Amin Younes beim Testspiel gegen Gießen.
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Wie lange Amin Younes noch das Trikot von Eintracht Frankfurt trägt, wird sich zeigen.

Zukunft ungewiss

Eintracht Frankfurt: Verlässt Amin Younes die SGE wegen des Gehalts?

  • VonPia Ewald
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Amin Younes war in der Saison 2020/21 ein wichtiger Faktor im Spiel von Eintracht Frankfurt. Jetzt soll eine weitere Zusammenarbeit am Geld scheitern.

Frankfurt – Wenn er nicht aus gesundheitlichen Gründen oder einer Gelbsperre nicht konnte, stand Amin Younes, seit er im Oktober 2020 zu Eintracht Frankfurt gekommen war, in jedem Spiel auf dem Platz. Der Mittelfeldmann wurde vom SSC Neapel ausgeliehen. Man einigte sich auf eine Leihe bis zum Ende der kommenden Saison 2021/22. Das könnte durchaus der Beginn einer längeren Zusammenarbeit sein. Immerhin verfügt die Eintracht über eine Kaufoption für Younes.

Der Mittelfeldspieler machte in der Vergangenheit keinen Hehl daraus, wie wohl er sich in Frankfurt fühle. Sowohl Stadt als auch Verein scheinen ihm gut zu gefallen. Er spricht von Frankfurt als seinem Hafen und wie gut es auch seiner Frau am Main gefalle.

Eintracht Frankfurt: Verlässt Amin Younes die SGE wegen des Geldes?

Nach übereinstimmenden Informationen soll es jetzt allerdings Uneinigkeit zwischen Spieler und Verein geben. In Frankfurt habe man die Kaufoption ziehen wollen. Bei dem daraus resultierenden Anschlussvertrag sei man bis jetzt nicht übereingekommen. So soll Younes erfolglos ein höheres Gehalt fordern. Daraufhin habe er bei den Eintracht-Verantwortlichen den Wunsch geäußert, den Verein vorzeitig zu verlassen.

Diese Meldungen haben der 27-Jährige und sein Berater Marijo Knez jetzt dementiert. „Im Vordergrund steht, dass wir in einem sehr guten und konstruktiven Austausch mit Eintracht und speziell mit Markus Krösche stehen“, sagte Marijo Knez am Dienstag dem SID: „Die Eintracht ist Amins erster Ansprechpartner und erste Option.“ Außerdem sei der Vertrag von Amin Younes absichtlich über zwei Jahre geschlossen worden. Der Spieler fühle sich sowohl in der Mannschaft als auch in der Stadt sehr wohl und sei top motiviert für die neue Bundesliga-Saison, zitiert der SID weiter.

Eintracht Frankfurt: Younes hat am Main einen hohen Stellenwert

Über die Aussagekraft dieses Statements kann man sich streiten. So richtig überzeugend klingt es nicht. Erst Ende Mai hatte Finanzvorstand Oliver Frankenbach erklärt, es würde derzeit keinen Sinn ergeben, die Kaufoption jetzt zu ziehen, da der Spieler faktisch erst zum 1. Juni 2022 fest zu Eintracht Frankfurt gehöre. Diese Einstellung scheint sich in den vergangenen Monaten also geändert zu haben. In Frankfurt möchte man Amin Younes wirklich gerne behalten.

Und nicht nur das: Eintracht Frankfurt zählt aktuell 13 neue Gesichter auf dem Trainingsplatz. (Pia Ewald mit sid)

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