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Eintracht Frankfurt: Sommer-Abgang von zwei Stars wahrscheinlich

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Von: Johannes Skiba

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Die Verträge von Daichi Kamada und Evan Ndicka von Eintracht Frankfurt laufen im Sommer aus. Eine Verlängerung wird immer unwahrscheinlicher.

Frankfurt – Der Erfolg der letzten Jahre von Eintracht Frankfurt, sorgte in den vergangenen Sommer-Transferperioden regelmäßig für den Abgang der Leistungsträger. Jedoch spülten die Profis um Luka Jovic oder Filip Kostic zweistellige Millionenbeträge in die Kassen der SGE. Das könnte sich im Sommer 2023 teilweise ändern. Denn es droht zwar nach wie vor der Abgang von Leistungsträgern, eine Ablösesumme könnte jedoch in zwei Fällen ausbleiben.

Daichi Kamada, der zuletzt mit der japanischen Nationalmannschaft bei der WM 2022 weilte und Abwehrspieler Evan Ndicka haben bei der Eintracht Arbeitspapiere, die jeweils im kommenden Sommer enden. Eine Vertragsverlängerung gilt mittlerweile als äußerst unwahrscheinlich. Ohne Transfereinnahmen wird die Suche nach geeigneten Nachfolgern äußerst kompliziert.

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Verlassen Evan Ndicka und Daichi Kamada Eintracht Frankfurt im Sommer? © Huebner/imago

Eintracht Frankfurt: Krösche schließt Winter-Abgänge aus

Im Zusammenhang mit dem Interesse einiger Premier League Klubs an Eintracht Frankfurts Djibril Sow, schloss Sportvorstand Markus Krösche gegenüber Sport1 Winter-Transfers aus. Doch bietet sich im Januar die letzte Möglichkeit, um mit einem Abgang Ndickas Geld zu verdienen. Juventus Turin soll sehr interessiert am Franzosen sein.

Kamada wiederum betonte bereits, dass er bis zum Ende der Saison bei der SGE unter Trainer Oliver Glasner spielen möchte. Gerade Kamada konnte durch seine Auftritte bei der WM 2022 mit Japan, trotz einiger ungewohnter Unsauberkeiten im Passspiel, seinen Marktwert und seine Bekanntheit weiter hochschrauben. In Anbetracht dessen ist der drohende Abgang zum 0-Tarif doppelt ärgerlich für die Eintracht.

SGE: Ablösefreie Abgänge sind Neuland

Auch wenn eine Vertragsverlängerung in beiden Fällen fast täglich unwahrscheinlicher wird, bleibt für die Fans von Eintracht Frankfurt zumindest die Hoffnung auf einen überraschenden Coup von Krösche. Unabhängig davon, wohin der Weg der beiden Leistungsträger führt, sollte die SGE solch eine Situation in Zukunft vermeiden und auf die eigene Stärke bei Transferentscheidungen, die in der Vergangenheit stets die namhaften und schwerwiegenden Abgänge auffangen konnten, vertrauen. Der ablösefreie Abgang von gleich zwei Stammspielern ist ein neues Szenario, mit dessen Umgang sich die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt auseinandersetzen müssen. (jsk)

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