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Eintracht-Profi Danny da Costa hat seine eigene Mutter verklagt.

Eintracht Frankfurt

Skurriler Rechtsstreit: Danny da Costa zieht Klage gegen Mutter zurück

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Eintracht-Profi Danny da Costa hat die Klage gegen seine eigene Mutter zurückgezogen. Grund der Klage waren sechs Trikots, die aus seiner bisherigen Karriere stammen.

Update, 20. September, 11.52 Uhr: Der Streit zwischen da Costa und seiner Mutter wird nun doch nicht vor Gericht ausgetragen. Der Anwalt des SGE-Spielers teilte dem "WDR" mit, dass sein Mandant die Klage zurückgezogen hat.

Erstmeldung, 18. September, 12.51 Uhr: Frankfurt/Köln - Zwischen Eintracht-Profil Danny da Costa und seiner Mutter gibt es einen skurrilen Rechtsstreit - nun kommt es zum Gerichtsprozess vor dem Kölner Amtsgericht. Streitpunkt sind sechs Trikots, die die Mutter ihrem Sohn nicht aushändigen will.

Die Trikots stammen aus den verschiedenen Profi-Stationen von Danny da Costa und haben einen emotionalen Wert für den Spieler. Es handelt sich um Jerseys von Bayer 04 Leverkusen, dem FC Ingolstadt und Trikots aus diversen Nachwuchsnationalmannschaften des DFB. Eines der sechs Trikots trug der Außenverteidiger beim Endspiel um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft für die U17 von Bayer Leverkusen. Das Spiel gegen Eintracht Frankfurt ging mit 0:1 nach Verlängerung verloren, doch das Jersey, das da Costa trug, ist für ihn offenbar von besonderer Bedeutung.

Rechtsstreit von Danny da Costa: Zuständigkeit beim Kölner Amtsgericht

Die Mutter von Danny da Costa lebt in Köln, deshalb liegt die Zuständigkeit beim Kölner Amtsgericht. Sollte es keine außergerichtliche Einigung zwischen den beiden Parteien geben, kommt es am 27. September zum Zivilprozess vor Gericht.

Da Costas Mutter geht davon aus, dass ihr Sohn ihr die Trikotsammlung geschenkt hatte will sie ihm deshalb nicht aushändigen. Der Bundesligaprofi streitet aber eine Schenkung ab.

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Danny da Costa soll sich ausgenutzt gefühlt haben

Die Eltern von Danny da Costa haben sich bereits vor einigen Jahren getrennt. Der Spieler der SGE unterstützte seine Familie immer finanziell, hatte der Mutter ein Haus gekauft und seiner Schwester das Studium finanziert. Da Costa soll sich scheinbar mit der Zeit ausgenutzt gefühlt haben und setzt mit der Klage nun ein Zeichen, wie "Bild" berichtet. 

Vor den intensiven nächsten Wochen, in denen die Eintracht in Bundesliga, Europa League und DFB-Pokal etliche Spiele absolvieren muss, ist das bestimmt nicht förderlich für den Spieler, der mit Sicherheit gerne auf ein Gerichtsverfahren verzichten würde.

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Ob es zu einem Prozess am 27. September vor dem Kölner Amtsgericht kommt, bleibt abzuwarten. Das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn hat durch diesen Konflikt aber sicherlich gelitten.

(smr)

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