Erik Durm hat einen neuen Berater und will Eintracht Frankfurt im Winter verlassen.
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Erik Durm hat einen neuen Berater und will Eintracht Frankfurt im Winter verlassen.

SGE

Klare Anzeichen: Bereitet der Eintracht-Profi seine Flucht im Winter vor?

  • Sascha Mehr
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Ein Spieler von Eintracht Frankfurt hat einen neuen Berater und könnte nun einen Transfer im Winter anpeilen. 

  • Erik Durm von Eintracht Frankfurt hat einen neuen Berater.
  • Ein Transfer im Winter ist das Ziel des Linksverteidigers.
  • Bei der SGE ist Erik Durm derzeit ohne Perspektive.

Frankfurt – Die Saison befindet sich in der zweiten und letzten Länderspielpause des Jahres. Die Spieler und Klubs bündeln die Kräfte, um die intensiven Wochen bis Weihnachten erfolgreich bestreiten zu können. Eintracht Frankfurt wird versuchen, den Rückstand auf die internationalen Plätze aufzuholen, um dann im neuen Jahr einen Angriff auf die Europa League zu starten. Ein Spieler, der bei diesem Ziel keine Rolle mehr spielt, ist Erik Durm. Der Außenverteidiger ist völlig außen vor und hat keinerlei Perspektive am Main.

Eintracht Frankfurt: In Erik Durm wurden große Hoffnungen gesetzt

Der Außenverteidiger kam im Sommer 2019 zu Eintracht Frankfurt und Sportvorstand Fredi Bobic war voll es Lobes für den Musterprofi. „Es ist schön, dass es gelungen ist, einen siebenfachen deutschen Nationalspieler und Weltmeister von 2014 unter Vertrag nehmen zu können. Erik Durm erweitert nicht nur unsere Möglichkeiten, er ist ein starker Charaktertyp und ein überragender Teamplayer. Erik hat national wie international auf höchstem Niveau gespielt. Diese Erfahrungen sind ein großer Mehrwert für unsere Mannschaft“, sagte Bobic damals. 

Mittlerweile kann der Transfer von Erik Durm zu Eintracht Frankfurt als Missverständnis bezeichnet werden. Der Weltmeister von 2014 kam nie richtig an bei der SGE und konnte sich in seiner Zeit am Main nicht durchsetzen. Zu Beginn stand er ab und an in der Startelf und wurde zumindest regelmäßig eingewechselt, Druck auf einen Stammplatz machte er aber nicht wirklich. Nach dem Re-Start der Bundesliga in der Corona-Pandemie wurden seine Einsätze immer weniger und er stand nur noch selten auf dem Feld. In der laufenden Saison schaffte er es kein einziges Mal in den Kader von Eintracht Frankfurt. Die aktuelle Situation kann nicht zufriedenstellend sein für den ambitionierten Außenbahnspieler, der mit großen Erwartungen und Hoffnungen zurück in die Bundesliga kam.

Eintracht Frankfurt: Im Sommer kam ein Wechsel von Durm nicht zustande

Kurz vor Schließung der Transferliste Anfang Okober kamen Gerüchte über einen Wechsel nach Italien auf. Der FC Parma wollte den SGE-Profi ausleihen und sich eine Kaufoption sichern. Der Transfer kam aber nicht zustande und so blieb Durm weiterhin bei Eintracht Frankfurt. Grund dafür, dass kein Wechsel zu einem anderen Team klappte, könnte sicherlich auch der Tod seines langjährigen Beraters Rainer Derber gewesen sein. Er starb im März völlig unerwartet an einem Herzinfarkt. Wie „Bild“ berichtet, kümmerten sich anschließend Derbers Witwe Tina und Durms Vater Thomas um den Spieler, aber das Netzwerk fehlte den beiden, um einen Transfer zu realisieren.

Nun hat Erik Durm aber mit Ingo Haspel einen neuen Berater an seiner Seite, der das nötige Netzwerk besitzt, um seinen Schützling bei einem neuen Klub unterzubringen. Durm, der im Training weiter Vollgas gibt, strebt einen Wechsel im Winter an, um wieder regelmäßig spielen zu können. Konkrete Angebote soll es laut „Bild“ noch keine geben, aber das kann sich bis zur Öffnung der Transferliste im Januar ja noch ändern. Eintracht Frankfurt würde dem Profi keine Steine in den Weg legen und ihn vermutlich sogar ablösefrei ziehen lassen.

Unterdessen sucht Eintracht Frankfurt nach der Ankündigung von David Abraham, den Verein im Winter zu verlassen, einen neuen Kapitän. Eintracht Frankfurt verpflichtete einige Neuzugänge für die neue Saison. Nicht alle konnten bislang überzeugen. (smr)

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