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Eintracht Frankfurt: Spekulationen um Transfers von Hinteregger und Kostic

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Von: Stefan Krieger

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Eintracht Frankfurt plant schon jetzt den Kader für die neue Saison. Neben Neuverpflichtungen gilt es auch, Spieler zu verkaufen – bevor deren Verträge enden.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt, das ist nicht neu und wird von den Verantwortlichen immer wieder betont, muss dringend Geld erwirtschaften. Dies erreicht man unter anderem durch den Verkauf von Spielern, möglichst zu einem hohen Preis, noch besser dann, wenn der Ertrag durch einen Verkauf höher ist als die Summe, die der Verpflichtung des Spielers aufgebracht wurde.

Nun neigt sich die laufende Saison dem Ende entgegen, Eintracht Frankfurt hat in der Liga noch vier Spiele zu absolvieren, und in der Tabelle steht man, ganz unabhängig davon, wie die Partien enden werden, irgendwo im Nirgendwo. „Eintracht Frankfurt international“ wird es in der kommenden Saison nur geben, wenn die Hessen ihre famosen Auftritte in der Europa League so lange fortsetzen, bis das Endspiel erreicht und gewonnen wird. Es gibt leichtere Aufgaben.

Eintracht Frankfurt: Ohne internationale Auftritte fehlt Geld

Es ist also nur logisch, dass die Verantwortlichen bei Eintracht Frankfurt für die Spielzeit 2022/2023 ohne Einnahmen aus dem internationalen Geschäft planen. Geld muss aber trotzdem generiert werden, und so ist es nicht ganz abwegig, über den Verkauf von Spielern nachzudenken. Welche Akteure das konkret betrifft, ist natürlich spekulativ. Gerade zum Ende einer Saison gehören solche Spekulationen allerdings – fast so wie das Geschehen auf dem Platz – zum Alltag.

Spekuliert wird aktuell vor allem über die Zukunft von zwei Leistungsträgern bei Eintracht Frankfurt: Filip Kostic und Martin Hinteregger. Bei Kostic ist das nicht unbedingt neu, schon in der letzten Saison hatte man eigentlich mit einem Abgang des Offensivspielers gerechnet – und wohl auch geplant. Derzeit als Gerücht mal wieder aufgekocht: Ein angebliches Interesse von Inter Mailand an Kostic. Ein Abgang in die Serie A also, nach dem im Sommer geplatzten Wechsel zu Lazio Rom nicht ganz ausgeschlossen.

Eintracht Frankfurt: Filip Kostic nach Italien?

Gesteuert wird das Gerücht wohl nicht zuletzt von Kostic‘ neuem italienischen Berater. Über Kostic und seine angeblichen Italien-Pläne wurde in der Vergangenheit schon umfassend spekuliert. Wirklich neu ist das alles nicht, es bleibt alles beim Stand wie zum Ende der letzten Saison. Wenn Eintracht Frankfurt ein Angebot erhält, das dem Marktwert des Spielers entspricht, und der Spieler vom Interessenten ein Gehalt, was deutlich über dem liegt, was die Eintracht zahlt, ist Filip Kostic weg. Ansonsten bleibt er halt noch, zumindest bis zum Vertragsende.

Bleiben sie oder gehen sie? Filip Kostic und Martin Hinteregger.
Bleiben sie oder gehen sie? Filip Kostic und Martin Hinteregger. © Michael Berm/Imago Images

Eintracht Frankfurt: Auch Martin Hinteregger ist nicht unverkäuflich

Neu in der Gerüchteküche ist ein angebliches Interesse von Eintracht Frankfurt, Publikumsliebling Martin Hinteregger zum Ende der Spielzeit abzugeben. Die Bild will von einer „internen Verkaufsliste“ wissen, auf der auch der Österreicher steht. Dessen Vertrag läuft allerdings noch bis 2024, und Hinteregger, oder „Hinti“, wie er von den Fans liebevoll genannt wird, fühlt sich nach eigenen Aussagen am Main pudelwohl. Immerhin steht der Mann, wenn er nicht gerade zum Kopfball abgehoben hat, mit beiden Beinen fest im Frankfurter Leben. Hinteregger hat sogar unlängst mit Geschäftspartnern eine Gaststätte in der Kronberger Altstadt eröffnet. Da dürfte es auch egal sein, ob ein anderer Klub die spekulativen neun Millionen Euro Marktwert für den Innenverteidiger aufbringt, für die Manager Markus Krösche laut Bild einem Abgang zustimmen würde.

Fakt ist also: Selbstverständlich ist auch bei Eintracht Frankfurt jeder Spieler verkäuflich. Akteure günstig zu entwickeln und gewinnbringend zu veräußern, gehört ja gewissermaßen zur Philosophie des Clubs. Fakt ist aber auch: Das Angebot muss für den Verein stimmen, und der Spieler muss zu einem Wechsel bereit sein. Letzteres trifft auf Filip Kostic mit Sicherheit eher zu als auf Martin Hinteregger. Ob beide in Frankfurt verehrt werden wie sonst niemand im aktuellen Kader, spielt bei den Planungen keine Rolle. Aber trefflich spekulieren lässt sich allemal. (Stefan Krieger)

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