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Frederik Rönnow von Eintracht Frankfurt.

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Eintracht Frankfurt: Frederik Rönnow will im Sommer weg

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Kevin Trapp ist bei Eintracht Frankfurt gesetzt. Sein Konkurrent Frederik Rönnow wird den Verein deshalb vermutlich verlassen.

  • Frederik Rönnow vor Abschied von Eintracht Frankfurt
  • Nummer zwei hinter Kevin Trapp
  • Rönnow braucht Spielpraxis für EM-Nominierung

Frankfurt - Die Vereine der Fußball-Bundesliga planen die neue Saison und auch die Spieler der einzelnen Klubs machen sich Gedanken um ihre Zukunft. Bei Eintracht Frankfurt könnte es größere Veränderungen im Kader geben, da einige Verträge auslaufen und es Profis geben wird, die die SGE trotz bestehendem Kontrakts gerne verlassen würden. Einer davon ist voraussichtlich Torhüter Frederik Rönnow.

Eintracht Frankfurt: Rönnow hinter Trapp die Nummer zwei

Der Däne ist bei Eintracht Frankfurt die Nummer zwei im Tor, hinter Stammkeeper Kevin Trapp. Der deutsche Nationaltorwart wurde vergangenen Sommer fest von Paris Saint Germain verpflichtet, nachdem er bereits zuvor auf Leihbasis für die SGE spielte. Da Trapp gesetzt ist bei Eintracht Frankfurt und einen Vertrag bis 2024 unterschrieben hat, ist der Platz zwischen den Pfosten für Frederik Rönnow blockiert. 

Der dänische Nationaltorhüter stand in der aktuellen Saison in insgesamt 14 Pflichtspielen im Tor, nachdem sich Kevin Trapp im Auswärtsspiel bei Union Berlin schwer an der Schulter verletzte und bis zur Winterpause ausfiel. Rönnow zeigte in den Partien seine Klasse und dass er die Qualitäten hat, in einer Top-Liga Europas die Nummer eins bei einem Verein zu sein. Da die Aussicht bei Eintracht Frankfurt aber sehr schlecht ist, muss sich Rönnow überlegen, ob er einen Wechsel anstrebt. 

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Im Sommer wird Frederik Rönnow 28 Jahre alt und ist damit im besten Torhüteralter. Ein Platz auf der Bank kann und wird nicht sein Anspruch sein. Dazu kommt, dass er sich für einen Platz in der dänischen Nationalmannschaft für die EM empfehlen will, die auf das Jahr 2021 verschoben wurde. Ohne viele Spiele zu machen, hat er voraussichtlich nur wenig Argumente, um seinen Nationaltrainer von einer Nominierung zu überzeugen.

Eintracht Frankfurt: Pechsträhne von Rönnow

Frederik Rönnow kam Sommer 2018 für 2,8 Mio. Euro Ablöse von Bröndby IF zu Eintracht Frankfurt und sollte den zu Bayer Leverkusen gewechselten Lukas Hradecky ersetzen. Doch kaum in Frankfurt angekommen, fing die Pechsträhne des Dänen an. Durch Probleme im rechten Knie musste er in der Vorbereitung mehrere Wochen pausieren und als die SGE die Möglichkeit hatte, Kevin Trapp zurückzuholen, schlug sie zu und Rönnow war fortan nur noch die Nummer zwei. Er kam zwar in ein paar Partien zum Einsatz, seine Leistungen waren aber nicht gerade überzeugend. Gerüchte um einen Wechsel des 27-Jährigen gab es bereits letzten Sommer, doch Frederik Rönnow blieb weiterhin bei der Eintracht. Im Winter ergab sich ein Wechsel auch deshalb nicht, weil sich der Torhüter kurz vor der Winterpause verletzt hatte und mehrere Wochen pausieren musste. Aus diesem Grund hätte er bei seinem neuen Verein die Vorbereitung auf die Rückrunde nicht mitmachen können, weshalb keine Angebote für den Keeper eingingen. Fraglich ist außerdem, ob Eintracht Frankfurt den Torhüter überhaupt im Winter abgegeben hätte, denn Trapp kam aus einer langen Verletzung zurück und es war unklar, wie schnell er wieder Pflichtspiele absolvieren kann.

Eintracht Frankfurt: Rönnow im Sommer wohl weg

Im kommenden Sommer neigt sich die Zeit von Frederik Rönnow bei Eintracht Frankfurt aber vermutlich dem Ende entgegen. Es wäre dann der Schlussstrich unter eine vielversprechende Verbindung, die aber für keine der beiden Seiten das hielt, was sie versprach.

(smr)

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Wenn im Sommer das Transferfenster öffnet, droht Eintracht Frankfurt erneut ein Umbruch. Einige Spieler werden den Verein verlassen, für den die Verantwortlichen jetzt schon Verstärkung suchen. Auf dem Zettel der SGE soll auch Mohammed Kudus stehen, der in Dänemark als Shootingstar gilt. 

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