Eintracht Frankfurt schlägt den 1. FC Köln mit 2:0.
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Eintracht Frankfurt schlägt den 1. FC Köln mit 2:0.

21. Spieltag

Eintracht Frankfurt dominiert - Ungefährdeter Heimsieg gegen 1. FC Köln

Eintracht Frankfurt setzt seine Erfolgsserie in der Bundesliga fort. Gegen den 1. FC Köln gab es einen klaren Heimsieg.

  • Eintracht Frankfurt schlägt am 21. Spieltag den 1. FC Köln.
  • Die Gäste waren deutlich unterlegen gegen die SGE.
  • Andre Silva und Evan Ndicka die Torschützen für Eintracht Frankfurt.

Update vom Sonntag, 14. Februar, 17:37 Uhr: Eintracht Frankfurt ist auf dem Weg zur ersten Champions-League-Teilnahme weiter nicht zu stoppen. Auch gegen Favoritenschreck 1. FC Köln setzten die Hessen mit einem 2:0 (0:0) die Serie von nun zehn Spielen ohne Niederlage in der Fußball-Bundesliga fort. Dies war der Eintracht letztmals in der Saison 1992/93 gelungen. Für den Sieg sorgten André Silva (57. Minute) und Evan N‘Dicka (79.).

Eintracht Frankfurt will gegen Köln den nächsten Sieg

Erstmeldung: Frankfurt - Eintracht Frankfurt hat weiter die Qualifikation für einen internationalen Startplatz in der nächsten Saison im Blick. Für Mittelfeldspieler Djibril Sow jedenfalls wäre ein Einzug in die Champions League das Höchste der Gefühle. „Es wäre vergleichbar mit einer Meisterschaft in der Schweiz. Ich bekomme Hühnerhaut beim Gedanken, was hier in Frankfurt los wäre“, sagte der 24 Jahre alte Schweizer in einem „Kicker“-Interview vom Donnerstag (11.02.2021). „Wir sind jedenfalls auf einem sehr guten Weg. Man sieht, dass wir uns weiterentwickelt haben - und dass noch mehr geht“, fügte Sow an. Die Hessen belegen derzeit den vierten Tabellenplatz in der Bundesliga - vor solchen mannschaften wie Dortmund und Leverkusen.

Eintracht Frankfurt empfängt den 1. FC Köln

In der Königsklasse hatte Sow mit Young Boys Bern bereits gespielt. „Aber die Eintracht sehe ich auf einem höheren Niveau als damals Bern. Ich denke, wir könnten mithalten“, sagte der Dauerläufer aus der Schweiz. Am Sonntag (14.02.2021, 15.30 Uhr) empfängt die Mannschaft von Chefcoach Adi Hütter jetzt den 1. FC Köln in der heimischen WM-Arena.

Hütter sieht die Gegner aufgrund der aktuellen Erfolgsserie als besonders motiviert. „Alle wollen uns jetzt schlagen“, sagte der Österreicher am Freitag bei der Online-Pressekonferenz. Eintracht Frankfurt hat mit sieben Siegen aus acht Spielen einen Champions-League-Platz erobert und will den Lauf am Sonntag gegen den 1. FC Köln fortsetzen. „Wir kriegen viele Komplimente. Das ist schön, auf der einen Seite. Aber das wurde uns nicht geschenkt, das haben wir uns hart erarbeitet“, sagte Hütter.

Nach dem kurzfristigen Ausfall im Gastspiel von Eintracht Frankfurt bei der TSG 1899 Hoffenheim ist Aymen Barkok nun wieder einsatzbereit. Ob er gleich in der Startelf stehen wird, ist genauso offen wie bei Sturm-Leihgabe Luka Jovic. Hütter setzte zuletzt auf eine Offensive mit zwei Spielmachern (Daichi Kamada, Amin Younes) sowie dem Portugiesen André Silva im Sturm. Jovic spielte seit seiner Rückkehr von Real Madrid noch nicht von Anfang an.

Eintracht Frankfurt: Gäste aus Köln wollen überraschen

Der 1. FC Köln will nach der Überraschung im Derby bei Borussia Mönchengladbach den nächsten Coup landen und Punkte bei Eintracht Frankfurt entführen. Der FC holte zehn Punkte aus den letzten fünf Bundesligaspielen und wird ein unangenehmer Gegner für die SGE. Trainer Markus Gisdol hat großen Respekt vor Eintracht Frankfurt: „Frankfurt ist mittlerweile eine Mannschaft, die mit herausragenden Spielern bestückt sind. Man weiß aber nicht, wer am Wochenende herausragen wird, weil sie in einer tollen Gesamtverfassung sind. Natürlich fällt Silva als Torjäger auf und Kostic mit seiner Athletik nach außen. Aber sie haben viele Spieler, die man im Auge haben muss.  Ihre körperliche Stärke ist oft der Schlüssel für die Frankfurter. Ihr starke Offensive beginnt mit einer guten Zweikampfführung und gutem Umschaltspiel. Wir brauchen eine geschlossene Mannschaftsleistung gegen sie.“

Ausfallen gegen Eintracht Frankfurt wird definitiv Sebastian Bornauw beim 1. FC Köln. „Er hat aktuell große Rückenprobleme, wegen denen er nicht spielen kann. Wie lange das der Fall sein wird, kann ich nicht sagen. Die medizinische Abteilung ist da dran und ich hoffe, dass wir schnell Lösungen finden“, so Gisdol.

Eintracht Frankfurt: Trainer des 1. FC Köln ist optimistisch

Der FC-Trainer sieht eine Steigerung seiner Elf und ist auch vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt optimistisch: „Natürlich geben uns Siege wie gegen Gladbach und Dortmund zusätzliches Selbstvertrauen. Wir wissen, dass wir standhalten können. Trotzdem ist jeder Gegner anders. Wir brauchen auch gegen Frankfurt einen Hundertprozent-Tag. Gegen Gladbach fand ich schön zu sehen, wie wir uns fußballerisch gewehrt haben, wie wir zum Beispiel in Umschaltsituationen gespielt haben - verbunden mit der stabilen Defensive als Basis.“

Unterdessen beginnt man bei Eintracht Frankfurt schon jetzt mit der Kaderplanung für die nächste Saison. Wobei es immer ein paar Unwägbarkeiten zu berücksichtigen gilt. (smr)

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