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Eintracht plant nächsten Neuzugang – Ndicka-Nachfolger im Anflug?

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Von: Sascha Mehr

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Eintracht Frankfurt hat Interesse an Ismael Doukoure (r.)
Eintracht Frankfurt hat Interesse an Ismael Doukoure (r.) © IMAGO/Federico Pestellini

Eintracht Frankfurt plant den Kader der Zukunft und hat einen Innenverteidiger im Visier, der Nachfolger von Ndicka werden könnte.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt wird in der Winter-Transferperiode keinen Leistungsträger abgeben, also auch nicht die umworbenen Kevin Trapp und Randal Kolo Muani und auch nicht das Duo Evan Ndicka und Daichi Kamada, deren Verträge im Sommer auslaufen. Dagegen wird sich Neuzugang Jerome Onguene wahrscheinlich ein halbes Jahr auf Leihbasis verabschieden, um bei einem anderen Verein Spielpraxis zu erhalten.

Eintracht Frankfurt: Kommt neuer Innenverteidiger?

Mit dem voraussichtlichen Abgang von Onguene, an dem Ex-Klub RB Salzburg großes Interesse zeigen soll, würde ein Platz frei werden im Kader von Eintracht Frankfurt. Dieser könnte an einen jungen Innenverteidiger gehen, denn nach Informationen des französischen TV-Senders RMC Sport beobachtet die SGE Ismael Doukoure von Racing Straßburg und würde ihn gerne an den Main holen.

Eintracht Frankfurt ist aber nicht der einzige Verein, der den 19-jährigen Abwehrspieler auf dem Zettel hat. Neben der SGE zeigen offenbar auch die niederländischen Klubs Ajax Amsterdam und Feyenoord Rotterdam Interesse. Im Sommer 2021 wurde das große Talent, das damals noch für den FC Valenciennes spielte, auch mit Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht, zu einem Transfer kam es aber nicht. Gut möglich, dass die beiden Bundesligisten erneut ihren Hut in den Ring werfen.

Eintracht Frankfurt mit Interesse an Doukoure

Doukoure ist mit 1,83 Meter relativ klein für einen Innenverteidiger, aber trotzdem besitzt er ein starkes Kopfballspiel. Zudem ist er zweikampfstark und hat einen ordentlichen Spielaufbau. Der 19-Jährige ist gelernter Innenverteidiger, kann auch als Rechtsverteidiger auflaufen. Zuletzt zeigte er auf der rechten Seite eine bärenstarke Leistung gegen Paris Saint Germain und seinen direkten Gegenspieler Kylian Mbappe.

In den nächsten Wochen wird sich der junge Abwehrspieler, der einen Vertrag bis 2026 besitzt, entscheiden müssen, ob er bei Straßburg bleiben will oder den Sprung zu einem größeren Klub wagt. Für einen Verbleib spricht, dass er auf regelmäßige Einsatzzeit kommen würde, die wichtig für seine weitere Entwicklung sind. Bei einem Transfer müsste er sich bei einem neuen Verein durchsetzen, daran würde er aber wachsen. Langfristig könnte er bei einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt der Nachfolger von Ndicka werden, wenn dieser den Klub verlässt.

Unterdessen ist Eintracht Frankfurt auf der Suche nach weiteren Verstärkungen und scheinbar bei einem englischen Top-Team fündig geworden. (smr)

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