Frederik Rönnow, Torwart von Eintracht Frankfurt.
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Frederik Rönnow, Torwart von Eintracht Frankfurt.

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Eintracht-Transfers: Was wird aus Frederik Rönnow?

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Frederik Rönnow könnte Eintracht Frankfurt im Sommer verlassen. Bislang hat sich aber noch kein Transfer für den Torwart ergeben.

  • Frederik Rönnow will Eintracht Frankfurt verlassen
  • Keine Chance an Trapp vorbeizukommen
  • SGE würde Rönnow keine Steine in den Weg legen

Frankfurt - Nach dem Aus in der Europa League beim FC Basel und dem anschließenden einwöchigen Urlaub, geht es für Eintracht Frankfurt mit der Vorbereitung auf die Saison 2020/21 weiter, die im September mit der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals beginnt. Der Kader der SGE hat sich zur Vorsaison bereits auf einigen Positionen verändert und weitere Transfers sind geplant. Im Tor ist weiterhin Kevin Trapp die Nummer eins bei Eintracht Frankfurt. Die Transfergerüchte um seine Person dementierte der Keeper und auch die Verantwortlichen des Vereins wollen Trapp nicht abgeben, denn er ist Leistungsträger und Führungsspieler in der Mannschaft. Sein Stellvertreter, Frederik Rönnow, könnte den Klub aber noch in dieser Transferphase verlassen, um andernorts Stammtorhüter zu werden. Bei Eintracht Frankfurt kommt er nicht an Trapp vorbei, obwohl der Däne einiges an Qualität mitbringt.

Eintracht Frankfurt: Rönnow will den Verein verlassen

Frederik Rönnow fühlt sich zwar sehr wohl bei Eintracht Frankfurt, doch ohne Wechsel wird er keine Spielpraxis erhalten. Aus diesem Grund hat er den Verantwortlichen des Vereins deutlich gemacht, dass er eine Veränderung anstrebt. Eintracht Frankfurt wäre bei einem entsprechenden Angebot gesprächsbereit, bislang scheint es aber noch keine heiße Spur zu geben, zu welchem Klub es Rönnow ziehen könnte.

Der Transfermarkt ist momentan noch recht ruhig, aber nicht auf der Position des Torhüters. Alexander Schwolow, langjähriger Stammkeeper beim SC Freiburg, stand lange in Verhandlungen mit dem FC Schalke 04, um dann doch kurzfristig bei Hertha BSC zu unterschreiben. Gregor Kobel wurde fest verpflichtet vom Aufsteiger VfB Stuttgart und Weltmeister Ron-Robert Zieler wechselt von Zweitligist Hannover 96 eine Etage höher und soll Timo Horn Druck machen beim 1. FC Köln. Außerdem zog es Rafal Gikiewicz von Union Berlin zum FC Augsburg, Andreas Luthe ging die genau entgegengesetzte Richtung und steht nun bei den Hauptstädtern unter Vertrag. Für Frederik Rönnow fand sich aber bislang noch kein Abnehmer aus der Bundesliga. Möglich wäre für den Torhüter von Eintracht Frankfurt auch ein Wechsel ins Ausland.

Eintracht Frankfurt: Kein Vorbeikommen an Trapp

Der Start im Sommer 2018 bei Eintracht Frankfurt war für den Dänen äußerst bitter. Als Nachfolger für Lukas Hradecky geholt, der zu Bayer 04 Leverkusen wechselte, zog sich Frederik Rönnow direkt eine Verletzung zu und fiel aus. Für Eintracht Frankfurt ergab sich dann der Transfer von Kevin Trapp und der Klub schlug zu. Rönnow rutschte ins zweite Glied und kam bis heute nicht an Trapp vorbei. Der 27-Jährige benötigt aber Spielpraxis, um sich seinen großen Traum von der Europameisterschaft zu erfüllen, die im nächsten Jahr stattfindet. Ohne regelmäßige Einsätze kann er seinem Nationaltrainer aber keine ausreichenden Argumente liefern, ihn für den Kader Dänemarks zu nominieren. „Wie stark Freddy und was für ein guter Torwart er ist, haben wir alle gesehen. Es ist verständlich, dass Freddy spielen will, und ich denke auch, dass Bewegung in den Torwartmarkt kommt. Ich will, dass er glücklich ist, er ist ein guter Kerl“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic vor einigen Wochen. Der Transfermarkt ist noch bis zum 5. Oktober geöffnet und ein Abgang des Torhüters scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. (smr)

Unterdessen hat Eintracht Frankfurt mehrere offene Baustellen im Kader. Nach dem Europapokal-Aus konzentriert sich die SGE auf die Bundesliga. 

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