Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart. Die Einzelkritik. 

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Eintracht Frankfurt: Einzelkritik zum Spiel gegen den VfB Stuttgart

Wie haben sich die Adler gegen den VfB Stuttgart geschlagen? Wir bewerten die Spieler in unserer Einzelkritik. 

Frankfurt - Die Frankfurter Eintracht nimmt mit dem 3:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart Kurs auf die Champions League. Wie haben sich die Adler dabei geschlagen? Hier kommt die Einzelkritik. 

Wer mag, kann hier noch mal den Spielbericht nachlesen. 

Überragend


Filip Kostic: Brauchte etwas, um auf Touren zu kommen, war zuletzt auch leicht angeschlagen. Aber dann kam er gewaltig, und wie: War quasi mit dem Pausenpfiff zur Stelle und machte das wichtige 1:0. Im zweiten Abschnitt dann gar nicht mehr zu stoppen, permanent im Vorwärtsgang, im Vollsprint. Zügellos, brachial, ungeheuerlich. Kein Zufall, dass er nach einem langen Spurt auch das 2:0 machte (64.). 

Einfach gut

Luka Jovic: An vielen vielversprechenden Angriffen beteiligt, der mit Abstand gefährlichste Spieler. Kein Wunder, dass er seine Füße im Spiel hatte, als die Eintracht in Führung ging. Seinen abgeblockten Schuss verwertete Kostic zum 1:0 (45.). Belohnte sich spät, machte seinen Treffer, das 3:0. Sein 16. Saisontor. 

Sebastian Rode: Attackierte die Stuttgarter nach Herzenslust, klaute viele Bälle. Das fiel auch deshalb auf, weil es seinen Nebenleuten zumindest am Anfang nicht ganz so gut gelang.

Mittelprächtig

Ante Rebic: Anfangs um Bindung bemüht, da verhoppelten ihm einige Bälle. Kam dann aber ganz schön in Fahrt. In der zweiten Halbzeit stand der alte Rebic auf dem Feld, mit viel Power und guten Zuspielen, sein Pass auf Kostic vor dem 2:0 war zum mit der Zunge schnalzen.

Makoto Hasebe: Hielt den Laden zusammen, aber prägte das Spiel nicht wie zuletzt gewohnt. Musste aber auch in mehr direkte Duelle als sonst.

Gelson Fernandes: Versuchte gerade im ersten Durchgang, die Partie zu beruhigen und auf seine Mitstreiter einzuwirken, denn da stotterte der Eintracht-Motor ganz gehörig, da war alles etwas unrund.

Kevin Trapp: Was er halten konnte, hielt er. Der Kopfball von Ex-Eintrachtler Kempf gehörte nicht dazu, der wäre reingegangen, doch die Latte rettete (7.).

Martin Hinteregger: Begann etwas fahrig,steigerte sich aber ganz gewaltig. Kochte einmal mit einer wunderbaren Grätsche den Stuttgarter Gonzalez ab und erhielt dafür Szenenapplaus (60.).

Danny da Costa: Großes Pensum, aber bisweilen etwas unpräzise, gerade bei seinen Flanken. Machte es dann aber, nach 84 Minuten besser, mit einer starken Hereingabe, die Jovic zum 3:0 verwertete.

Evan Ndicka: Im ersten Durchgang gedanklich etwas zu träge, spiele viel zu viele Bälle quer oder zurück. Fing sich aber und spielte seinen Part dann souveräner.

Sebastien Haller: Nicht sein Tag. Viele Bälle versprangen ihm, oft genug war die Kombination beendet, wenn er an den Ball kam. Wurde mit einer Bauchmuskelzerrung ausgewechselt.

Zu spät gekommen: Jonathan de Guzman, Goncalo Pacienia, Jetro Willems.

dur/kil

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