Markus Krösche
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Markus Krösche, Sportvorstand der Eintracht, im Interview.

SGE plant kommende Saison

Schlammschlacht um neuen Stürmer – Eintracht droht Anzeige

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Eintracht Frankfurt sucht noch einen Stürmer. Die Verhandlungen mit einem Top-Kandidaten gestalten sich derweil schwierig.

Frankfurt – Die Planungen für die kommende Spielzeit laufen am Main bereits auf Hochtouren. Markus Krösche und Oliver Glasner basteln seit Wochen am Kader von Eintracht Frankfurt. Neuzugänge wie Fabio Blanco oder Rückkehrer wie Rodrigo Zalazar konnten bereits erste Akzente in Testspielen setzen.

Doch der Kader ist offenbar noch nicht komplett. Glasner und Krösche planen weitere Neuzugänge in das SGE-Gebilde einzubauen. Ein Kandidat, der bereits seit Monaten in Frankfurt gehandelt wird, ist Randal Kolo Muani. Der Stürmer steht beim FC Nantes in der Ligue 1 unter Vertrag. Der Kontrakt läuft noch bis 2022. Dann wäre der flinke Mittelstürmer ablösefrei auf dem Markt.

Eintracht Frankfurt plant kommende Saison – mit Randal Kolo Muani?

Aus den Verhandlungen um den 22-Jährigen könnte nun eine regelrechte Schlammschlacht werden. Nantes droht damit, die Eintracht bei der FIFA anzuzeigen. Die SGE habe sich nicht an die Regeln bei Transferverhandlungen gehalten, heißt es. Der französische Fußballverband sei bereits informiert. Das berichtet die Zeitung L‘Équipe. Die FIFA hat darauf bislang nicht reagiert.

Randal Kolo Muani im Dribbling.

Das erste Angebot der Eintracht von rund fünf Millionen Euro hatte Nantes abgelehnt. Muanis Marktwert beläuft sich hingegen auf rund neun Millionen Euro. Ein zweites Angebot wäre eine weitere Option. Zudem gibt es die Möglichkeit für die Eintracht, auf Zeit zu spielen – und den Stürmer nach Vertragsende in Nantes ablösefrei zu verpflichten.

Eine andere Personalie, mit der sich die SGE-Verantwortlichen beschäftigen müssen, ist Filip Kostic. Offenbar gibt es Kontakt zu einem Bundesliga-Konkurrenten bezüglich eines Transfers. (tu)

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