Eintracht Frankfurt
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Eintracht Frankfurt befindet sich auf Trainersuche. (Symbolfoto)

Planung

Entscheidung steht bevor – Eintracht will neuen Trainer vorstellen

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Eintracht Frankfurt treibt die Planungen für die kommende Spielzeit voran. Neben zahlreichen Spielerpersonalien muss die Position des Cheftrainers geklärt werden.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt beendet die Saison auf dem fünften Tabellenplatz und zieht in die Europa League ein. 60 Punkte sammelte die Mannschaft von Adi Hütter, der die Eintracht verlassen wird. Ihn zieht es auf die Trainerbank von Borussia Mönchengladbach. Zum Abschied flossen reichlich Tränen, als am Samstag (22.05.2021) der Schlusspfiff ertönte.

Die SGE braucht also einen neuen Trainer. Seit Wochen geistern Namen durch Frankfurt, unter anderem Schmidt, Terzic, Seoane, Glasner. Da die Spielzeit nun vorüber ist, drängt die Zeit einer Entscheidung, um planen zu können. Sportvorstand Markus Krösche, der sein neues Amt Anfang Juni offiziell antritt und Fredi Bobic beerbt, soll eng mit dem neuen Trainer zusammenarbeiten. Deshalb ist er bereits seit Wochen in Gespräche hinter den Kulissen involviert.

Eintracht Frankfurt sucht Trainer: Entscheidung naht

Finanzvorstand Oliver Frankenbach hat nun eine Entscheidung in den kommenden „sieben bis zehn Tagen“ angekündigt. Frankenbach sagte am Sonntag (24.05.2021): „Wenn das zeitnah erfolgt, wovon ich ausgehe, wird Markus Krösche den Trainer nicht vorstellen können, weil er noch nicht in Amt und Würden ist.“ Frankenbach betonte, dass die Trainersuche dem ein oder anderen „ein bisschen zu lange dauern“ möge. Allerdings gebe es durchaus noch Trainer, „die ihre Entscheidung erst nach der Saison, beziehungsweise nach dem Erreichen ihrer sportlichen Ziele treffen oder erst dann Gespräche führen wollen.“ Damit spielte der SGE-Finanzvorstand offenbar auf Adi Hütter an, der während der laufenden Saison mit Gladbachs Max Eberl seinen Wechsel verhandelte. Nach der 4:3-Niederlage der Eintracht bei Schalke 04, sagte beispielsweise Mittelfeldspieler Sebastian Rode, dass ein Hütter-Effekt „nicht von der Hand zu weisen“ sei. Die SGE verspielte in der heißesten Saisonphase den Champions League-Platz.

Oliver Frankenbach, Finanzvorstand der Eintracht, im Jahr 2019. (Archivfoto)

In puncto Spielphilosophie will Eintracht Frankfurt den eingeschlagenen Weg weiterverfolgen. Hütters offensive Idee müsse der neue Trainer „in seinen Genen haben“, so Frankenbach. „Wir erwarten von jedem Trainer eine gewisse Flexibilität, in alle Richtungen agieren zu können.“

Wer auch immer der neue Eintracht-Trainer werden mag – die SGE-Fans können sich wohl bereits jetzt auf eine neue Saison voller Offensivspektakel freuen. Ob Torjäger André Silva dann noch am Main spielt, ist allerdings fraglich. Er wird von mehreren Top-Klubs umworben. (tu)

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