Frederik Rönnow wechselte von Eintracht Frankfurt zum FC Schalke 04.
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Frederik Rönnow wechselte von Eintracht Frankfurt zum FC Schalke 04.

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Nach Abgang von Eintracht Frankfurt verrät Rönnow jetzt: Damit „habe ich gehadert“

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Der von Eintracht Frankfurt zum FC Schalke 04 abgewanderte Torhüter Frederik Rönnow verrät jetzt, warum er die SGE verlassen hat - und womit er hadert.

  • Frederik Rönnow wechselte im Sommer von Eintracht Frankfurt zu Schalke 04.
  • In Gelsenkirchen sicherte sich der Däne einen Stammplatz im Tor.
  • Rönnow spricht jetzt erstmals über seine Zeit bei der SGE.

Frankfurt/Gelsenkirchen - Es ist keine einfache Lage zur Zeit für Frederik Rönnow und den FC Schalke 04. Im Derby bei Borussia Dortmund waren die „Knappen“ völlig chancenlos und verloren verdientermaßen mit 0:3. Besonders enttäuschend war die Tatsache, dass Schalke offensiv nicht in Erscheinung trat und mut- und ideenlos nach vorne spielte. Es geht scheinbar in der aktuellen Saison gegen den Abstieg für den Traditionsklub - und der ehemalige Torhüter von Eintracht Frankfurt ist mittendrin.

Eintracht Frankfurt: Rönnow beim FC Schalke 04 die Nummer eins

Sein Ziel die Nummer eins zu sein bei einem Verein in der Bundesliga hat Frederik Rönnow mit seinem Wechsel von Eintracht Frankfurt zu Schalke 04 geschafft. Er zeigte in seinen ersten Auftritten in Gelsenkirchen überzeugende Leistungen und bestätigte seine Qualität, die er bereits bei der SGE unter Beweis stellen durfte. „Auch wenn ich in Frankfurt nicht gespielt habe, bin ich jetzt ein viel besserer Torhüter als vor zwei Jahren. Ich habe mehr Erfahrung, weiß mit diesen kniffligen Situationen umzugehen. Ich glaube, deshalb hatte ich jetzt einen guten Start“, sagte Rönnow zur „Bild“. An ihm liegt es nicht, dass Schalke auf einem Abstiegsplatz liegt und schwere Zeiten vor sich zu haben scheint.

Frederik Rönnow kam im Sommer 2018 aus Kopenhagen zu Eintracht Frankfurt und sollte die Nachfolge von Torwart Lukas Hradecky antreten, den es zu Bayer 04 Leverkusen zog. Der Start verlief für den Dänen aber nicht nach Wunsch, denn gleich zu Beginn seiner Zeit am Main zog er sich eine Knieverletzung zu und fiel erst einmal aus. Für Eintracht Frankfurt ergab sich kurz vor Ende der Transferphase dann die Möglichkeit, Kevin Trapp für eine Saison auszuleihen und der Verein schlug zu. Mit dem Wechsel von Trapp zur SGE rutschte Frederik Rönnow ins zweite Glied und musste auf der Bank Platz nehmen.

Zu Einsätzen zwischen den Pfosten kam Rönnow nur dann, wenn Trapp verletzt war. Als sich der Stammtorhüter in der vergangenen Saison beim Auswärtsspiel in Berlin eine schwere Verletzung an der Schulter zuzog, operiert wurde und bis zur Winterpause ausfiel, vertrat Rönnow ihn blendend. Der Däne zeigte starke Leistungen und empfahl sich für weitere Spiele in der Bundesliga. Mit der Rückkehr Trapps ging es für Rönnow aber wieder zurück auf die Bank.

Eintracht Frankfurt: Rönnow haderte mit Einsatzzeiten

„Natürlich will man immer spielen. Mit meinen Einsatzzeiten in Frankfurt habe ich gehadert. Ich bin davon überzeugt, dass ich die Qualität für diese Liga habe. Ich konzentriere mich darauf, jeden Tag hart zu arbeiten. Dann sehen wir, was passiert“, sagte Frederik Rönnow zur „Bild“. Insgesamt bestritt er in seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt 21 Partien.

Die Leihe von Frederik Rönnow zum FC Schalke 04 endet am 30. Juni 2021. Anschließend kehrt er zurück zu Eintracht Frankfurt, denn eine Kaufoption besitzt S04 nicht. Wie es dann weitergeht mit dem Torhüter und ob er eine Zukunft bei der SGE hat, wird sich zeigen. Möglich wäre auch ein Verkauf von Rönnow im kommenden Sommer. (smr)

Unterdessen gab es für Eintracht Frankfurt eine böse Klatsche beim FC Bayern München. Die SGE ging mit 0:5 unter. Außerdem hat Luka Jovic hat in seiner Heimat die Corona-Regeln missachtet. Die Staatsanwaltschaft will hart gegen den Ex-Frankfurter durchgreifen - ihm droht das Gefängnis.

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