Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt erklärt, warum auch weiterhin ein Gehaltsverzicht notwendig ist.
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Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt erklärt, warum auch weiterhin ein Gehaltsverzicht notwendig ist.

Eintracht Frankfurt

„Es hilft alles nichts“: Rode erklärt, warum die Eintracht-Stars weiter auf Gehalt verzichten

  • Nico Scheck
    vonNico Scheck
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Die Corona-Krise hat auch Eintracht Frankfurt finanziell hart getroffen. Jetzt erklärt Sebastian Rode, warum die SGE-Stars weiter auf Gehalt verzichten.

  • Die Corona-Krise hat Eintracht Frankfurt schwer gebeutelt.
  • Bei der SGE verzichten die Spieler auf Teile des Gehalts.
  • Sebastian Rode hat jetzt in einem Interview erklärt, warum das vorerst auch weiterhin notwendig ist.

Frankfurt – Seit Anfang April verzichten die Spieler von Eintracht Frankfurt aufgrund der Corona-Krise auf 20 Prozent des Gehalts. „Die Gespräche mit den Spielern waren sehr positiv. Alle haben ein großes Verständnis und Gefühl für ihre Rolle und ihre Verantwortung“, hatte damals Sportvorstand Fredi Bobic betont. Jetzt, einige Monate später, hält dieses Verständnis weiter an – aber auch der Gehaltsverzicht. Denn wie Sebastian Rode im Interview mit „Bild" verrät, geht der Gehaltsverzicht vorerst weiter.

Rode erklärt, warum ein Gehaltsverzicht bei Eintracht Frankfurt weiterhin nötig ist

Wie der SGE-Mittelfeldmotor erzählt, haben die Spieler bereits Gespräche mit Bobic geführt. Die Entscheidung: „Es hilft alles nichts, es wird weiter Verzicht geben müssen, auf allen Ebenen.“ Rode erklärt auch den Grund: „Damit der Verein die Corona-Zeit gut übersteht. Das hat jeder Spieler eingesehen.“

Der weitere Gehaltsverzicht geschieht laut Rode weiterhin „ganz problemlos“. Vorerst verzichten die Spieler bei Eintracht Frankfurt für die nächsten zwei Monate auf Teile ihres Gehalts. „Dann ist auch die Transferperiode vorbei. Danach setzen wir uns noch mal zusammen“, verrät Rode bei „Bild“.

Gehaltsverzicht bei Eintracht Frankfurt: Rode ist froh, in Corona-Zeiten kein Politiker zu sein

Die Spieler sind jedoch nicht die einzigen bei Eintracht Frankfurt, die seit über drei Monaten auf Teile des Gehalts verzichten. So hatten sich schon Anfang April der Vorstand, die sportliche Leitung, die Trainer und Bereichsleiter sowie bezahlte Präsidiumsmitglieder, die Geschäftsführung und die Leitung des Leistungszentrums der Maßnahme angeschlossen. Auch die restliche Belegschaft verzichtet seit Monaten freiwillig auf Teile des Gehalts. Zudem befinden sich zahlreiche Mitarbeiter bei der SGE in Kurzarbeit.

Rode selbst bezeichnet die Zeit seit der Corona-Krise im Interview mit „Bild“ als „schwierig“, da „keiner weiß, was am nächsten Tag kommt“. Daher sei er auch froh, „dass ich kein Politiker bin, der das große Ganze im Blick haben muss“, betont der 29-Jährige und legt nach: „Denn du kannst es keinem recht machen. Es ist unglaublich schwer, alle Interessen unter einen Hut zu bringen.“

Unterdessen berichten englische Medien, dass Ex-SGE-Star Sébastien Haller in die Bundesliga zurückkehren könnte. Das Transfergerücht wirft jedoch einige Fragen auf. (Von Nico Scheck)

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