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Wie haben sich die Adler gegen Benfica Lissabon geschlagen?

Eintracht Frankfurt

Einzelkritik: Wie haben sich die Adler gegen Benfica Lissabon geschlagen?

Die Frankfurter Eintracht hat im Europa-League-Viertelfinale gekämpft und sich trotz der 4:2-Niederlage gegen Benfica Lissabon eine gute Ausgangslage fürs Rückspiel geschaffen. Wir haben die Einzelkritik zum Spiel. 

Frankfurt - 70 Minuten waren die Frankfurter im Europa-League-Viertelfinale gegen Benfica Lissabon nur zu zehnt auf dem Platz, nachdem Evan Ndicka in der 20 Minute die rote Karte gesehen hatte. Trotzdem haben die Hessen gekämpft. Zwar ging das Spiel 4:2 verloren, die Ausgangslage für das Rückspiel ist aber gut. Wie haben sich die Adler im einzelnen geschlagen? Daniel Schmitt bewertet die Spieler in unserer Einzelkritik.

Sonderlob 

Goncalo Paciencia: Eingewechselt, dann köpfte er per Bogenlampe zum 2:4 ein. Ein wichtiges Tor, das Hoffnung fürs Rückspiel macht.

Überragend

Keiner.

Einfach gut

Kein Eintrag

Mittelprächtig 


Makoto Hasebe: Fing im defensiven Mittelfeld an, rückte nach Ndickas Platzverweise eine Reihe nach hinten. Nicht sein bestes Spiel, behielt aber doch deutlich häufiger die Übersicht als seine Kollegen.

Sebastian Rode: Vor dem 0:1 verlor er im Mittelfeld einen wichtigen Zweikampf, danach stemmte er sich zumindest gegen die Niederlage. Beim zwischenzeitlichen Ausgleich erkämpfte er den Ball und spitzelte ihn Rebic in den Lauf.

Filip Kostic: Hatte zehn gute Minuten kurz vor der Pause, da wurde auch sein vermeintliches Tor wegen einer Abseitsstellung von da Costa nicht anerkannt, ärgerlich. Anschließend wieder so wie am Anfang, durchwachsen.

Luka Jovic: Hätte die Führung erzielen können, verlor auf dem Weg aber an Tempo (5.). Beim 1:1 musste er nur einschieben. Ansonsten hing er vorne in der Luft. Bei der Ecke vor dem 1:3 einen Schritt zu spät.

Ante Rebic: Setzte sich beim 1:1 erst durch, behielt dann die Übersicht und legte Jovic vor. Das war aber seine einzig gute Aktion.

Danny da Costa: Die auffälligste Szene war eine, als er gar nicht am Ball war. Beim Schuss von Kostic wich er rasch aus, stand aber nach Meinung der Schiedsrichter hauchzart im Abseits. Ansonsten bemüht, aber glücklos.

Jonathan de Guzman: Er kam, als das Spiel schon verloren war – bereitete aber per Ecke das 2:4 vor.

Schwächelnd


Gelson Fernandes: Stopfte Löcher, es waren zu viele. Der Schweizer rannte viel, aber fast nur hinterher. 

David Abraham: Kam mit den flinken Flitzern nicht klar, in den direkten Duellen zu hüftsteif. Kämpfte bis zum Schluss.

Martin Hinteregger: Ähnlich wacklig wie Abraham, hatte einen zu großen Wendekreis für die kleinen Portugiesen.

Evan Ndicka: Er wollte nach 20 Minuten in höchster Not retten, das hätte er lassen sollen. Rannte Fernandes im Strafraum als letzter Mann über den Haufen – Elfmeter, Rot, 1:0 für Benfica. Nicht sehr clever.

Kevin Trapp: Erst von Joao Felix per Elfmeter überwunden, dann per Fernschuss – bei beiden Versuchen war er fast dran, aber eben nur fast. Den Fernschuss zum 0:2 hätte er halten können, vielleicht müssen. Beim dritten Gegentor irrte er seltsam durch seinen Fünfmeterraum, beim vierten bekam er den Ball durch die Beine. Anschließend gegen Seferovic einmal stark.

Zum Heulen

Kein Eintrag

Zu spät gekommen: Gacinovic (85.) für Rode.

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