Evan Ndicka (zweiter von links) von Eintracht Frankfurt ist in den Fokus mehrerer englischer Vereine gerückt.
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Evan Ndicka (zweiter von links) von Eintracht Frankfurt ist in den Fokus mehrerer englischer Vereine gerückt. (Archivfoto)

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Interesse aus der Premier League – Eintracht Frankfurt-Star vor Absprung?

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Der Erfolg von Eintracht Frankfurt bleibt im Ausland nicht unbemerkt. Ein SGE-Juwel steht auf dem Zettel von drei englischen Klubs.

  • Eintracht Frankfurt befindet sich derzeit auf einem Höhenflug.
  • Ein Trio aus der Premier League baggert an Evan Ndicka von der SGE.
  • Ndicka spielt seit 2018 bei Eintracht Frankfurt und zeigt konstant starke Leistungen.

Frankfurt – Bei Eintracht Frankfurt läuft es derzeit blendend in der Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter ist in der Erfolgsspur und steht mittlerweile auf Platz vier in der Tabelle – dieser würde zur Teilnahme an der Champions League in der kommenden Saison berechtigen. Die Verpflichtung von Stürmer Luka Jovic sorgte für zusätzliche Euphorie bei den Fans und im Sommer kommt mit Ali Akman ein großes türkisches Talent an den Main.

Eintracht Frankfurt: SGE-Profis wecken Begehrlichkeiten

Den Höhenflug von Eintracht Frankfurt konnte es natürlich nur geben, weil die Spieler der SGE überragend in Form sind und nur so strotzen vor Selbstvertrauen. Die starken Leistungen der einzelnen Profis blieben bei anderen Vereinen nicht unbemerkt und so schauen zahlreiche Klubs im In- und Ausland ganz genau hin und werfen ihre Fühler aus, um den ein oder anderen Spieler im Sommer von Eintracht Frankfurt abzuwerben. Im Fokus eines Trios aus der englischen Premier League steht aktuell Evan Ndicka, der seit Monaten konstant gute Leistungen zeigt, wie die „Bild“ berichtet.

Bei den drei englischen Klubs soll es sich um Tottenham Hotspur, den FC Arsenal und den FC Southampton handeln. Alle drei Vereine haben die eigene Defensive als großen Schwachpunkt ausgemacht und suchen händeringend nach Verstärkungen für den Sommer. Billig werden dürfte der 21-Jährige von Eintracht Frankfurt aber nicht, denn Evan Ndicka weist derzeit einen Marktwert von 22,5 Millionen Euro auf – Tendenz steigend. Außerdem besitzt der Verteidiger einen Vertrag bis 2023 am Main. Die Interessenten müssten also tief in die Tasche greifen, um das große Talent zu verpflichten.

Eintracht Frankfurt: Ndicka kam 2018 an den Main

Evan Ndicka spielt seit 2018 bei Eintracht Frankfurt. Fredi Bobic verpflichtete ihn aus der zweiten französischen Liga, vom FC Auxerre. Der Preis: fünf Millionen Euro. Die Verantwortlichen der SGE erkannten damals schon das immense Potenzial des jungen Abwehrspielers und sahen in dem Transfer ein Investment in die Zukunft von Eintracht Frankfurt.

Bislang stand Evan Ndicka in 82 Pflichtspielen für Eintracht Frankfurt auf dem Platz und in dieser Saison werden vermutlich noch einige hinzukommen. Ob sich der 21-Jährige dann im Sommer von der SGE verabschiedet, erscheint zumindest fraglich. In der Mannschaft von Trainer Adi Hütter bekommt er Spielpraxis, kann auf hohem Niveau dazulernen und sich stetig weiterentwickeln. Bei einem der großen englischen Klubs, wie Arsenal oder Tottenham, wäre es schwieriger, auf diese Einsatzzeit zu kommen.

Eintracht Frankfurt: Dünne Personalage in der Innenverteidigung

Eintracht Frankfurt wäre bei einem Abgang von Ndicka dünn besetzt in der Innenverteidigung. David Abraham beendete kürzlich erst seine Karriere und ging zurück in die argentinische Heimat, Makoto Hasebe hat noch keinen Vertrag für die kommende Spielzeit und würde bei einer Verlängerung vermutlich nur noch als Stand-By-Profi aktiv sein. Bleiben noch Martin Hinteregger, der Leistungsträger, Liebling der Fans und Führungsspieler in einem ist, und der junge Tuta. Bei der Personallage ist nicht davon auszugehen, dass die SGE Evan Ndicka im Sommer gehen lässt – außer es kommt solch ein hohes Angebot, das die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt nicht ablehnen können.

Unterdessen steht ein weiterer Spieler von Eintracht Frankfurt kurz vor einem Wechsel ins Ausland. Verteidiger Jetro Willems ist in den Fokus eines Erstligisten aus Griechenland geraten. (smr)

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