Heribert Bruchhagen sieht Eintracht Frankfurt in dieser Saison nicht unter den Top 6.
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Heribert Bruchhagen sieht Eintracht Frankfurt in dieser Saison nicht unter den Top 6.

SGE

Absturz von Eintracht Frankfurt droht - Ex-Chef Bruchhagen zeichnet Horror-Szenario

  • Melanie Gottschalk
    VonMelanie Gottschalk
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Eintracht Frankfurt ist der Saisonstart misslungen. Ex-SGE-Boss Heribert Bruchhagen hat eine klare Meinung zum Verlauf der Spielzeit.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt hat keinen guten Start in die Saison 2021/22 erwischt. Nach der bitteren 0:2-Niederlage in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Waldhof Mannheim folgte eine 5:2-Klatsche zum Auftakt der Bundesligasaison in Dortmund. Natürlich ist es noch zu früh, den Kopf in den Sand zu stecken – auch wenn einige Experten bereits eine erste Prognose wagen. Zu ihnen gehört auch der ehemalige SGE-Boss Heribert Bruchhagen.

Er glaubt nicht, dass Eintracht Frankfurt in dieser Saison wieder einen Platz unter den ersten sechs in der Bundesliga ergattern kann und appellierte beim Fußball-Talk Sky 90 an die Vernunft der Fans. In Frankfurt liege eine tiefe Zufriedenheit und Bescheidenheit, deshalb sei man es auch gewohnt, dass auf gute Phasen schwächere folgen, wird er bei SGE4Ever zitiert. Den Abgang von Fredi Bobic, Adi Hütter und Bruno Hübner bezeichnete er darüber hinaus als „schwerwiegendes Problem“ für die SGE.

Nachfolger von Bobic, Hütter und Hübner treten bei Eintracht Frankfurt in große Fußstapfen

Die Nachfolger treten bei Eintracht Frankfurt also in große Fußstapfen, weiß auch Heribert Bruchhagen: „Glasner hat dort eine schwierige Aufgabe!“ Auch müsse man erst sehen, ob die Erfahrung der neuen Gesichter im Management ausreiche.

Alles in allem ist sich der ehemalige SGE-Boss aber sicher, dass die Eintracht eine solide Saison hinlegen werde – wenn es nach Bruchhagens Einschätzung auch nicht für das europäische Geschäft reichen wird.

Eintracht Frankfurt: Bruchhagen lobt Entwicklung der SGE

Heribert Bruchhagen leitete von 2003 bis 2016 die Geschicke von Eintracht Frankfurt. Noch im April lobte er die Entwicklungen der SGE. In den vergangenen 20 Jahren habe sich der Verein „durch vernünftiges Handeln kontinuierlich entwickelt“, sagte Bruchhagen damals Sky Sport News.

Deshalb sah er dem Abgang von Bobic und Hübner noch gelassen entgegen. Der Verein habe „immer wieder bewiesen, dass der Satz gilt: Wenn einer geht, kommt ein anderer“, so der ehemalige SGE-Boss: „Ich glaube, dass der Aufsichtsrat da die richtigen Nachfolger finden wird.“ Mit Markus Krösche als neuen Sportvorstand und Chefscout Ben Manga als Sportdirektor hat die SGE zwei wichtige Positionen frühzeitig neu besetzt. Für sie gilt es jetzt, die Entwicklung der SGE, die auch Bruchhagen lobt, weiterzuführen. (msb)

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