Trainer Adi Hütter und Danny da Costa
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Das Verhältnis zwischen Danny da Costa und Trainer Adi Hütter gilt als angespannt.

Veto eingelegt

Transfer geplatzt: Da Costa hat keine Lust auf Abstiegskampf bei Schalke 04

  • vonJennifer Richter
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Bis zuletzt zeigte der FC Schalke 04 Interesse an Danny da Costa. In letzter Minute soll der Rechtsverteidiger von Eintracht Frankfurt den Wechsel zu den Königsblauen selbst sabotiert haben.

  • Zuletzt stand Danny da Costa kurz vor einem Wechsel zum FC Schalke 04.
  • Eintrach Frankfurt und die Knappen waren sich bereits handelseinig.
  • Der Transfer zu Schalke soll an nun Danny da Costa selbst gescheitert sein.

Frankfurt – Das sommerliche Transferfenster ist seit Montagabend (05.10.2020), 18 Uhr, geschlossen. Auf der Suche nach Neuzugängen ist Danny da Costa zuletzt in das Visier vom FC Schalke 04 geraten. Eintracht Frankfurt und die Knappen sollen bereits in den letzten Verhandlungen gesteckt haben, als Danny da Costa überraschend sein Veto eingelegt haben soll.

Das Verhältnis zwischen Danny da Costa und Trainer Adi Hütter gilt als angespannt.

Eintracht Frankfurt: Da Costa sabotiert seinen Transfer zu Schalke und bleibt bei der SGE

Bis zuletzt brodelten die Gerüchte um den Transfer von Danny da Costa. Der FC Schalke 04 suchte nach einem Rechtsverteidiger und soll dabei auf den Adlerträger aufmerksam geworden sein. So spekulierte man, dass der Frankfurter auf Leihbasis wechseln und auf Schalke den Posten des rechten Verteidigers übernehmen würde. Im Vorfeld sicherten sich die Knappen bereits zwei ehemalige Kollegen von da Costa: Torwart Frederik Rönnow und Stürmer Goncalo Paciencia. Doch nun soll der Außenverteidiger selbst den Transfer zu den Königsblauen gekippt haben.

In letzter Minute soll der Wechsel zu Schalke an einem Veto gescheitert sein, wie die „Hessenschau“ berichtet. Eintracht Frankfurt und der FC Schalke 04 waren sich bereits handelseinig, doch Danny da Costa selbst soll den Deal platzen gelassen haben. Der Rechtsverteidiger will in Frankfurt bleiben, was sein gutes Recht ist. Schließlich läuft sein Vertrag bei Eintracht Frankfurt bis 2022. Unerwartet kommt der Rückzug dennoch, da der 27-Jährige schon länger unzufrieden unter Trainer Adi Hütter scheint.

Danny da Costa bleibt Eintracht Frankfurt treu: Wie geht es weiter unter Trainer Hütter?

Zuletzt hatte es Spekulationen über ein Zerwürfnis zwischen da Costa und Trainer Hütter gegeben. In Frankfurt muss der frühere Stammspieler derzeit auf der Bank schmoren. Während da Costa in der Saison 2018/2019 noch alle 50 Pflichtspiele absolvierte, wurde er plötzlich zum Wackelkandidaten und schließlich zum Bankdrücker. Besonders in den letzten Monaten machte Adi Hütter mit seiner Aufstellung deutlich, dass er Almamy Touré klar vor da Costa sieht.

Als Danny da Costa eine Partie verletzungsbedingt gegen Union Berlin verpasste, sagte Hütter: „Danny hatte Fußprobleme. Da macht es keinen Sinn, dass er auf die Bank geht.“ Schnell schob er ungefragt hinterher: „Er hätte aber auch nicht von Beginn an gespielt.“ Eine Aussagen von Trainer Hütter, die das angespannte Verhältnis zwischen Danny da Costa und ihm deutlich macht.

Auch am 3. Spieltag gegen die TSG Hoffenheim musste es sich Danny da Costa auf der Bank bequem machen. Stattdessen stand Touré auf dem Platz und überzeugte als konsequenter Leistungsträger. Mit dem Sieg gegen Hoffenheim (2:1) grüßte die Mannschaft von Adi Hütter kurzfristig die Tabellenspitze. Aktiv beitragen konnte Danny da Costa zu dieser Belohnung nicht. Dennoch will da Costa bei Eintracht Frankfurt bleiben und sich seinen Stammplatz im Kader zurück erkämpfen. Es bleibt abzuwarten, ob ihm das gelingt. (Von Jennifer Richter)

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