Eintracht Frankfurt verliert gegen Borussia Dortmund.
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Eintracht Frankfurt verliert gegen Borussia Dortmund.

SGE

Eintracht-Fans nach Schlappe gegen den BVB bedient: „Sprachlos, nur sprachlos“

Die Fans von Eintracht Frankfurt können es nicht fassen: Die Partie gegen Borussia Dortmund ist am Ende doch verloren.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt zeigte in der ersten Hälfte eine überragende Leistung gegen Borussia Dortmund und ging folgerichtig mit einer 2:0-Führung in die Kabine. Es hätte sogar 3:0 stehen können, wenn beim Schuss von Evan Ndicka nicht der Pfosten im Weg gestanden hätte. Spätestens kurz nach der Pause muss aber das dritte SGE-Tor fallen, als Lindström nach einer klasse Einzelleistung frei vor BVB-Keeper Kobel steht, den Ball aber nicht an diesem vorbeibringt.

Nach der Lindström-Chance wurde Eintracht Frankfurt immer passiver und überließ dem BVB das Spiel. Zunächst konnte der Tabellenzweite damit aber nichts anfangen, bis 20 Minuten vor dem Ende Hazard zum Anschluss traf. Dramatisch wurde es dann in den letzten Minute, als Bellingham und Dahoud das Spiel drehten. Eintracht Frankfurt steht am Ende mit leeren Händen da, obwohl zwischenzeitlich alles nach einem Sieg aussah. Wir haben Stimmen zur Partie aus dem offiziellen Forum der SGE zusammengefasst.

Eintracht Frankfurt verliert gegen Borussia Dortmund

„Schade. Die zweite Halbzeit fing gut an, als Lindström eigentlich das 3:0 machen muss. Danach haben wir nur noch tief gestanden und die Bälle planlos nach vorne gehauen. Das geht über eine so lange Zeit gegen eine so spielstarke Mannschaft leider selten gut.
Insgesamt wäre ein Punkt gerechter gewesen, aber wenn du hinten raus so passiv bist und überhaupt nicht in die Zweikämpfe kommst, darfst du dich auch nicht beschweren, wenn du dann sogar noch verlierst“, zeigte sich Wuschelblubb enttäuscht.

Ibrakeforanimals sah heute die Müdigkeit als einen der Gründe für die Niederlage gegen den BVB: „Vor dem Spiel nicht wirklich mit drei Punkten gerechnet. Bis zur Halbzeit positiv überrascht...und ab der 60 Minute schon fast damit gerechnet, dass die Diva zeigt, was eine Diva ausmacht. Es fehlte heute an der Breite im Kader und generell hatte ich den Eindruck, dass einige Spieler doch recht „müde“ aus der Winterpause zurück gekommen sind. Da konnte auch die zwischenzeitliche 2:0 Führung nichts dran ändern.“ 

Eintracht Frankfurt: „Leider vercoacht“

Den Schuldigen beim Trainer Oliver Glasner sah dagegen Naggedei: „Leider vercoacht. Zu früh gewechselt, mit den Wechseln keinen Zugriff mehr bekommen. Durch die Auswechslungen haben die Umschaltmomente gefehlt. Lammers und Jakic waren null auf dem Platz. Beide null Bindung damit kannst du dann den erzeugten Druck nicht mehr kompensieren. Schade echt schade nach der grandiosen ersten Halbzeit.“

ChenZu schließt sich der Meinung an: „Geht 100% auf Glasner, miserabele Wechsel, im Grunde punktgenau danach sind wir völlig kollabiert und beide Einwchselspieler wirklich mit brutal schlechten Leistungen. Jakic war nicht fit sehr offensichtlich, hätte nicht spielen dürfen, dann lieber ein fitter Spieler und bei Lammers hoff ich dass das jetzt endlich die letzte Chance war. Irgendwann ist auch mal gut Herr Glasner, da haben andere spieler ihre Chancen deutlich eher verdient oder endlich mal Jugendspieler reinwerfen.

Eintracht Frankfurt: „Lammers einfach absoluter Fremdkörper“

Eine Menge Kritik bekam Sam Lammers ab, der keinen guten Eindruck machte nach seiner Einwechslung. „Die ganze zweite Halbzeit war nichts mehr. Da ist es jetzt auch gemein, Lammers hervorzuheben, da man das 2:2 auch anders noch verteidigen kann, aber das Zweikampfverhalten war eine Kopie von Antwerpen. Offensiv dazu keinerlei Entlastung mehr nach Jespers Auswechslung. An Lammers allein liegt es sicherlich nicht, aber was sollte er uns in diesem Spiel bringen? Hatte er überhaupt einen Ballkontakt?“, nahm ihn Cartermaxim aber etwas in Schutz.

Frankfurter-Bob dagegen ließ kein gutes Haar am niederländischen Angreifer: „Lammers einfach absoluter Fremdkörper. Der dürfte sich heute eigentlich komplett aus dem Kader gespielt haben. Lag nicht nur an ihm, aber mit ihm kam nach vorne nix mehr.“

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