Fans von Eintracht Frankfurt. (Archivbild)
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Fans von Eintracht Frankfurt. (Archivbild)

SGE

Eintracht: SGE-Ultras gegen Hertha BSC wieder im Stadion?

Die Ultras von Eintracht Frankfurt werden auch beim Heimspiel gegen Hertha BSC nicht im Stadion sein. Eine Erklärung liefert die Gründe.

Frankfurt - Für Eintracht Frankfurt steht nach der Länderspielpause das nächste Heimspiel an. Nach dem Sieg beim FC Bayern München will die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner auch endlich den ersten Erfolg in der heimischen Arena. Gegner ist Hertha BSC mit dem ehemaligen Sportvorstand der SGE, Fredi Bobic. Die Berliner befinden sich in einer Krise und werden Außenseiter sein bei Eintracht Frankfurt. 40.000 Fans dürfen ins Stadion, doch die Ultras Frankfurt werden weiterhin fehlen. Die Gründe dafür lieferten sie in einer Erklärung.

Eintracht Frankfurt: Ultras bleiben Spiel gegen Hertha BSC fern

Die Ultras von Eintracht Frankfurt betonen, dass ihr Fernbleiben kein Boyott ist und dass sie die Bemühungen des Vereins um vernünftige Regelungen zu schätzen wissen. „Wir sind jedoch nach wie vor keine Stimmungsdienstleister, sondern haben klare Vorstellungen davon, unter welchen Bedingungen eine freie und lebendige Fankurve, wie wir sie alle kennen, existieren kann“, schreiben sie in der offiziellen Erklärung.

„Dabei sind wir durchaus bereit, auch die ein oder andere Kröte zu schlucken - aber eine Maskenpflicht im Stehplatzbereich ist inakzeptabel und illusorisch und das neu erdachte sog. „3G Plus“-Modell umfasst lediglich 5% der zugelassenen Zuschauer. Betrachtet man die aktuelle Impfquote wird also weiterhin ein nicht geringer Teil der Eintracht-Fans keinen Zugang finden – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen äußerst problematisch“, so die Ultras von Eintracht Frankfurt weiter.

Eintracht Frankfurt: Sechs weitere Heimspiele bis Jahresende

Beim Heimspiel gegen Hertha BSC kommt erstmals das 3G-Plus-Modell bei Eintracht Frankfurt zum Einsatz. Das heißt, dass neben Geimpften und Genesenen auch bis zu 2000 Personen in die Arena dürfen, die einen negativen PCR-Test vorlegen können, der nicht älter als 48 Stunden alt ist, wie der Verein mitteilte.

Nach dem Spiel gegen Hertha BSC stehen bis zum Jahresende weitere sechs Heimspiele an für Eintracht Frankfurt. Die nächsten sind gegen Olympiakos Piräus und Royal Antwerpen in der Europa League und gegen Union Berlin in der Bundesliga. Wie die Regelungen für den Einlass ins Stadion dann aussehen werden, ist derzeit noch unklar und wird von der Corona-Lage abhängen. Möglich, dass die Ultras von Eintracht Frankfurt bei einem dieser Spiele zurückkehren in die Kurve - falls der Stehplatzbereich dann ohne weitere Restriktionen unter 3G fast vollausgelastet werden kann.

Unterdessen steht Eintracht Frankfurt offenbar vor der Verpflichtung eines Top-Talents vom FC Bayern München. Eintracht Frankfurt hat gegen den FC Bayern München endlich den ersten Saisonsieg in der Bundesliga gefeiert. Einige Profis sind dabei jedoch außen vor.

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