schließen

Eintracht Frankfurt hat mehrere Spieler auf Leihbasis abgegeben. Doch wie läuft es für sie bei ihrer Leih-Station?

Frankfurt – Eintracht Frankfurt* hat zahlreiche Spieler verliehen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich und variieren von Profi zu Profi. Talente, von denen sich die SGE in Zukunft einiges verspricht, die aber derzeit wenig Chancen auf Spielzeit unter Trainer Oliver Glasner* bekommen hätten, sollen bei einem anderen Klub Spielpraxis sammeln – und anschließend zu Eintracht Frankfurt zurückkehren. In den vergangenen Jahren funktionierte das vor allem bei Daichi Kamada und Tuta hervorragend, die sich in Belgien weiterentwickelten und anschließend bei der SGE durchstarteten.

Der andere Grund, wieso Eintracht Frankfurt Spieler auf Leihbasis abgegeben hatte, ist, weil sich ein Verkauf nicht ergab und der Profi so von der Gehaltsliste runter ist. Der Verein kann damit das volle oder zumindest einen Teil des Gehalts sparen für einen Akteur, der in den Planungen keine Rolle mehr spielt. Insgesamt fünf Spieler verließen Eintracht Frankfurt auf Leihbasis, aber nicht alle können bei ihren neuen Klubs überzeugen: ein Überblick.

Eintracht Frankfurt: Zalazar überzeugt beim FC Schalke 04

Rodrigo Zalazar (FC Schalke 04): Der zentrale Mittelfeldspieler kehrte vom FC St. Pauli zurück zu Eintracht Frankfurt, wurde aber direkt nach Gelsenkirchen.weiterverliehen Dort ist der 22-jährige Stammspieler und Leistungsträger und nicht wegzudenken. Trainer Dimitrios Grammozis hält große Stücke auf Zalazar und gibt ihm im Spiel von Schalke 04 viele Freiheiten. Die „Knappen“ besitzen eine Kaufoption, die im Falle des Aufstiegs sogar zu einer Kaufpflicht wird.

Ali Akman (NEC Nijmegen): Der 19-Jährige gehört zum Stammpersonal des niederländischen Klubs und konnte bereits zwei Treffer erzielen. Zuletzt musste er zweimal auf der Bank Platz nehmen und kam insgesamt nur drei Minuten zum Einsatz. In seinem Alter sind schwankende Leistungen aber keine Seltenheit. NEC Nijmegen, das auf einem Mittelfeldplatz steht, scheint der richtige Klub für Ali Akman zu sein, um sich entwickeln zu können, um kommendes Jahr einen neuen Anlauf bei Eintracht Frankfurt nehmen zu können.

Steven Zuber (AEK Athen): Der Außenbahnspieler hatte keine guten Aussichten auf viel Spielzeit bei der Eintracht und entschied sich deshalb für einen Wechsel nach Griechenland. Bei AEK Athen schlug er von Beginn an voll ein. In fünf Einsätzen in der Liga erzielte der 29-Jährige bereits drei Treffer. Zuber ist Stammspieler und Hoffnungsträger für den Verein aus der griechischen Hauptstadt. AEK Athen besitzt nach der aktuellen Saisoneine Kaufoption für den Schweizer.

Eintracht Frankfurt: Otto und Bördner in schwieriger Situation

Fynn Otto (Hallescher FC): Der 19-Jährige, de erst einen Profivertrag bei Eintracht Frankfurt unterschrieben hat, machte zwei Schritte zurück und ging in die 3. Liga. Dort wollte er Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln, um sich weiterentwickeln zu können. Mittlerweile muss man bilanzieren, dass sich Fynn Otto beim Halleschen FC richtig schwertut. Er schafft es zwar immer in den Kader, doch lediglich zwei Einsätze mit insgesamt drei Minuten stehen für ihn zu Buche.

Elias Bördner (FC Viktoria Köln): Wie auch Fynn Otto ging Elias Bördner in die 3. Liga, um Spielpraxis zu erhalten. Der Keeper, der am letzten Spieltag der vergangenen Saison sein Bundesliga-Debüt im Dress von Eintracht Frankfurt, feiern konnte, sitzt in Köln aber fast ausschließlich auf der Bank. Einen einzigen Einsatz kann er vorweisen, ansonsten ist er die klare Nummer zwei am Rhein. Eine ähnliche Situation wie bei Fynn Otto, die alles andere als optimal ist für den Torhüter.

Unterdessen machen sich 13 SGE-Spieler nach dem furiosen Sieg gegen den FC Bayern München auf den Weg zu ihren Nationalmannschaften*. Doch ein Eintracht-Star wurde nicht nominiert. Bayern-Trainer Julian Nagelsmann ist nach erster Pleite bedient*: „Ob verdient oder nicht, ist relativ scheißegal.“ (smr) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare