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Makoto Hasebe will in die Champions League

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Eintracht Frankfurt: Makoto Hasebe will unbedingt in die Champions League 

Eintracht Frankfurts Oldie Makoto Hasebe erklärt, warum er sich fußballerisch gerade in der besten Phase seines Lebens befindet.

Frankfurt - Makoto Hasebe, der formidable Alleszusammenhalter bei Eintracht Frankfurt, hat neben einer professionellen Einstellung, japanischem Essen und regelmäßigen heißen Bädern noch einen weiteren Grund entdeckt, warum er sich fußballerisch gerade in der besten Phase seines Lebens befindet: „Ich laufe nicht so viel.“ Zumindest nicht so viel wie die jüngeren Kollegen, dafür spielt der 35-Jährige mit Auge, und wie. Und Hasebe, dessen Vertrag bis 2020 datiert ist und dessen Verlängerung Vorstand Fredi Bobic bereits angedacht hat, ist noch lange nicht satt: Champions League und Platz drei, so sagte der Libero gestern nach dem Training, sollten es schon noch sein. Darüber hinaus sagte er ....

...zu seinem Nasenbeinbruch: „Es war gar kein richtiger Nasenbeinbruch, eher ein Riss. Ich musste auch nicht operiert werden. Es war nicht so schlimm. Meine Nase ist wieder fit. Und ich auch.“

...zur aktuellen Stimmung in der Kabine: „Bei uns herrscht die beste Atmosphäre seitdem ich hier bin. Klar, wir haben 14 Spiele nicht verloren, sind auf Platz vier und im Viertelfinale in der Europa League. Besser geht es ja nicht.“

...zur neuen Zielsetzung: „Ich sehe es natürlich ähnlich wie Sebastian Rode, der gesagt hat, den vierten Platz nicht mehr hergeben zu wollen. Und – bei aller Bescheidenheit – wir können auch noch den dritten Platz erreichen.“

Eintracht Frankfurt: Hasebe glaubt an große Chance gegen Schalke

...zum nächsten Gegner FC Schalke 04: „Ich habe das Pokalspiel gesehen. Ich glaube, Schalke hat nicht so gut gespielt, sie haben sich schwer getan. Deshalb haben wir große Chancen in Gelsenkirchen. Da kann auf jeden Fall mehr herausspringen als ein Punkt. Wir haben auch mehr Zeit, uns zu erholen, Schalke hat nur zwei Tage Zeit. Also müssen wir mehr laufen als Schalke, müssen unsere Qualität abrufen und mehr Leidenschaft an den Tag legen. Gegen Teams, die im Abstiegskampf stecken, ist es immer schwerer. Aber wenn wir 100 Prozent auf den Platz bringen, gewinnen wir sicher.“

...zum übernächsten Gegner Benfica Lissabon: „Europa League ist erst nächsten Donnerstag, das ist noch lange hin. Aber: Ich habe schon einmal in Lissabon gespielt. Dort ist eine ganz besondere Atmosphäre, das Stadion ist sehr schön gelegen. Europa League ist immer anders als Bundesliga, Benfica ist natürlich eine Top-Mannschaft, wir müssen alles geben. Inter Mailand und Donezk waren schwierige Gegner, aber auch die haben wir geschafft.“

...zur neuen Rolle der Eintracht als Gejagter: „Dass wir jetzt Vierter sind, hat nichts verändert. Wir haben bis hierher sehr gut gearbeitet und müssen jetzt einfach nur weiter so arbeiten.“

...zu einer erneuten möglichen Schwächephase wie in den letzten Jahren: „In den letzten beiden Jahren sind wir am Ende stets etwas heruntergegangen. Aus dieser negativen Erfahrung müssen wir lernen. Derzeit haben wir genug Qualität im Kader, dass das nicht vorkommen wird, selbst wenn Spieler ausfallen sollten. Deswegen wird es keinen Einbruch geben.“

...zu seiner eigenen überragenden Form: „Da muss ich mich vor allen Dingen bei meinen Mitspielern bedanken. Sie laufen ohne Ende, sie kämpfen, meine Aufgabe ist dann nur noch: abräumen und ein bisschen Spielaufbau machen. Das ist nicht so schwierig für mich. Aber natürlich: Ich gebe alles für den Fußball, ich lebe für den Fußball.“

Makoto Hasebe hat den Traum Champions League

...zu einer möglichen Champions-League-Teilnahme: „Ich will unbedingt noch einmal Champions League spielen mit Eintracht Frankfurt. Ich war mit dem VfL Wolfsburg schon mal in der Königsklasse, dort habe ich rechter Verteidiger und sogar Rechtsaußen gespielt.“

...zur auch von ihm initiierten Wiederbelebung der Libero-Position:  „Libero ist gut für die Mannschaften, die mit Dreierkette spielen. Die TSG Hoffenheim und Kevin Voigt praktizieren das auch schon seit bald drei Jahren. Er hat das sehr gut gemacht. Ich habe mir daran auch ein Beispiel genommen. Im Fußball verändert sich so vieles, gerade im taktischen Bereich. Für mich ist das ein perfektes Timing.“

Aufgezeichnet: kil

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