Oliver Glasner
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Oliver Glasner wird neuer Trainer von Eintracht Frankfurt.

Planungen der SGE

Oliver Glasner wird neuer Eintracht-Trainer

  • Melanie Gottschalk
    VonMelanie Gottschalk
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Nach dem Weggang von Trainer Adi Hütter war Eintracht Frankfurt lange auf der Suche nach einem Nachfolger. Der steht nun fest. 

Frankfurt – Eintracht Frankfurt ist in der Saison 2020/21 auf einer Welle des Erfolgs geschwommen. Nach einer Durststrecke in der Hinrunde drehte die Mannschaft im Jahr 2021 so richtig auf und verzückte die Fans. Lange sah es so aus, als könnte die SGE ein Novum schaffen und in die Champions League einziehen. Am Ende reichte es nicht ganz für die Königsklasse, doch Platz fünf und der Einzug in die Europa League sind für die Eintracht ein toller Erfolg.

Doch das Saisonfinale bedeutete auch das Ende der Ära Adi Hütter. Der 51 Jahre alte Trainer hatte seinen Weggang von Eintracht Frankfurt zu Borussia Mönchengladbach bekannt gegeben. Zahlreiche Gerüchte ploppten daraufhin auf, eine ganze Reihe an bekannten Übungsleitern wurden mit der SGE in Verbindung gebracht.

Eintracht Frankfurt verpflichtet Oliver Glasner als neuen Trainer

Der Verein selbst hielt sich lange bedeckt, zunächst sollte ein Ersatz für Sportvorstand Fredi Bobic gefunden werden, den es Richtung Hertha BSC zieht. Sein Nachfolger sollte sich dann um die Trainer-Suche kümmern. Mit Markus Krösche konnte dieser Ersatz vor etwas mehr als zwei Wochen vorgestellt werden. Die Gerüchteküche brodelte wieder.

Oliver Glasner ist neuer Trainer von Eintracht Frankfurt.

Am Ende hat sich Markus Krösche, neuer Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, für Oliver Glasner entschieden. Der 46 Jahre alte Trainer erhält einen Vertrag bis 2024. Laut unseren Informationen stand diese Personalie bereits seit einiger Zeit fest, die Eintracht wollte mit der Verkündung jedoch bis nach dem Saisonende warten, auch, weil Glasner einen noch bis 2022 laufenden Vertrag beim VfL Wolfsburg hat. Dieser wird offenbar nun aufgelöst.

Oliver Glasner wechselte zur Saison 2019/2020 in die Bundesliga, beerbte beim VfL Wolfsburg Bruno Labaddia. In beiden Spielzeiten war der VfL im europäischen Geschäft vertreten, in dieser Saison führte er die Wölfe auf Platz vier und damit die Champions League. (msb)

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