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Andre Silva (l) und Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt jubeln.

SGE

Eintracht: Andre Silva hat im Sturm die Nase vorn

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Eintracht Frankfurt hatte zum Ende der Hinrunde ein Sturmproblem. Davon ist in der Rückrunde nichts mehr zu spüren.

  • Andre Silva hat die Nase im Angriff von Eintracht Frankfurt aktuell vorn
  • Bas Dost wieder im Training
  • Nach Trainer-Rüffel ist Goncalo Paciencia wieder entschlossener

Frankfurt - Eintracht Frankfurt ist nach einem schwachen Herbst wieder zurück in der Spur. Das liegt auch daran, dass der Angriff endlich für Gefahr sorgt. Hauptverantwortlich dafür ist aktuell Andre Silva*, der in der Hinrunde eine Formkrise hatte, sich in der Vorbereitung auf die Rückrunde aber rangearbeitet und seine Chance genutzt hat. In den Spielen gegen RB Leipzig im DFB-Pokal und gegen den FC Augsburg in der Bundesliga zeigte er herausragende Leistungen und erzielte in beiden Spielen einen Treffer. Silva hat sich für den Platz im Sturmzentrum in die Pole Position gebracht, die Kontrahenten Bas Dost und Goncalo Paciencia müssen sich erst einmal hinten anstellen.

Eintracht Frankfurt: Dost wieder im Training

Bas Dost war die letzten Wochen das Sorgenkind bei Eintracht Frankfurt. Den Niederländer setzte ein hartnäckiger Magen-Darm-Infekt außer Gefecht und er verpasste die Spiele in Düsseldorf, im DFB-Pokal gegen Leipzig und gegen Augsburg. In dieser Woche ist Dost aber wieder ins Training eingestiegen und könnte am Freitag bei der Partie in Dortmund im Kader stehen. Er wird aber vorerst mit einem Platz auf der Bank vorlieb nehmen und auf seine Chance warten müssen.

Eintracht Frankfurt: Paciencia nach Trainer-Rüffel wieder entschlossener

Der dritte im Bunde ist Goncalo Paciencia, der in der Rückrunde aber noch nicht richtig in Fahrt kommt. Beim 1:1 in Düsseldorf zeigte er eine gruselige Leistung und musste in der Halbzeit in der Kabine bleiben. Seitdem fand er sich nicht mehr in der Startaufstellung wieder und kassierte einen Rüffel von Trainer Adi Hütter: „Ich kann nicht akzeptieren, wenn einer weniger arbeitet. Das hat er von mir mitbekommen,“ so Hütter. Er ist sich aber sicher, dass Paciencia zu alter Stärke zurückfinden wird: „Gonca ist wertvoll für uns und ich denke, dass er das in Zukunft auch wieder zeigen“, sagte Hütter. 

Bei seinen Einwechslungen gegen Leipzig und Augsburg war bei dem Portugiesen Einsatzwille und Spielfreude zu sehen. Er ist heiß auf Tore, deshalb war er auch etwas sauer, als ihm Kostic kurz vor Schluss den Ball „klaute“ und zum 5:0-Endstand einschoss.

Eintracht Frankfurt hat wieder einen funktionierenden und torhungrigen Sturm, der in der Rückrunde für ordentlich Furore sorgen kann. Das ist auch nötig, will die SGE in der Bundesliga weiter nach oben klettern und in den Pokalwettbewerben ein Wörtchen um die Titel mitreden.

Von Sascha Mehr

*fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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