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Eintracht: Schock für ehemaligen SGE-Profi - er wird Zeuge eines brutalen Mordes

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Von: Sascha Mehr

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Taleb Tawatha (Mitte) im Trikot von Eintracht Frankfurt.
Taleb Tawatha (Mitte) im Trikot von Eintracht Frankfurt. © Huebner/Ulrich/Imago

Ein ehemaliger Spieler von Eintracht Frankfurt ist in seinem Heimatland Zeuge eines brutalen Mordes geworden.

Frankfurt - Ein Ex-Spieler von Eintracht Frankfurt musste einen brutalen Mord mitansehen, wie die Bild-Zeitung berichtet. Demnach wurde Taleb Tawatha in der israelischen Kleinstadt Dschisr az-Zarqa Zeuge, wie ein vierfacher Familienvater von einem Jugendlichen erstochen wurde. Das 34-jährige Opfer hatte vorher versucht, einen Streit zu schlichten. dem ehemaligen Akteur der SGE ist nichts passiert. Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft, über den Grund des Streits ist aktuell noch nichts bekannt. Der 29-jährige Tawatha ist nun Zeuge in einem Mordprozess.

Eintracht Frankfurt: Tawatha wird Zeuge eines Mordes

Taleb Tawatha wechselte im Sommer 2016 von Maccabi Haifa zu Eintracht Frankfurt und sollte die Position des Linksverteidigers verstärken. Den Transfer ließ sich die SGE damals 1,2 Millionen Euro kosten. Am Main konnte er sich aber nie durchsetzen und kommt auf lediglich 30 Bundesligaspiele in drei Jahren, in denen er ein Tor vorbereitete. Ein Bundesligatreffer im Trikot von Eintracht Frankfurt gelang dem Israeli nicht.

Nach drei Spielzeiten wurde der Vertrag von Tawatha aufgelöst und der 29-Jährige war zunächst vereinslos. Es dauerte aber nur wenige Tage, bis Ludogorets aus Bulgarien zuschlug und den Linksverteidiger verpflichtete. Eine Saison blieb Tawatha in Bulgarien, bevor er in seine Heimat zurückkehrte. Der isrelische Top-Klub Maccabi Haifa überwies 100.000 Euro an Ludogorets und nahm den Israeli unter Vertrag.

Eintracht Frankfurt: Tawatha spielt derzeit in Israel

In der aktuellen Saison kommt er auf lediglich sechs Pflichtspiele, davon die meisten als Einwechselspieler. Er hat es schwer bei Maccabi Haifa und ist weit entfernt von einem Stammplatz. Derzeit laboriert der ehemalige israelische Nationalspieler an einem Oberschenkelmuskelriss. Wann der 29-Jährige wieder zurück auf den Platz kehren kann, ist nicht bekannt. Sein Vertrag in Haifa läuft bis zum 30. Juni 2023. Er hat also noch etwas Zeit, sich zurückzukämpfen und die Verantwortlichen des Klubs von seinen Qualitäten zu überzeugen, dass sein Arbeitspapier verlängert wird.

Unterdessen hatte SGE-Trainer Oliver Glasner vor der Pleite gegen Bielefeld noch kein Heimspiel von Eintracht Frankfurt vor vollen Rängen erlebt. Nun kritisiert er die Corona-Regeln. Zweimal versuchte Amin Younes bereits, Eintracht Frankfurt in Richtung Ausland zu verlassen. Im dritten Versuch klappt der Abschied aus Frankfurt. (smr)

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