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Sebastian Vettel freut sich auf die Europa-League-Partie der Frankfurter Eintracht gegen Inter Mailand

Europa League

Vettel fürchtet Ferrari-Krach wegen Eintracht-Spiel gegen Inter Mailand

Einer der berühmtesten Fans der Frankfurter Eintracht fürchtet einen Streit mit seinem neuen Boss. Grund ist das Spiel der Hessen gegen Inter Mailand. Was hat es damit auf sich? 

Update 6. März 2019: Formel-1-Rennfahrer Sebastian Vettel fürchtet einen Ferrari-Krach mit seinem neuen Boss. Grund ist das Europa-League-Spiel gegen Inter Mailand, wie die Facebook-Seite "Eintracht Inside - Alles über die SGE" berichte. Der Heppenheimer Ferrari-Fahrer ist bekennender Eintracht-Fan, während sein neuer Boss Mattia Binotto zu Inter Mailand hält.  "Wir haben schon gewitzelt, dass es das erste Mal ist, dass es kracht zwischen uns", sagte der Heppenheimer. Vettel ist sich sicher, dass die Eintracht gegen den Viertel der Serie A "auf jeden Fall eine gute Chance hat". 

Sollte die Eintracht gegen Inter Mailand weiterkommen, ist es Vettel nach eigener Aussage auch ziemlich egal, ob sein Boss gute oder schlechte Laune hat. Jubeln wird er trotzdem. 

Frankfurter Hexenkessel spielt beim Erfolg der Eintracht eine große Rolle

Frankfurt - Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass der Tollhaus-Faktor ein nicht zu unterschätzender Punkt für die Frankfurter Eintracht im Millionenspiel auf nationaler und internationaler Bühne ist. Die Verantwortlichen von Schachtjor Donezk wähnten sich als selbsternannte beste Mannschaft der Europa League schon so gut wie im Finale in Baku, nur der Hexenkessel in Frankfurt, der bereitete ihnen etwas Sorge. Nicht ganz unbegründet waren diese Bedenken, wie sich beim furiosen 4:1-Sieg der Eintracht im Rückspiel des Sechzehntelfinals herausstellte. 

Eintracht Frankfurt: Energie der Fans führen zu Finale furioso

Und auch die Hoffenheim Bundesliga-Fußballer waren am Samstag erstaunt, welche Wucht da von den Tribünen hinunter auf den Rasen transportiert wurde und die Frankfurter Spieler zu einer Energieleistung trieb, die in einem Finale furioso samt 3:2-Siegtreffer in Minute 96 mündete. „Bei uns ist es so, dass wir die Flamme am Gasherd hochdrehen können“, sagt Vorstand Axel Hellmann. „Wir haben die Fähigkeit, dass der Puls hochgeht.“

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Die Festtage mit diesem ganz besonderen Fluidum nehmen kein Ende, schon am Donnerstag steht das nächste Glanzlicht an, dann kommt Inter Mailand, ein richtiges Schwergewicht mit einem klangvollen Namen an den Main. „Das ist der erträumte starke Gegner mit enormer Strahlkraft“, sagt Hellmann. „Das löst Magie aus.“

SGE: „Eine Duftmarke setzen“

Was Wunder also, dass sich die Spitze des deutschen Fußballs ein Stelldichein gibt, um dem Europapokalspiel mit Eventcharakter beizuwohnen. Bundestrainer Joachim Löw, DFB-Boss Reinhard Grindel und DFL-Chef Christian Seifert haben ihr Kommen angekündigt. Und die Eintracht wird alle Kräfte in die Waagschale werfen, „wir werden die Aufgabe mit Stolz angehen und eine Duftmarke für den deutschen Fußball setzen“, sagt Präsident Peter Fischer. „Wir werden den deutschen Fußball sehr, sehr würdig vertreten.“ So, wie die Frankfurter es die ganze Zeit schon getan haben.

„Das Spiel wird ein absolutes Highlight“, frohlockt Sportdirektor Bruno Hübner. „Inter ist ein Topteam in Europa, das ist noch mal eine Steigerung zu Donezk.“ Chancen rechnet er sich dennoch aus, „wenn wir alles abrufen, kann schon was passieren. Wir haben die Mentalität, niemals aufzugeben.“ Jonathan de Guzman, der italienerprobte Profi, der insgesamt drei Jahre in der Serie A für den FC Carpi, Chievo Verona und den SSC Neapel spielte, glaubt nicht mal, dass Inter unbedingt als Favorit ins Rennen geht. Die Chancen taxiert er auf 50:50, und er sagt auch, weshalb: „Ich glaube, dass italienische Mannschaften nicht so gerne gegen deutsche spielen, weil sie sehr physisch auftreten und sehr laufstark sind.“ Den eher auf Taktik Wert legenden Südeuropäern schmecke diese Lesart des Spiels nicht so sehr.

Nächste Highlight: Spiel gegen Inter Mailand

Der 31-Jährige, der seinen Platz im Mittelfeld an Sebastian Rode verloren hat, gibt schon mal die Marschroute für das Hinspiel vor: „Wir spielen sehr aggressiv und üben großen Druck auf den Gegner aus, das sollten wir auch gegen Mailand zeigen.“ Der Niederländer freut sich besonders aufs Rückspiel eine Woche später: Das altehrwürdige San Siro sei geschichtsträchtig und „wunderschön, eines der besten Stadien der Welt“.

Dort wird Ante Rebic wieder an Bord sein, für das erste K.o.-Spiel ist das noch nicht so klar. Es werde, so hieß es gestern, eng. Der Stürmer hat sich gegen Hoffenheim das Knie verdreht und wurde zur Pause ausgewechselt. Genauso eng wird es bei Kapitän David Abraham, der an einer Oberschenkelblessur leidet. Doch merke: Allein der Name Inter Mailand soll schon manches Mal zu Blitzheilungen geführt haben.

Das sagt Fan-Experte über den Polizeieinsatz im Stadion.

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