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Glasner droht Eintracht-Entlassung – Endspiele stehen bevor

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OLiver Glasner von Eintracht Frankfurt
Eintracht-Trainer Oliver Glasner im Training. © Jürgen Kessler/Imago Images

Eintracht Frankfurt zeigte erneut eine schwache Leistung. Trainer Oliver Glasner steht vor einer entscheidenden Woche.

Frankfurt - Am Ende musste Eintracht Frankfurt froh sein, doch noch einen Punkt gegen RB Leipzig geholt zu haben. Tuta war es in der Nachspielzeit, der den vielumjubelten Ausgleich erzielte und die nächste Niederlage der SGE abwendete.

Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner hatte aber reichlich Glück und einen bärenstarken Torhüter Kevin Trapp, ohne den man die Partie wohl sang- und klanglos verloren hätte. Die Leistung von Eintracht Frankfurt stimmte erneut nicht, die Truppe wirkte leblos, was die Sorgen am Main größer werden lässt.

Eintracht Frankfurt mit schwacher Vorstellung gegen Leipzig

RB Leipzig hatte zahlreiche Chancen, um das zweite Tor zu machen und das Spiel damit zu entscheiden, doch Trapp und das eigene Unvermögen hielten Eintracht Frankfurt bis zum Ende im Spiel. Trotz des gewonnenen Zählers kann niemand glücklich sein über den Verlauf der Partie in der Fußball-Bundesliga. Die SGE wirkte verunsichert, teilweise sogar blutleer. Ein Offensivspiel existiert nicht und der Fußball, den Oliver Glasner spielen lassen will, lässt sich zu keiner Zeit erkennen.

Oliver Glasner, Trainer von Eintracht Frankfurt.
Oliver Glasner, Trainer von Eintracht Frankfurt. © Juergen Kessler/Imago Images

Eintracht Frankfurt steht weiterhin auf Platz 15 der Tabelle, nun aber punktgleich mit dem FC Augsburg, der sein Spiel gewinnen und damit zur SGE aufschließen konnte. Überraschend bei Eintracht Frankfurt ist die Tatsache, dass in der Partie gegen Leipzig mit Rafael Borré lediglich ein Neuzugang stand. Die anderen zehn Akteure waren schon unter Trainer Adi Hütter im Kader und zeigten dort starke Leistungen. Wieso können Spieler wie Martin Hinteregger, Daichi Kamada oder Djibril Sow nicht mehr das abrufen, was sie im vergangenen Jahr gezeigt haben?

„Das Spiel hier war in den vergangenen Jahren extrem über Flanken geprägt, und dann war immer ein Strafraumstürmer da. Wir müssen andere Wege finden, kriegen es aber oft noch nicht hin. Wir landen immer noch viel zu viel an der Eckfahne, um dann zu flanken. Wir haben aber nicht die Spieler, die diese Flanken verwerten“, sagte Oliver Glasner zur harmlosen Vorstellung von Eintracht Frankfurt in der bisherigen Saison.

Eintracht Frankfurt: Trainer Oliver Glasner in der Kritik

Oliver Glasner ist als Trainer verantwortlich dafür, dass ein System erkennbar ist bei Eintracht Frankfurt und Mittel und Wege gefunden werden, um erfolgreich zu sein. Bislang gelang es dem Ex-Wolfsburger aber nicht, die Mannschaft mit seiner Art Fußball spielen zu lassen. Markus Krösche stärkte seinem Trainer nach dem Leipzig-Spiel den Rücken. „Oliver Glasner ist nicht Teil des Problems, sondern auf jeden Fall Teil der Lösung. Wenn man einen neuen Trainer holt und der eine etwas andere Spielidee hat, dann braucht das Zeit“, so der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt.

Die SGE benötigt vor allem aber auch Punkte, um aus dem Tabellenkeller zu kommen. Die nächsten Spiele sind in der Europa League bei Olympiakos Piräus und in der Bundesliga bei der SpVgg. Greuthter Fürth - anschließend ist die letzte Länderspielpause in diesem Jahr. Sollte bei Eintracht Frankfurt in diesen beiden Partien keine Leistungssteigerung erkennbar sein und das enorm wichtige Spiel gegen den Tabellenletzten Fürth nicht gewonnen werden, könnte es eng werden für Glasner, wie das Kicker-Sportmagazin berichtet.

Unterdessen zeigt ein Top-Klub aus der italienischen Serie A großes Interesse an einem Offensivspieler von Eintracht Frankfurt. Die SGE sucht nach Verstärkungen für den Angriff und scheint bei Borussia Dortmund fündig geworden zu sein.

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