Wie haben sich die Adler gegen den FC Chelsea geschlagen?

Eintracht Frankfurt

Einzelkritik: Wie haben sich die Adler gegen den FC Chelsea geschlagen?

Die Frankfurter Eintracht hat im Europa-League-Halbfinale gegen den FC Chelsea nach einem dramatischen Spiel mit 4:5 nach Elfmeterschießen verloren. Wir haben die Einzelkritik zum Spiel. 

London - Es war ein emotionales und dramatisches Halbfinale an der Stamford Bridge. Die Frankfurter Eintracht zeigte beim FC Chelsea ein überragendes Spiel, verliert aber den Nervenkrieg im Elfmeterschießen. Wie haben sich die einzelnen Adler dabei geschlagen? Hier kommt die Einzelkritik.

Überragend

Keiner

Stark

Luka Jovic: Hatte die erste Frankfurter Chance (4.), sein Kopfball parierte Torhüter Kepa. Viel unterwegs, war gut im Spiel drin. Half auch hinten aus, das musste er aber auch. Und dann war er da (49.), eiskalt beim 1:1.

Kevin Trapp: Hielt, was zu halten war, etwa den Schuss von Giroud (23.), sicher bei Flanken und mit dem Fuß. Beim 0:1 durch Loftus-Cheek chancenlos.

Makoto Hasebe: Diesmal nicht auf der Liberoposition, wie schon im Hinspiel. Musste viele Löcher stopfen im Mittelfeld, das tat er weitgehend. Versuchte das Spiel zu ordnen, griff aber auch zu häufig zum Mittel des langen Balles. Rettete einmal auf der Linie vor dem einschussbereiten Azpilicueta.

Mijat Gacinovic:  Er läuft und läuft, macht und tut. Er erkämpft sich viele Bälle, und schenkt sie dann im nächsten Moment wieder her. Und dann schüttelt er einen Traumpass mit links aus dem Fußgelenk zum 1:1. Traute sich später sogar ein paar Schüsse zu.

Martin Hinteregger: Eigentlich sehr solide. Lieferte sich wieder wie vor einer Woche rassige, heiße Duelle mit Giroud. Aber ungenau im Spielaufbau. Ließ vor dem 0:1 den Schützen Loftus-Cheek gewähren, attackierte erstaunlicherweise nicht. Ist man nicht von dem Österreicher gewohnt.

Mittelmäßig

Ante Rebic: Mutig, aktiv, wild. Aber, wie so häufig, auch ohne klare Linie. Verzettelte sich oft, blieb bei seinen Dribblings hängen. Und als einmal halbwegs freie Schussbahn hatte, rutschte er aus. Versuchte es aber immer wieder. Bei ihm hat man stets das Gefühl, es könnte was gehen.

Filip Kostic:  Tat sich anfangs sehr schwer. Kam lange Zeit überhaupt nicht in Tritt, geschweige denn an Azpilicueta vorbei. Seine Wucht über links fehlte zunächst, damit war der Eintracht eine Waffe genommen. Taute nach der Pause mehr und mehr auf.

Danny da Costa: Der Rechtsverteidiger hatte die erste Frankfurter Chance. Sein Volleyschuss (15.) wäre im Winkel eingeschlagen, wenn Kepa nicht noch eine Faust nach oben gereckt hätte..

Sebastian Rode: Arbeitsbiene, spulte viele Kilometer ab. Um Struktur und Aufbau bemüht, schaffte das nicht immer. Musste verletzt ausgewechselt werden.

Simon Falette: Mister Europacup. Durfte wieder europäisch spielen, wieder gegen Willian. Hatte seine liebe Mühe und Not, biss sich aber ins Spiel hinein. David Abraham: Auch er anfangs mit großen Problemen gegen Eden Hazard. Aber das kann passieren. Gab dennoch alles, haute sich rein, nimmermüde, und bekam Hazard mehr in den Griff.

Jonathan de Guzman: Fügte sich ordentlich in diesen heißen Schlagabtausch ein.

Sebastien Haller:  Gab sein Comeback nach langer Zeit Pause. Hätte in der Verlängerung der Held werden können, zweimal kratzten Chelsea-Spieler den Ball von der Linie.

Schwach

Keiner

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