Markus Krösche wird neuer Spotvorstand bei Eintracht Frankfurt.
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Markus Krösche wird neuer Spotvorstand bei Eintracht Frankfurt.

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Eintracht Frankfurt: Markus Krösche wird neuer Sportvorstand der SGE

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Eintracht Frankfurt ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Sportvorstand Fredi Bobic fündig geworden. Markus Krösche wird die vakante Position übernehmen.

Update vom 01.05.2021, 9.08 Uhr: Eintracht Frankfurt hat Markus Krösche als Sportvorstand verpflichtet. Das hat die SGE am Samstag (01.05.2021) bekannt gegeben. Krösche sei einstimmig vom Aufsichtsrat in den Vorstand der Eintracht Frankfurt Fußball AG berufen worden, schreibt der Verein auf seiner Homepage. Der 40-jährige Krösche erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025.

„Mit Markus Krösche gewinnen wir einen absoluten Fachmann auf dieser so wichtigen Position. Auf all seinen Stationen hat er erfolgreich gearbeitet und wir sind sicher, dass wir mit ihm die positive Entwicklung von Eintracht Frankfurt weiter vorantreiben können“, sagt Philip Holzer, Aufsichtsratsvorsitzender der Eintracht Frankfurt Fußball AG.

Neuer SGE-Sportvorstand Krösche: „Klub hat sich toll entwickelt“

Der Nachfolger vom scheidenden Fredi Bobic, der zu Hertha BSC wechseln wird, freut sich auf seine Aufgabe: „Ich habe die Entwicklung von Eintracht Frankfurt in den vergangenen Jahren intensiv verfolgt. Der Klub hat sich toll entwickelt und ist unter anderem aufgrund seiner Emotionalität eine großartige Adresse im deutschen Fußball“, sagt Krösche. Nach nur zwei Jahren im Amt hat der gebürtige Hannoveraner erst kürzlich seinen Vertrag als Sportdirektor bei RB Leipzig aufgelöst.

Die erste Verpflichtung von Krösche könnte ein Hesse sein. Marc-Oliver Kempf steht offenbar auf dem Einkaufszettel der SGE ganz oben. Der 26-jährige Innenverteidiger kommt gebürtig aus Dorn-Assenheim im Wetteraukreis.

Eintracht Frankurt: SGE hat zwei Kandidaten für Bobic-Nachfolge im Blick

Erstmeldung vom 26.04.2021, 11.47 Uhr: Turbulente Wochen derzeit bei Bundesligist Eintracht Frankfurt. Die Mannschaft steht drei Spieltage vor Ende der Saison auf Platz vier in der Tabelle der Fußball-Bundesliga und damit kurz vor der Qualifikation für die Champions League. Es wäre ein historischer Erfolg, denn noch nie in der Vereinsgeschichte konnte sich die SGE für die Königsklasse des europäischen Fußballs qualifizieren. Neben dem Kampf um die sportlichen Ziele hat Eintracht Frankfurt aber weitere Baustellen, die jede Menge Arbeit bedeuten.

Eintracht Frankfurt sucht neuen Sportvorstand – und einen Trainer

Sportvorstand Fredi Bobic und Trainer Adi Hütter werden Eintracht Frankfurt nach der Saison verlassen. Bobic zieht es nach Berlin. Er übernimmt dort die Nachfolge des vor einigen Wochen entlassenen Michael Preetz und soll Hertha BSC wieder in die obere Tabellenhälfte führen. Der 49-Jährige spielte einst selbst für die Hauptstädter und seine Familie wohnt in Berlin, weshalb seine Wahl auf die Hertha fiel. Adi Hütter hingegen wechselt in den Westen zu Borussia Mönchengladbach. Die „Fohlen“ überweisen 7,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt und ziehen damit die Ausstiegsklausel, die im Vertrag des Österreichers verankert war.

Die Suche nach Nachfolgern läuft und immer wieder tauchen neue Gerüchte auf. Nun bringt die „Bild“ einen weiteren Namen ins Spiel: Alexander Rosen von der TSG Hoffenheim. Es heißt, dass dieser alle Kriterien erfülle, die die Verantwortlichen der SGE an einen Nachfolger für Sportvorstand Fredi Bobic stellen. In Hoffenheim kaufte Rosen zahlreiche Spieler günstig ein und verkaufte sie später mit einem satten Gewinn - ähnlich machte es auch Bobic bei Eintracht Frankfurt und hatte damit großen Erfolg. Die SGE will diesen Weg fortsetzen und sieht in Rosen den optimalen Kandidaten dafür.

Alexander Rosen kennt Eintracht Frankfurt noch aus der Vergangenheit, denn er stand in seiner aktiven Laufbahn im Kader der SGE. Zwischen 1998 und 2002 bestritt er sieben Spiele für die Profis. Er konnte sich am Main aber nicht durchsetzen und wurde an den FC Augsburg und den VfL Osnabrück ausgeliehen, bevor es ihn 2002 endgültig wegzog von Eintracht Frankfurt und er beim 1. FC Saarbrücken unterschrieb. Die SGE müsste für den 42-Jährigen, der bei der TSG Hoffenheim bis 2023 unter Vertrag steht, eine Ablöse zahlen.

Ist Markus Krösche ein Kandidat für Eintracht Frankfurt?

Ein weiterer Kandidat für die Nachfolge von Fredi Bobic bei Eintracht Frankfurt ist Markus Krösche, der völlig überraschend RB Leipzig verlässt. Der Sportdirektor und der Verein haben den Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen vorzeitig aufgelöst. Bereits in den vergangenen Wochen wurde der 40-Jährige mit der SGE in Verbindung gebracht, nun könnten die Gespräche intensiviert werden. Es ist aber nicht gesagt, dass die SGE erst einen neuen Sportvorstand holt, bevor der neue Trainer kommt. „Wir scannen auch schon Trainer. Und wir hätten keine Angst, den Trainer vor dem Sport-Vorstand zu holen“, sagte Eintracht-Präsident Peter Fischer im „ZDF-Sportstudio“.

Unterdessen muss Adi Hütter seinen Porsche in den nächsten Monaten stehen lassen. Er nämlich wurde geblitzt und ist seinen Führerschein erst einmal los. Kevin Trapp spielt eine starke Saison bei Eintracht Frankfurt. Bei der Niederlage in Leverkusen wird er aber von Trainer Hütter kritisiert - er wehrt sich aber dagegen, dass die angesprochene Szene ein Fehler von ihm war. (smr)

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