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Jubeln die Adler kommende Saison in der Champions League?

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Eintracht Frankfurt: In der Champions League winkt noch einmal deutlich mehr Geld als in der Europa League

Der Sprung in die Königsklasse ist in dieser Saison alles andere als illusorisch. Jovic und Co. könnten vielleicht gehalten werden.

Frankfurt - Wer Eintracht Frankfurt in den ersten Monaten des Jahres 2019 Fußball spielen sieht, radikal, brachial und maximal leidenschaftlich nämlich, der kommt nicht umhin, erneut eine internationale Vision für den prosperierenden Club zu entwerfen. Eine abermalige Qualifikation für die Europa League wird zwar kein Selbstläufer, es sind ja noch acht Spiele zu absolvieren, da hat die Eintracht im vergangenen Jahr auf den letzten Metern ihre gute Ausgangsposition verspielt und lief letztlich auf Rang acht ein. 

Doch die Grundqualität, die Beständigkeit und die Formstärke sprechen in dieser Saison klar für die Frankfurter. Und selbst ein Satz hinauf in die Königsklasse scheint alles andere als illusorisch, es wäre keine riesige Überraschung, wenn sie Borussia Mönchengladbach noch abfangen sollten.

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Eintracht Frankfurt: Champions League wäre der große Wurf

Eine Champions-League-Teilnahme wäre ein dickes Ding, der große Wurf, da würden sich für den ohnehin wirtschaftlich aufstrebenden Verein noch einmal andere Möglichkeiten ergeben; die Aussichten wären rosarot, es könnte eine nachhaltige Entwicklung gen Spitze angeschoben werden. Keine Frage. Denn der Wettbewerb der Besten wird entsprechend alimentiert, die Uefa schüttet seit dieser Spielzeit viermal mehr Geld als für die Europa League aus, insgesamt satte zwei Milliarden Euro.

Jeder Starter erhält 15,25 Millionen Euro fix, pro Sieg winken 2,7 Millionen (bei einem Unentschieden 900 000 Euro), für die Qualifikation fürs Achtelfinale fließen 9,5 Millionen Euro, obendrauf kommen noch Einnahmen aus der Koeffizientenrangliste und dem Marktpool, zudem natürlich die Zuschauereinnahmen bei den Heimspielen. Die Eintracht könnte also, sehr defensiv gerechnet, mit 35 Millionen Euro kalkulieren – mit nach oben offenem Steigerungspotenzial.

Eintracht Frankfurt: Bereits 30 Millionen eingenommen

Wie lukrativ selbst die Europa League für einen dort erfolgreich spielenden Club ist, zeigt die aktuelle Runde: Die Eintracht verbucht schon jetzt mehr als 30 Millionen Euro – bis zum Finale wären weitere 15 Millionen drin. Süßer die Kassen nie klingen.

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Die Königsklasse aber wäre ein Quantensprung und ein absoluter Wachstumstreiber, sie überstrahlt alles. Auch fürs Renommee wäre eine erstmalige Teilnahme von großem Wert: Die Möglichkeit, die Mannschaft zusammenzuhalten und sie zu verstärken, würde signifikant steigen. Der Verein ist zurzeit ohnehin eine ganz heiße Nummer, sollte die Champions League diese Entwicklung krönen, könnte das magnetische Wirkung haben. Vielleicht hätte die Eintracht dann die Chance, ihr magisches Dreigestirn im Angriff zu halten. 

Die Aussicht, sich auf der hell ausgeleuchteten Bühne mit den Besten zu messen, könnte für einen Spieler wie Luka Jovic ein Argument sein, vielleicht doch noch ein Jahr den Adler auf der Brust zu tragen. Und die Eintracht muss ihrerseits austarieren, wo ihre Schmerzgrenze liegt. Anders formuliert: Könnte man ein 80-Millionen-Angebot überhaupt ausschlagen? Vorbereitet wären die Frankfurter allemal, auch wenn Ante Rebic oder Sébastien Haller, zwei weitere heiße Eisen, dem Verein den Rücken kehren würden. Chefscout und Kaderplaner Ben Manga hat für jede Position zwei, drei Alternativen in der Hinterhand, Spieler, von denen er und die Sportliche Leitung total überzeugt sind.

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VON INGO DURSTEWITZ

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